WGS84: World Geodetic System 1984. Einheitliches Koordinatensystem für den gesamten Erdball.
Typ:
ekelhafte, enge und versinterungsfreie Loch-, Spalten-, Wasser- und Lehmhöhle zum Abreagieren
Länge:
403 m
Bewertung:
75
Anspruch:
7
Höhlenbuch:
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Material:
2x 10m Seil
Getier:
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Verschlossen:
nie
Gesamtzeit:
11:51 Stunden
Bekrochen durch:
Spektakuläres:
Missionen:
Beschreibung:
Der Eingang zur Kollerberghöhle ist ein unscheinbares, etwa 1.5m langes
und 0.5 breites Loch im Boden, welches sich direkt an einer Felswand befindet. Leider
gibts es viele Felswände am Berg, die sich alle - zumindest bei Nacht - ziemlich
ähnlich sehen.
Der Einstieg kann mit einem kurzen Sicherungsseil und Fallgurt erfolgen um ein
Abrutschen an den rutschigen Höhlenwänden zu verhindern, denn je nach Witterung
können die Wände sehr schlüpfrig sein. Der Aufstieg kann ohne Aufseilautomat
erfolgen. Die Erfahrung zeigt, dass der Wasserstand im inneren der Höhle sehr
stark mit der Feuchtigkeit im Eingangsbereich korreliert. Also wenns am Eingang
feucht ist, so ists drinnen so richtig naß.
Die Höhle eröffnet uns vielerlei enge und extrem schlammige Gänge. Die Höhle ist ein
abstoßendes Drecksloch ohne schlimmere Engstellen und wird daher sehr gerne aufgesucht.
In alle sechs Richtungen zweigen garstige Gänge ab, die zum bekriechen einladen.
Die Kollerberghöhle ist sehr empfehlenswert.Durch die vielen Abzweigungen und
Spalten bietet sie (nach jetztigem Kenntnisstand) Kriechspass für mindestens 5 Stunden.
Auch für den Neopren-bewehrten Höhlengänger ist einiges zu entdecken. Momentan
existiert eventuell unter der Wasseroberfläche eine vielversprechende Fortsetzung.
Einem Plan von 1933 nach zu urteilen, hat die Höhle in den letzten 70 Jahren eine
erstaunliche Wandlung durchgemacht - ungefähr überhaupt nichts stimmt mit
unseren Erkundungen überein. Eventuell wird hier mal anständig Vermessen werden
- allerdings nur unter Wasser.