Höhlenbeschreibung ÖFFENTLICH
Höhle:

Moorloch

[H22]
Lage: Altmühltal, Kelheim,
Koordinaten: [BBE110]
379C2A70-ED79-11DD-BA29-0019D1127B5A
Typ: Ein-Raum-Loch
Länge: 61 m
Bewertung: 34
Anspruch: 2
Höhlenbuch: nein
Material: Gummistiefel von Vorteil
Getier: Eine Fledermaus
Verschlossen: nie
Gesamtzeit: 1:32 Stunden
Bekriecher: Jochen PesahlVolker PesahlMichael HärtlDaniel Bohrer
Spektakuläres: MoorlochMoorloch
Missionen:
Beschreibung:

Moorloch - Herrliche Gegend - nicht nur für WandererDas Moorloch befindet sich in unmittelbarer Nähe zu dem von oberhalb eines wenig begangenen, schönen Wanderweges entlang der Felsen. Umso mehr erstaunt es, eine äußerst korrekte Höhle vorzufinden. Trotz der wirklich einfachen Befahrung der Höhle liegt kein Müll auf dem Boden, es gibt keine Feuerstellen, so gut wie kein Sinter wurde entfernt und es gibt auch keine verrußten Wände.

Moorloch - Blick in den NachthimmelDer überaus geräumige, aber gut versteckte Eingang in Form einer ca. 2m breiten und etliche Meter hohen Spalte, ist auf der Eingangsseite der Höhle großzügig mit Drahtseilen umzäunt. Von oben jedoch, wo es dringend nötig gewesen wäre, ist der Höhleneingang völlig ungesichert. Hier könnte ein unachtsamer Wanderer einige Meter tief abstürzen.

Moorloch - Haupthalle vom oberen Podest ausDer große spaltenartige Gang in der Mitte der Umzäunung führt steil nach unten über rutschiges Laub in den Berg hinein. Unten angekommen kann man noch fast bei Tageslicht Altsinter bewundern. Allerlei Geröll und Knochen undefinierbaren Ursprungs zieren hier den Boden. Nach einer recht einfachen Kletterpartie über einen großen Verbruchblock steht man auch schon in einer wirklich riesigen Halle, die zugleich Moorloch - Aktiver Sinterauch das Ende der Höhle bildet. Die Halle ist über 10m hoch, weit oben kann man schöne weiße Tropfsteine und Versinterungen erkennen. Ansonsten findet man in Bodennähe insgesamt nur wenig Sinter. Der Hallenboden, der auch für den Namen der Höhle verantwortlich ist, besteht fast ausschließlich aus tiefschwarzem, leicht übel riechendem Lehm. An manchen Stellen sinkt der Gummistiefel etwas ein und eine ekelerregende, durchfallartige, dunkelbraune Masse ergießt sich in erstaunlicher Menge darüber.

Moorloch - Ende der HalleAm hintern Ende der Halle kann man noch über eine glitschige Wand voll mit schwarzen Lehm in eine kleine lehmgefüllte Spalte absteigen. Ein verlockender Schluf in einer der Ecken der großen Halle, bei dessen Befahrung ziemliche Verrenkungen nötig sind, endet in einer unspektakulären winzigen Kammer, in der man gerade einmal mühsam Wenden kann.

Zusammengefasst ist das Moorloch für eine Altmühltalhöhle wirklich unerwartet großräumig und stellt fast keinerlei Ansprüche an die Befahrer.

Erzeuger: Text: Jochen Pesahl 09.12.2012 - 23:49:14
KOORDINATEN REAKTOR ZWEI VERSION 0.22 - HIRNMACHT
CAVESEEKERS
Skizze:
Legende:
01Unerwartet großer Eingang mit folgender Spalte. Link zum Bild.
02Ein Verbruchblock - die größte Schwierigkeit.
03Die beeindruckend riesige Halle. Link zum Bild.
04Glitschiger Aufstieg mit finaler Spalte. Link zum Bild.
05Schlimmer Schluf- muss man nicht drin gewesen sein.
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