Auslandshöhlenbeschreibung ÖFFENTLICH
Höhle:

Jama pod Gavgami

[1023]
JAMA V GABRKU
Lage: Slowenien, Sežana
Koordinaten: N45°39.54' E13°57.414' [0m]
21603BF0-8CAB-11E6-BFB1-5855CAF3A79D
Typ: Horizontalhöhle mit Eingangsschacht
Länge: 315 m
Tiefe: 72 m
Bewertung: 75
Anspruch: 7
Material: 60m Seil
Verschlossen: nie
Gesamtzeit: 5:41 Stunden
Bekriecher: Thomas WarnickJohanna BartosUlrich HenschkerFlorian SeeleitnerJürgen Wipplinger
Spektakuläres: Jama pod GavgamiJama pod GavgamiJama pod Gavgami
Missionen:
Beschreibung:
Ein weiteres Loch wie jedes andere in der Umgebung auch. 4x4 Meter im Durchmesser und kreisrund. Eben im Boden und mitten im slowenischen Forst. Um die Vorstellungskraft anzuregen: Würde ein solcher Höhleneingang in Franken existieren - was er nahe Weißenburg auch genau einmal auch tut - müsste man ihn mit einem mindestens 2 Meter hohen Zaun vor der dämlichen Bevölkerung schützen. Nicht dass jemand beim beobachten heimischer Insektenarten mit starr nach oben gerichtetem Blick ins Loch fällt, sich weh tut und den Hohlraum beschmutzt - oder gar eine Fledermaus aufweckt. Undenkbar.

Jama pod Gavgami - Idyllisch: Höhleneingang.

Der CaveSeeker wählt zunächst einen der minderwertigen Bäume aus, bindet sein Seil darum, und baut zitternd an der Kante eine Umsteigestelle ein. Dann seilt er auf einen Zug ca. 35 Meter bis zum Boden ab. Dabei erkennt er, dass es möglich gewesen wäre, auf halber Strecke eine Umsteigestelle einzubauen - was er aber natürlich nicht tut. Schließlich ist Umsteigen gefährlich - und die massiv erhöhte Zahl an benötigten Kalorien beim Aufstieg wirkt der weiteren Ausbildung von Bauchspeck entgegen.

Jama pod Gavgami - Hängend: Seeleitner ungewöhnlich unverschlungen.

Am Boden befindet man sich - wie immer - zunächst auf einem Schuttkegel, welcher noch etliche Meter weiter in die Tiefe führt. Die dort zu erblickende Schwärze lässt vermuten, dass hier noch nicht Schicht ist.

Jama pod Gavgami - Bitfäule: Der Autor erinnert sich genau daran, hier einen Disque fotografiert zu haben. Nur leider ist dieser nicht zu erkennen. Komisch.

Als kleine Abwandlung vom immer gleichen Hohlraumarchitekturrezept, findet sich hier bereits an der Spitze des Schuttkegels ein sehr langer und geräumiger Abzweig - welcher aber aufgrund seines hohen Alters weitgehend uninteressant ist. Nur an dessen Anfang muss sich kurz gebückt werden. Danach schreitet man aufrecht voran. Bis zum Ende. Stellenweise fragt man sich, wie man so plötzlich in die Alpen gelangt ist.

Jama pod Gavgami

Erheblich interessanter ist der Weg den Schuttberg hinab. Zum einen, weil die Schwärze Großes verspricht, und die Schmerzen, die der Gehappart aussendet, die Unsicherheit beim Stolpern noch erhöht. Unten angekommen befindet man sich in einer sehr geräumigen Halle, welche durch ein "Loch" in ihrer Mitte gekennzeichnet ist. Der CaveSeeker kann am Rande des "Lochs" Spass haben, und an den Rändern entlang klettern - an einer Stelle sogar sehr weit nach oben. Oder er kann an dessen Grund einen riesigen Tropfstein anfassen, und ein Sinterbecken begutachten.

Jama pod Gavgami - Mit Blick ins Leere: Seeleitner.

Dann stürmt man weiter. Steil bergauf. Vorbei an teilweise sehr interessanten Sinterformen - leider nur noch teilweise lebend - und steht dann vor einem kleinen Loch in der Wand, welches umgeben ist von rotem Dreck. Da sich keiner findet, der sich schmutzig machen will, wird entschieden, dass hier die 100% Marke gesetzt wird.

Jama pod Gavgami - Wieder mit Blick ins Leere: Seeleitner.

Ein eigentlich perfektes Halbtagesausflugsloch für junge Menschen. Älteren Menschen füllt das Loch - insbesondere inklusive der obligatorischen Wegfindungsprobleme - gerne auch mal einen ganzen Urlaubstag.

Erzeuger: Autor: Jürgen Wipplinger 11.11.2016 - 18:52:55
Speläotheme: Stalaktit [ ]
Stalagmit [ ]
Sinterbecken [ ]
Hodensacksinter [ ]
Halle [ ]
Sintertrommel [ ]
Lebensformen: Fledermaus [ ]
Mensch [ ]
KOORDINATEN REAKTOR ZWEI VERSION 0.22 - HIRNMACHT
CAVESEEKERS
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