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Hohlraumbeschreibung - hier stehts.
Höhle:

Todsburger Schacht

[7423/10]
Lage: Baden Württemberg, Deggingen, Mühlhausen im Täle, Eselhöfe
Koordinaten: vertraulich Vertrauliche Informationlink
Ungewisses Koordinatensystem. Wenns mit WGS84 nicht klappt, dann ist es meißt ED50.
Typ: korrekt versinterter Schacht mit viel Potential
Länge: ca. 500 Meter
Bewertung: 88
Anspruch: 7
Höhlenbuch: ---
Material: 2x20m und 1x50m Seile sollten reichen
Getier:
Verschlossen: verschlossen vom 15.11. bis zum 15.04., außerhalb dieser Zeit ist der Schlüssel im Eseleck zu holen
Gesamtzeit: 10:20 Stunden
Bekrochen durch: Jürgen WipplingerRichard MüllerHarald FitznerRoland KonopacAgentNorman ZimmerMichael HärtlMichael KreilOliver WolframClaudia Hirsnig
     
Spektakuläres: In der oberen Tropfsteinkammer.
     
Missionen:
     
Beschreibung:

Wer den Todsburger Schacht sucht, der findet zunächst die Todsburger Höhle. Das ist nicht weiter schlimm, denn die Höhle ist auch ganz korrekt - wenn man in der Lage ist, die Tür zu öffnen.

Es kursieren diverse Gerüchte bezüglich dem Schwierigkeitsgrad des Hohlraums, die allesamt maßlos übertrieben sind. Mit zwei 20 Meter Seilen kommt man bereits ohne Probleme zur Tropfsteinkammer und zum Kameradenschacht. Um bis ganz nach unten zu gelangen, sollte ein weiteres 60 Meter Seil auf jeden Fall genügen - auch wenn das Spekulation ist, denn mit unseren beiden fachmännisch zusammengebundenen Seilen war es uns leider nicht möglich ganz nach unten vorzudringen.

Erweiterung zum Thema Seillänge: Bei einem 50er Seil, das nach dem Kauf wie üblich Wasser adsorbiert hat, würden, wenn man am oberen von der Rettung gelegten Anker anfängt, unten entscheidende Meter fehlen. Ein 60er (nach Adsorption 54) reicht - es liegen dann weniger als 5m in Schleifen rum...

Der Einstieg. Herrliche Verschlußeinrichtung, die im Augenblick jedoch nicht wirklich funktioniert. Man seilt sich in die erste große Halle ab. Man hängt nie frei. In dieser Halle hängt man ein zweites Seil ein, seilt weiter ab, hängt einmal für 2 Meter kurz frei, und findet sich in der nächsten Halle. Von hier aus kann man weite Teile ohne Seil begehen. Vorallem die gute Tropfsteinkammer. Hat man den Abstieg zum Kameradenschacht gefunden, zieht es einen förmlich hinein. Der Schacht scheint am Einstieg zwar eng, aber der Schein trügt. Bequemens einhängen, bequemens aussteigen. Weiter unten gibt es zwei Wege, weiter vorzudringen. Der eine ganz unten am Schacht, der andere zweigt im unteren Drittel im Schacht ab. Beide sind eng, der obere allerdings ein wenig einfacher zu bekriechen.

Im Eseleck hängen übrigens ein paar gut ausgeleuchtete Bilder der Höhle aus...

Zusammenfassend muss von einer extrem ansprechenden Höhle gesprochen werden, die weitgehend großräumig, stark versintert und anständig tief ist. Die Warnung auf dem Schild am Einstieg sollte aber auf jeden Fall ernst genommen werden: "Fundierte Höhlenkenntnisse dringend erforderlich."

Desweiteren findet sich seit kurzem ein wunderschönes neues Höhlenbuch im Loch. Das alte war hoffnungslos verschimmelt, nachdem jemand den Deckel schief auf's Tönnchen gedreht hatte...

 
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www.hoefo.de zum Todsburger Schacht. Verknüpfung zu einer externen Quelle.Verknüpfung
Abstrakte Zeichnung zum Todsburger Schacht. Verknüpfung zu einer externen Quelle.Verknüpfung
     
Skizze:
     
Legende:
01Eingang. Schwer unverschlossen interne Verknüpfung.Verknüpfung
02Tropfsteinkammer interne Verknüpfung.Verknüpfung
03Kameradenschacht von unten. interne Verknüpfung.Verknüpfung
     
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