Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik.

Jürgen Wipplinger

Das Letzte
Ich bin Blindtext. Von Geburt an. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, was es bedeutet, ein blinder Text zu sein: Man macht keinen Sinn. Man wirkt hier und da aus dem Zusammenhang gerissen. Oft wird man gar nicht erst gelesen. Aber bin ich deshalb ein schlechter Text? Ich weiss, dass ich nie die Chance haben werde, im Stern zu erscheinen. Aber bin ich darum weniger wichtig? Ich bin blind! Aber ich bin gerne Text. Und sollten Sie mich jetzt tatsächlich zu Ende lesen, dann habe ich etwas geschafft, was den meisten normalen Texten nicht gelingt.

Höhlen im Netz - Bayerischer Rundfunk. Bayern 2 Radio / Studio Franken / Höhlen im Netz
Jürgen Wipplinger

Das Letzte
Ich bin Blindtext. Von Geburt an. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, was es bedeutet, ein blinder Text zu sein: Man macht keinen Sinn. Man wirkt hier und da aus dem Zusammenhang gerissen. Oft wird man gar nicht erst gelesen. Aber bin ich deshalb ein schlechter Text? Ich weiss, dass ich nie die Chance haben werde, im Stern zu erscheinen. Aber bin ich darum weniger wichtig? Ich bin blind! Aber ich bin gerne Text. Und sollten Sie mich jetzt tatsächlich zu Ende lesen, dann habe ich etwas geschafft, was den meisten normalen Texten nicht gelingt.

Höhlen im Netz - Bayerischer Rundfunk. Bayern 2 Radio / Studio Franken / Höhlen im Netz
Jürgen WipplingerRoland KonopacJohanna Bartos

Mission 471: Zerdrückte Körper
12:12-19:07 [7:30-23:43]: 7:15 Uhr: Frau Bartos kehrt bestens gelaunt mit den Hunden von deren Morgenschiss zurück. Herr Wipplinger erwacht nach 5 Stunden Schlaf und denkt - benebelt wie so oft - "Scheisse, schon wieder nicht im Schlaf verreckt." Dann erbricht das Hirn einen zweiten sehr wichtiger Gedanken:

Jürgen WipplingerFlorian SeeleitnerStefan Distler

Mission 470: 651 Kilometer hinter Fürth
11:11-17:33 [12:15-16:50]: Am Anfang war ein Plan, der - nach mehreren Minuten eines als durchaus üblich zu bezeichnenden Wipplinger-Monologes - quasi unumstößlich im Raum stand: Man war sich sicher, vier Löcher allein am ersten Tag zu gestalten - und plante vorsichtshalber noch zwei weitere Löcher dazu - falls die ersten vier zu schnell befahren und fotografiert würden.

Jürgen WipplingerMark WeissStefan DistlerStephan Hauselt

Für den Detailfreund: Nochmal Schaufel im Wasser.Die Holzeinbauten.Die rudimentäre ganz unterste Stufe steht im Wasser. Das Wasser ist Gummistiefel - Tief.

Wassereinbruch
Donnerstag Nacht: 5 hochmotivierte Männer wurden in der bereits grosszügig mit Holzboden ausgestatteten Sandsiphonblase von einem massiven Wassereinbruch ausgebremst. Es wurde lange gekämpft - aber nach exzessiven Unterwassergrabungsarbeiten musste durchnässt aufgegeben werden. Tiefste Stelle im Sandsiphon nun mindestens 2 Meter tiefer als der Boden der Wasserspalte. Nahezu kein Platz mehr für weiteren Abraum. Wo ist BUNK wenn man ihn braucht?

Mark WeissPeter KlampflMichael HärtlEvi Hehenberger

Mission 469: Geheimathleten
01:40-06:40 [13:42-18:36]: Trotz vertraulich Vertrauliche Informationlink und logistischen Problemen, schafften es drei unbeugsame CaveSeeker fast pünktlich am Gullag einzutreffen. Gleich den drei Musketieren, den Heiligen Drei Königen oder den Dreien von der Tanke, waren nun diese drei motiviert bis in die Sackhaarspitzen. Jede Sehne ihres gestählten Körpers lechzte nach Arbeit. Ihre Muskeln zuckten und der sonst stark störende Harndrang war vergessen - da plötzlich ein lauter Aufschrei: Einer der Drei fiel in den Staub und bedeckte sein Antlitz mit Erdreich, "Schande über mich!" rief er, "Ich bin es nicht Wert auf Gottes Erdball zu wandeln!". Die anderen zwei schauten sich nun fragend an und kratzten sich ihre Morcheln. Was mochte den Dritten wohl so zur Verzweiflung gebracht haben? "Ich hab' die Speicherkarte des Fotoapparates vergessen! Scheißendreck - verfluchte Technik!"

