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Missionsbeschreibung -

Moorloch

ÖFFENTLICH
Höhle: Moorloch interne Verknüpfung.Verknüpfung
Mission: 340 - Durchfall am Stiefel
Datum: [Montag]
Zeitrahmen: 17:37-21:23 [19:12-20:44]
Nettozeit: 1:32 Stunden
Prozentsatz: 100%
Mobil: Höhlenpassat, Höhlenlupo
Mannschaft:
Jochen Pesahl interne Verknüpfung.Verknüpfung
Volker Pesahl interne Verknüpfung.Verknüpfung
Daniel Bohrer interne Verknüpfung.Verknüpfung
Michael Härtl interne Verknüpfung.Verknüpfung
Auszeichnungen:
Wiki:
Besprechung:

Schön - wenn man nicht ständig rauf und runter rennen mussNachdem die Herren Härtl und J. Pesahl ein todsicherer Tipp zur Position des geheimnisvollen Moorlochs erreichte, wurden sogleich sämtliche im Umkreis verfügbaren CaveSeekers aktiviert, um mittels der bekannten Koordinaten den neuen Hohlraum zu erkunden. Herr Bohrer machte sich unmittelbar nach seiner Benachrichtigung um kurz nach vier Uhr auf den Weg, um mit seinem Mofa die vereinbare Treffpunktszeit von halb sechs noch einhalten zu können.

Versinterte HallenwandWie es sich für den waschechten CaveSeeker gehört traf man sich wie immer gut vorbereitet am Treffpunkt: Herr V. Pesahl hatte leider seine für die Höhlensuche gut geeignete GPS-Uhr auf dem Schreibtisch vergessen, und auch das GPS-System von Herrn Härtl glänzte mit Abwesenheit. So sollte kurzerhand Herrn Härtls Zweit-GPS System zum Einsatz kommen. Wegen der beschränkten Gehirnkapazität der Teilnehmer konnte sich jedoch keiner an die genauen Koordinaten des gesuchten Hohlraums erinnern. Also begab man sich zwangsweise ohne Hilfsmittel auf Lochsuche.

Blick vom Ende in Richtung AusgangNachdem man im vermuteten Zielbereich mit schwerem Gepäck ca. 1,5 Stunden erfolglos die steil abfallende Botanik rauf- und runterkeuchte, stellte man nach einer gefühlten Ewigkeit durch Korrelation eines verwaschenen Bildschirmfotos auf der Digitalkamera mit den geographischen Gegebenheiten fest, dass man im Übereifer komplett über das Ziel hinausgeschossen war. Also wieder zurück in genau entgegengesetzte Richtung, jetzt schon bei völliger Dunkelheit. Die Mission stand kurz vor dem Abbruch, da stolperte Herr Härtl zufällig über den eigentlich riesigen, teilweise eingezäunten Eingang. Bei Eintreffen der letzten CaveSeekers war Herr Härtl bereits ohne Schlaz und mit Turnschuhen im Loch verschwunden und schaffte es so, dieses zu ca. 90% zu begehen.

Knochen undefinierbaren UrsprungsTrotz dem für Altmühltalverhältnisse gigantischen Eingangsbereich konnte nach Betreten des Lochs keinerlei Unrat erspäht werden. Schnell war man in der Haupthalle angelangt, in der man dann feststellen konnte warum dieses Loch Moorloch genannt wird: Der Boden ist reichlich mit dunkelbraun bis teerschwarzer Masse bedeckt. Herr J. Pesahl versuchte sogleich die spärlich vorhandenen Versinterungen in der Höhlen-Diarrhöimposanten Halle abzulichten und Herr Bohrer stellte seine Schluffähigkeiten auf der Suche nach einer Fortführung der Höhle unter Beweis. Beim vorbildlichen Einsatz als Blitzschlampe muss Herr V. Pesahl dann wohl seine Schritte etwas unachtsam gesetzt haben, als sich auf seinem Gummistiefel eine überaus unappetitliche dünnflüssige Masse verteilte, die sehr stark etwas dringenderem Stuhlgang gleicht. Nach genauerer Begutachtung der Situation verpasste der immer auf sicheren Abstand zum Morastboden bedachte Herr Härtl dem Hohlraum den treffenden Spitznamen 'Flotter-Otto-Höhle', was wiederum Herrn J. Pesahl für den Rest der Mission hörbar erheiterte.

Beim Rückzug aus der Höhle wurde Herr Härtl - langsam frierend - am Geröllfeld des Eingangs mit einen ca. 20cm langen Knochen undefinierbaren Ursprungs fürs brav Warten belohnt. Nach dem Eintreffen einer Fledermaus wurde die Höhle der Winterruhe überlassen und vier kleine Negerlein begaben sich auf den Rückweg zum Parkplatz.

 
Erzeuger: Text: Volker PesahlText: Jochen PesahlBilder: Jochen PesahlBildassistenz: Volker PesahlBildassistenz: Daniel Bohrer 29.01.2012 - 23:32:20

Bilder: Spalte am Ende des LochsHaupthalle vom oberen Podest ausDecke in der HaupthalleVersinterte HallenwandBlick vom Ende in Richtung AusgangAktiver SinterHöhlen-DiarrhöSinter an der HallenwandBlick nach obenEnde der HalleAltsinterBlick an die Decke des EingangsspaltesKnochen undefinierbaren UrsprungsBlick in den NachthimmelDer riesige Eingang der Höhle
 
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