1 Fledermaus, Spinnen u. Falter sowie ein Siebenschläfer
Verschlossen:
nie - warum auch?
Gesamtzeit:
2:30 Stunden
Bekriecher:
Auszeichnungen:
Spektakuläres:
Missionen:
Wiki:
Beschreibung:
Es war einmal ein relativ unauffällig am Fuße eines von vielen Felsenriffen liegender, 0,30 x 3,00m
großer Eingang zu einer etwa 70m langen Höhle - genug zur Geschichte des Mannsberglochs.
Nach einer knapp zweihundert Zentimeter tiefen Stufe führt
ein für fränkische Verhältisse geräumiger Gang ins Innere. Angelegt ist die Höhle wie so oft
im dickbankigen Frankendolomit entlang einem Bündel quer streichender Klüfte. Schon im
schlimmen Jahr 1931 hat ein arbeitsloser Namens Spöcker einen korrekten Plan dieses
Hohlraumes zu Papier gebracht.
Einen kurzen, niedrigen und tunnelähnlichen Gang weiter, erreicht der CaveSeeker den größten Raum
des Lochs. Dieser ist geprägt von einem großen, den Raum fast teilenden Verbruchkegel.
Hier zweigen zwei weitere Gangteile ab. Einer endet schon recht bald in einer engen, mit
Blockwerk gefüllten Spalte, während der andere Gang über eine kleine absteigende Stufe in
einen weiteren Raum führt.
Überall in dieser Höhle können teils schneeweiße Montmilch (Calzitablagerung) sowie erstaunlich sauberer
Riffelsinter bestaunt werden. In einer der vielen Klüfte sorgt tropfendes Wasser für
Sinternachwuchs in der ansonsten "toten" Höhle. Auch einige an schönem Sinter angebrachte
historische Inschriften aus den Hungerjahren 1906 und 1941 entdeckt der Besucher.
Für besonders schlanke Figuren vom Typ "schablone" gibt es im untersten Teil der
Höhle einen gar lustigen Schluf, welcher,- wie man hört,- in eine kleine Endkammer führt.
Bewertung ist meiner Meinung nach zu niedrig ausgefallen und der Anspruch um Meilen zu hoch. Eine Bewertung über 70 und Anspruch von 3-4 wäre angemessen.