eventuell eine Einstiegshilfe für Fußkranke in Form eines kurzen Seils.
Getier:
47,3 Fledermäuse
Verschlossen:
01.12 - 30.04
Gesamtzeit:
18:19 Stunden
Bekrochen durch:
Spektakuläres:
Missionen:
Beschreibung:
Die Bismarckgrotte ist eine - speziell für den Höhlen-Neuling - ansprechende und
enorm große Höhle, die im allgemeinen aufrecht beschritten werden kann. Auch Menschen mit moderater Klaustrophobie sollten hier
zurechtkommen. Dennoch lauern hin und wieder vereinzelte Engstellen. Vorsicht ist besonders beim Einstieg geboten:
Ohne Seil kann es - egal welchen Eingang man wählt - zu erheblichen Schwierigkeiten kommen.
In den leicht zugänglichen Bereichen gibt es wohl keinen Quadratmeter mehr, der nicht von irgendwelchen Profis
mit gelber oder roter Farbe beschmiert, oder zumindest mit Karbid geschwärzt wurde. Hinweis an Geschäftsmänner:
Der Besucherverkehr im Loch ist Sommer wie Winter immens - eine günstig platzierte Dönerbude oder ein Red Bull Stand
könnten zur Goldgrube werden.
Es gibt nur sehr wenige - weitgehend zerstörte - Versinterungen, dafür aber
sehr viele Fledermäuse. Die drei noch freien Einstiege der Höhle sind vom
Schwierigkeitsgrad her das anspruchsvollste, was uns diese Höhle zu geben
vermag. (Seile!) Ein vierter Einstieg ist vermauert.
Aufgrund ihrer Größe ist sie auf jeden Fall eine oder auch mehrere Reisen wert.
Anfahrt: Der geschotterte Waldweg zwischen Barnhof und Oberachtel birgt auf der
Höhe der Bismarckgrotte auf der rechten Strassenseite einen eleganten Parkplatz
im Wald, auf dem das Mobil abgestellt werden kann.
Achtung: Die beliebteste Höhle in Franken ist seit dem schönen Jahr 2007 vom 01.12. bis 30.04. durch
Zugangssicherungen der beiden Haupteingänge verschlossen. Der dritte
Eingang (die in eingeweihten Kreisen sogenannte "Autobahn") ist dauerhaft durch mehrere große Buchenholzstämme versperrt.
Ein lokaler Waldmann macht offenbar aktiv Jagd auf alle
Steuerzahler, die ihr Fahrzeug während der Verschlußzeit auf dem Parkplatz verweilen lassen.