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Höhle: |
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Zoolithenhöhle [D109] |
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Lage: |
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Fränkische Schweiz, Muggendorf, Burggaillenreuth |
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Koordinaten: |
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N49°46.770' E11°16.956' [437m] Ungewisses Koordinatensystem. Wenns mit WGS84 nicht klappt, dann ist es meißt ED50. |
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Typ: |
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stark befestigtes Spaltensystem auf mehreren Ebenen. Referenz-Klasse |
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Länge: |
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969 m |
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Bewertung: |
![Bewertung der Höhle im Bereich von 0 [ähnlich Bierzelt] bis 100 [unvorstellbar]. Es gehen zum einen die Wirkung der Höhle, als auch der Anspruch, den sie stellt mit in die Punktzahl ein.](../../images/fragebollern.gif) |
98 |
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Anspruch: |
![Schwierigkeitsgrad der Höhle im Bereich von 0 [für Rollstuhlfahrer] bis 10 [für extrem schlanke Männer].](../../images/fragebollern.gif) |
5 |
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Höhlenbuch: |
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Material: |
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Schlüssel |
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Getier: |
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kein nichtmenschliches Leben angetroffen |
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Verschlossen: |
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immer |
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Gesamtzeit: |
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3:38 Stunden |
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Bekrochen durch: |
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Spektakuläres: |
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Missionen: |
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Beschreibung: |
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Definition: Zoolith (Plural: Zoolithen): (Geol.) Sedimentgestein, das
ausschließlich oder größtenteils aus Resten von Tieren besteht;
Tierversteinerung.
Man erzählt sich, die Zoolithenhöhle würde 1602 erstmals schriftlich erwähnt
worden sein. Kamerad Friedrich Esper - seineszeichens Pfarrer aus Uttenreuth
(Uttenreuth: Ort in welchem Herr Wipplinger heute international beachtete
Forschungen zum Thema Mineralstoffwechsel informationstechnologisch betreut)
- besuchte 1771 erstmals die Zoolithenhöhle und verfaßte 1774 seine
Abhandlung " ... von neuentdeckten Zoolithen unbekannter vierfüsiger
Thiere ... " (Titel gekürzt - das Lesen den Orginaltitels ermüdet zu stark).
Darin freut sich Esper über Unmassen an vorgefundenen Knochen und
Fossilien.
Die Höhle wurde verschlossen, nachdem eine Gruppe offenbar nicht ganz
ausgelasteter Kameraden große Mengen an Sediment-Material bewegt hatten, um zu neuen
Teilen der Zoolithenhöhle vorzustoßen. Die Entdeckung dieser neuen Teile fand
am 12.02.1971 durch H. Jackel, C. Schultheiss, W. Richter, D. Schubert und
B. Niggemeyer statt.
Es konnten zahlreiche Knochenfunde diverser Tiere zelbriert werden, so z.b
Höhlen- und Braunbär, div. Katzenarten, div. Fuchsarten, Höhlenhyäne, Wolf,
Vielfraß, Elch (!), Rentier und - besonders prekär - etwa 20 Fledermausarten.
Nur Menschen wurden keine entdeckt, was die Frage aufwarf, was wohl die
Fledermäuse in den Tod getrieben hat.
Viele der neuentdeckten Räume zeigen ansprechende Sinterformen, wenngleich sie durch
zahlreiche Einbauten "zur leichteren Begehbarkeit für Alte" stark leiden.
Die Zoolithenhöhle befindet sich unter der Verwaltung der Forschungsgruppe
Höhle und Karst Franken. |
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| Karte: |  | |
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Links: |
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AMU Einsatzleitung / Seite vorbildlicher Höhlenforscher. Man beachte das ausgewogene Verhältniss von Personen- zu Höhlenbildern. Verknüpfung
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Skizze: |
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Legende: |
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