Ungewisses Koordinatensystem. Wenns mit WGS84 nicht klappt, dann ist es meißt ED50.
Typ:
Sinterbeckenhöhle
Länge:
ca. 130 Meter
Bewertung:
90
Anspruch:
3
Höhlenbuch:
---
Material:
nichts - nur viele Akkus, wenns mal wieder länger dauert.
Getier:
Verschlossen:
Man hört: eigentlich schon - insbesondere im Winter
Gesamtzeit:
1:57 Stunden
Bekrochen durch:
Spektakuläres:
Missionen:
Beschreibung:
In unmittelbarer Nachbarschaft zur Mammuthöhle findet sich eine sehr prominente Höhle, welche
durch ihre kreative Zutrittsbeschränkungsanlage ihresgleichen sucht. Von dort aus ist es nur ein Sprung
für eine Katze - oder auch 20 Minuten angestrengten Suchens für einen CaveSeeker - und schon steht man
vor einer ehemaligen Schweinestalltür.
Der erste Eindruck: 'Scheissen - der tausendste Bierkeller. Nichts als Saufen im Hirn, die Franken.'.
Dieser Eindruck verflüchtigt sich jedoch sehr schnell, wenn man nach drei Metern gebückten Schreitens
in der ersten Kammer liegt. Hier fällt dem geschulten Auge sofort ein gar schön anzuschauender Blaustich
des Deckengesteins auf. Und ein geräumiger Schluf nach rechts. Da ein CaveSeeker im Schluf weder rechts
noch links überholt werden darf, zückt er den Fotoapperat.
Von hier an beginnt das Vorbeikriechen am ersten Sinterbecken. Zunächst noch heftig fotografiert.
Insbesondere der auf dem Wasser schwimmende Kalkfilm fällt auf. Dann am Zweiten (weit größeren). Dann am Dritten. Dann am
Vierten. Die Akkus sind bereits gewechselt. Am Fünften. Unerwartet hat es dann aber mit der Pracht ein Ende, und man drückt
sich durch weit unansehnlicheres Gebiet. Am Ende fällt der Blick zur Decke, um dort wieder Gestein zu erblicken, welches noch
schöner blau schimmert als das am Eingang. Verdacht auf Pollonium.
Wer ein wenig Hirn hat, der findet dann auch noch vertraulichlink die Schatzkammer, welche neben ein
paar Sinterbecken noch a bisserl mehr Sinter zu bieten hat.
Prädikat: Besonders Wertvoll! Und das obwohl eine Verbindung zum Randdesacker Großhöhlensystem bereits heute ausgeschlossen werden kann.