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Höhle: |
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Warm Kalt Höhle [H67] |
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SOMMERLEITENSCHACHT |
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Lage: |
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Altmühltal, Dietfurt, Mühlbach |
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Koordinaten: |
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N49°1.538' E11°37.165' [474m] Ungewisses Koordinatensystem. Wenns mit WGS84 nicht klappt, dann ist es meißt ED50. |
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Typ: |
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Höhle in 3D |
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Länge: |
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ca. 1104 Meter |
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Bewertung: |
![Bewertung der Höhle im Bereich von 0 [ähnlich Bierzelt] bis 100 [unvorstellbar]. Es gehen zum einen die Wirkung der Höhle, als auch der Anspruch, den sie stellt mit in die Punktzahl ein.](../../images/fragebollern.gif) |
75 |
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Anspruch: |
![Schwierigkeitsgrad der Höhle im Bereich von 0 [für Rollstuhlfahrer] bis 10 [für extrem schlanke Männer].](../../images/fragebollern.gif) |
10 |
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Höhlenbuch: |
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nein |
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Material: |
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Nerven |
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Getier: |
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3 Falter, 1 Nacktschnecke, 1 Fledermaus, 7 Spinnen |
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Verschlossen: |
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nie |
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Gesamtzeit: |
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5:24 Stunden |
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Bekrochen durch: |
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   |
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Spektakuläres: |
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Missionen: |
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Beschreibung: |
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Zunächst die Abschrift von einem Schild, welches am Austritt der grossen
Mühlbachquelle zu finden ist.
... jedoch konnte am Foto nicht mehr alles so genau gelesen werden, daher mag es sein, dass es nicht zu hundert Prozent
mit dem Orginal übereinstimmt...
Die Grosse Mühlbachquelle - Vom Untergrund ans Tageslicht
Ein unermüdlicher Wasserspender
Die große Mühlbachquelle tritt an der Obermühle - einem denkmalgeschützten
Mühlenensemble - zu Tage. Aus der Druckquelle sprudeln je Sekunde 300l Wasser
heraus. Sie gehört damit zu den Quellen mit der größten Schüttung im Landkreis
Neumarkt. Die Mühlbachquelle ist unter der
Bezeichnung Naturdenkmal geschützt. Das Quellwasser speist den Mühlbach, der
schließlich in den Main-Donau-Kanal mündet. Das Quellwasser hat Sommer wie
Winter die gleiche Temperatur von ca. 8°C. Es grünt also auch im Winter in
und um den Quelltopf und verschiedene Schnecken und Insektenlarven finden
hier im Winter Nahrung. Die speziellen Tier- und Pflanzenarten im Quellbereich
reagieren sehr empfindlich auf eine Verschmutzung bzw. eine Nährstoffanreicherung
des Quellwassers. Eine verstärkte Algenbildung weist auf die schlechter
werdende Wasserqualität hin.
Gefährund der wertvollen Karstquelle
Das Biotop ist vor allem durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung auf
der Albhochfläche gefährdet. Durch Überdüngung landwirtschaftlicher Flächen
wird Niederschlagswasser mit Nährstoffen angereichert und belastet. Das
Wasser fließt durch das Kalkgestein mit seinen vielen Hohlräumen schnell
in die Tiefe. Nährstoffe und Verunreinigungen werden kaum herausgefiltert.
Das Wasser, das im Quelltopf wieder zu Tage tritt, wird immer nährstoffreicher.
So verschlechtert sich die Wasserqualität an der Großen Mühblachquelle zusehends.
Abhilfe kann nur eine umweltverträglichere Landnutzung im Wassereinzugangsgebiet
der Quelle und ein bewußterer Umgang mit der Ressource Wasser aber auch das
Entfernen der Fledermäuse aus den umliegenden Höhlen schaffen, die beständig
in das saubere Wasser scheissen und damit die Qualität des Wassers erheblich
beeinträchtigen.
Jetzt zum Hohlraum: Er findet sich relativ weit oben am Hang. Dies wirkt sich
sehr positiv auf das Höhlenklima aus: Die gesamte Höhle ist nahezu staubtrocken.
Nur ganz selten tropft hier und da ein wenig Wasser von der Decke. Der Eingang
glänzt durch Unscheinbarkeit - jedoch ist ein starker Warmluftzug aus dem
Inneren zu bemerken, der sofort zu beschlagenen Linsen und Brillen führt.
Im Eingangsbereich warnt ein Schild - "In der Höhle besteht Verbruchgefahr -
Das Betreten erfolgt auf eigene Gefahr.". Dieser Warnung sollte Beachtung
geschenkt werden, auch wenn die Wahrheit besser so ausgedrückt worden wäre:
"Zu eng für Dich. Geh' besser heim."
Nachdem man sich durch sehr enge und unangenehm zu nehmende Löcher steil bergab - vorbei
an Verbruch-Stützbauten - ins Innere des Hohlraums vorangekämpft hat, ist der
unvermeidliche Ausstieg durch die Engstellen sofort vergessen. Das ist auch
besser so, weil beim Ausstieg nicht nur die Engstellen besiegt werden wollen,
sondern zusätzlich die Schwerkraft ihren Tribut fordert.
So kann der Rest des Hohlraumes jedoch relativ beschwerdefrei bekrochen werden. Es
finden sich ein paar Flaschen, ein bisschen Fledermaus-Scheisse, Schaufeln,
Eimer, Vermessungsschnüre und die offenbar unvermeidlichen Karbidreste.
Zusammenfassend kann von einer typischen Altmühltal-Höhle gesprochen werden, die
sich nahtlos zu Silberloch und Pumperhöhle gesellt und daher nicht jedem
empfohlen werden kann. |
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Links: |
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Skizze: |
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Legende: |
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| 01 | Eingang Verknüpfung | | 02 | Schutt-Abhalte-Vorrichtung (morsch) Verknüpfung | | 03 | Beeindruckende Verbruch-Sicherungs-und-Wehr-Anlage. Wenig wirksam, jedoch psychologisch wertvoll. Verknüpfung | | 04 | Halle Verknüpfung | | 05 | Cola-Flaschen-Raum. Verknüpfung | | 6 | Fitzner-Loch. Ein eher kleines Loch, durch das vermutlich nicht jeder passt - zumindest nicht Ottfried Fischer und auch nicht Harald Fitzner. Verknüpfung |
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