Roland KonopacJohanna BartosOliver ArendtJürgen WipplingerStephan Hauselt

Mission 468: Brauner Schnee
7:30-20:11 [15:12-15:41]: Der CaveSeeker fürchtet die Hitze des Sommers und die Kälte des Winters. Darum zieht es ihn oftmals in Löcher. Hier ist es im Sommer kühl - genauso wie im Winter. Es ist quasi egal, ob Winter oder Sommer - im Loch ist es für gewöhnlich immer angenehm. Und der Kopfschmerz verschwindet. Und mit ihm der Drang zu töten...

Jürgen WipplingerThomas WarnickOliver ArendtOliver WolframMark Weiss

Das trübe Auge blickt nach oben und erkennt das Höhlenbuch.

Stattliche Körper
Schwerer Niederschlag vor der Rostnagelhöhle. Die Kohle im Grill will ohne Brandbeschleuniger - wegen sehr starkem Flüssigkeitszufluss von oben - nicht zünden. Der darum eilig zum Oberpfälzer Benzindealer geschickte Vollbartträger O. Arendt musste bei seiner entnervten Wiederkunft dann auch noch Zeuge werden, wie bereits sechs Würste vorschriftsmäßig unter einem von der Maus zerfressenen Rest-Sonnenschirm über rot glühender Grillkohle Farbe annahmen. In den unüberschaubaren Mengen an Alt-Material im Bauwerk hatte sich noch ein wenig Grillkohlenanzünder gefunden.

Der - wie immer - nicht anspringende Generator wurde zunächst im Biergarten umhergetreten, bis er dann doch ein paar Töne von sich gab. Überrascht wurde er daraufhin ins "Generator-Haus ohne Dach" verbracht - nur damit Herr Wipplinger beim Versuch ihn wieder anzulassen zunächst die Fingerkuppe der linken Hand im Gras verlor und danach wutentbrannt das Anlasserseil zum x-ten Mal abriss. Völlig unerwartet wurde eine praktikable - und hoffentlich ENDGÜLTIGE - Lösung gefunden: Ein Edelstahlseil im dünnflüssigen Bodensatz der Hütte.

Vorher erschien der Verkünder - zunächst noch gut gelaunt. Dann aber wurden Klagen ob der Qualität des Generators laut - und er verschwand. Schade eigentlich.

Dann ansatzlos wieder unglaubliches: Man begab sich tatsächlich ins Loch - und es wurde das Primärziel der Mission erreicht. Nun liegt ein Kabel von der Halle des schwebenden Blocks bis ins Bachbett. Teilweise schon ordentlich verdrahtet.

Wie gewöhnlich kam auch der Spass nicht zu kurz, als der Warnicker zum zweiten mal verzweifelt versuchte, seinen stattlichen Körper in die Bachspalte zu quetschen. Erfolglos.

Jürgen WipplingerRoland KonopacJohanna Bartos

Mission 467: Seilnot
10:33-23:11 [12:13-15:23]: Nach kurzen 12 Stunden Schlaf im "Rakov Skocian" ist die Motivationslage in Sachen Höhle eher gering. Man drückt sich extra lang am Frühstücksbuffet herum und checkt nur zögernd aus. Dann verläuft man sich verzweifelt absichtlich im Wald, nur um gegen 11:00 Uhr festzustellen, dass es noch immer zu früh ist, um ohne Gesichtsverlust die Rückreise anzutreten.

Jürgen WipplingerRoland KonopacJohanna Bartos

Mission 466: Bärenangst
6:45-16:11 [8:10-15:47]: "Moment! Lass' mich kurz überlegen, ob es irgend etwas gibt, was mich weniger interessiert als Fledermäuse." Kurze Pause. Dann die Antwort: " Nein." So viel zu einem der zahlreichen wirklich wichtigen Monologe im Loch.