WGS84: World Geodetic System 1984. Einheitliches Koordinatensystem für den gesamten Erdball.
Typ:
Zwei-Raum-Spalt-Höhle
Länge:
80m
Bewertung:
48
Anspruch:
4
Höhlenbuch:
---
Material:
Licht, 15 m Seil, Handsteigklemme
Getier:
massig Weberknechte
Verschlossen:
nie - warum auch?
Gesamtzeit:
2:16 Stunden
Bekrochen durch:
Spektakuläres:
Missionen:
Beschreibung:
In Kennerkreisen erzählt man sich von einem alten Höhlenforscher namens Anton Völkel, der
leider auf tragische Art und Weise 1923 um sein Leben kam. Einem alteingesessenen
Heimatverein ist es wohl zu verdanken, dass die Höhle im Gedenken an den guten Anton so
zu ihrem Namen kam.
Irgendwann zwischen 1931-1933 wurde die Höhle laut Erzählung von Kommunisten
vertraulichlink missbraucht und daher nach
kurzer Zeit ausgehoben.
Wie so oft befindet sich das Loch im Malm-Epsilon-Dolomit, was für den Franken aber keine
Besonderheit darstellt.
Am Höhleneingang angekommen wird man zuerst von einem nagelneuen Fledermaus-
Schutzzeit-Schild vom Landratsamt begrüßt, um gleich darauf die Plakette vom FHKF zu
entdecken. Trotz all den Widrigkeiten bis hier her dringt man tiefer ein: es geht eine
ca. 15m lange Spalte waagrecht entlang, bis man sich wieder in einer Kreuzkluft mit einem
ca. 12m tiefen Schacht befindet. Dieser kann ohne Probleme bis in das untere Drittel
abgeklettert werden, bevor ein Seil notwendig wird. Gleich danach öffnet sich die erste
Halle. Aufgrund der Tropfstein- und Sinterbildung ist auch genau diese bereits die schönere
von den beiden Hallen. Die Ausmaße der zweiten Halle - in der man problemlos Golf
spielen könnte - müssen auch diese lobend erwähnt.