Hohlraumbeschreibung - Künstlich kommt auch hier von Können.
ÖFFENTLICH
Hohlraum:
Bleibergwerk Riedbodeneck
Lage:
Oberbayern, Mittenwald
Koordinaten:
[BBE0]
FA946520-ED87-11DD-90DC-0019D1127B5A
Typ:
Künstliche Hohlräume
Länge:
300 m
Bewertung:
50
Anspruch:
3
Höhlenbuch:
keines
Material:
wenigstens zwei 40m Seile
Getier:
Frösche
Verschlossen:
nie
Gesamtzeit:
10:00 Stunden
Bekriecher:
Auszeichnungen:
Spektakuläres:
Missionen:
Wiki:
Beschreibung:
Bei ansprechenden Temperaturen eignet sich das Gebiet für einen abenteuerlustigen
Familienausfug. Für die interessanteren Teile ist eine hohe Lebensversicherung für
Schwiegermütter Voraussetzung. Alle anderen benötigen Trittsicherheit und Erfahrung
im Umgang mit dem Seil.
Die unterste Etage ist direkt neben einem gut besuchtem Fahr- und Wanderweg einfach
zu erreichen. Dort fließt ein lieblich Bächlein, welches einer Quelle entspringt.
Es gibt weitere Eingänge, wenn man oberhalb der Abraumhalden sucht. Diese oberen
Etagen sind teilweise nur durch Abseilen zu erreichen. Harte alte Männer wünschen
sich für die Zugänge der oberen Etagen Sicherung.
In der mittleren Etage sind zwei Schächte. Diese führen zur unteren Etage. Wenn man
sich von oben abseilt, die drei Bohrhaken links neben dem Schacht stammen aus dem
Jahre 1967, ist zunächst nach etwa 36m Schluss. Dann geht ein teilweise verstürzter
Horizontalgang über Ecken weiter, der dann zu einem zweiten Schacht führt. Dieser
mündet schließlich nach 32m am Ende des untersten Stollen bei der kleinen Quelle.
Es besteht die Möglichkeit kleine Kinder zu erschrecken, indem man herumlärmt. Einen
dritten Schacht findet man oberhalb als Zugang zur dritten Etage. Im unteren Bereich
ist dieser Schacht zum Bergwerk versturzgefährdet. Es besteht auch die Möglichkeit
über die Felswand von außen in die dritte Etage zu seilen. Die vorgefunden Sicherungen
sind allesamt in Fäulnis übergegangen oder locker. Dieses System ist technisch das
schwierigste, einige Kletterstellen warten in den Stollen auf den Befahrer. Ein Durchstieg
zu den beiden tieferliegenden Systemen besteht nicht.
HINWEIS: Es ist STRENGSTENS UNTERSAGT die Stollen zu betreten. Dies ist nach
Bundesberggesetz (http://bundesrecht.juris.de/bbergg/index.html) verboten.