Nahe dem schönen Parsberg, findet der aufmerksame Höhlengänger
das eine oder andere unliebsame Loch. Dem erfahrenen Höhlengänger ist allerdings
bereits von vornherein klar, dass hier nichts anständiges zu finden sein kann.
Und dennoch macht man sich immer wieder auf den Weg und tauscht kostbare Zeit gegen
schmerzende Hämatome.
So auch hier. Das Loch ist ein Ponor, welcher manchesmal
gar heftig unter Wasser zu stehen scheint. Zum Zeitpunkt des Besuchs war er in weiten
Teilen jedoch Furztrocken.
Der Hohlraum läßt sich schön in vier Ebenen aufteilen, welche teilweise wild übereinander
angeordnet sind: Die erste Ebene ist vollständig verschissen. Tierkot wohin die Nase
riecht. Die zweite Ebene ist ebenso vollständig verschissen. Zusätzlich dazu ist
sie auch noch unangenehm scharfkantig. Die Dritte Ebene läßt sich nur durch eine
unschöne Engstelle erreichen, und ist anständig eng. Die vierte Ebene hat architektonisch
mit den anderen dreien nichts gemein, und ist großräumiger und naß. Dieser Bereich
steht vermutlich öfter mal bis hinauf zu Ebene drei unter Wasser.