Hohlraumbeschreibung - Künstlich kommt auch hier von Können. ÖFFENTLICH
Hohlraum:

Die Alte Posse

[ verschleiert Verschleierte Informationlink ]
Lage:
Koordinaten: [BBE120]
76BFAC70-920B-11EA-A8C3-003EE1BE1A94
Typ: Erdfall ins Gipsbergwerk
Länge: 2000 m
Tiefe: 14 m
Bewertung: 17
Anspruch: 2
Material: nichts - insbesondere auf gar keinen Fall auch nur ein Gramm Hirn.
Getier: toter Hund - so wie es sein soll
Verschlossen: ?
Gesamtzeit: 2:40 Stunden
Bekriecher: Thomas WarnickUlrich HenschkerJürgen Wipplinger
Spektakuläres: Die Alte Posse
Missionen:
Beschreibung:

Hinweis: Dem Autor gehen Bergwerke am Arsch vorbei - lieber schaut er "Unsere kleine Farm". Eigentlich schaut er nichts lieber als "Unsere kleine Farm". Egal wie oft. Weil "Unsere kleine Farm" ist das Beste.

Die Alte Posse - Hier erkennt der CaveSeeker eine Doline. Und zwar von unten. Vorschriftsgemäß richtet er den Zeigefinger direkt ins Zentrum des Gefahrenbereichs.

Der Erdfall ist frisch. Und offenbar unbekrochen. Und man erkennt sofort, dass er nicht - so wie sonst - nach wenigen Zentimetern im Dreck endet. Die einen steigen - im Angesicht des Todes - eher langsam hinab, andere springen mit Wonne ins Loch. Beiden Fraktionen überleben - auch wenn dies bei der letzteren tatsächlich nicht zu fassen ist. Alles ist extrem fragil.

Die Alte Posse - Relativ frisch und offenbar völlig unbeschluft. Und das mit Recht, denn hier herrscht extremste Einsturzgefahr.

Direkt nach der ca. 3 Meter langen Eingangserdfallengstelle blickt man sich um, und will zunächst nicht wahr haben, dass etwas nicht stimmt. Nur was genau nicht stimmt, wird erst einige Sekunden später klar. Man befindet sich in einem Bergwerk. Und zwar einem relativ frischen. Gemeinsam vermutet man nach Begutachtung aller vorgefundenen Resteinbauten das schöne Jahr 1960 als das Jahr der letzten Begehung. Plus/Minus 50 Jahre.

Die Alte Posse

Die Überdeckung - wird auf ca. 3 Meter geschätzt. Und das bereitet Unwohlsein - insbesondere weil sich der Erdfall mitten in einem bäuerlich bestellten Feld befindet, und die Vermutung im Raume steht, dass der zugehörige Bauer mit schwerstem Gerät sein Feld bestellt. Denn nur so - wenn überhaupt - lässt sich die Arbeit als Bauer ertragen: Mit Bayern 3 im Radio und der Klimaanlage auf 17 Grad, während der Autopilot das Fahrzeug über das Feld steuert.

Zunächst führt die Vorsehung den BerwerkSeeker direkt in einen Durchstieg zu einem 4 Meter tiefer gelegenen Bereich. Dieser glänzt mit knöchelhohem Wasser und verrosteten Gleisen. Man schwärmt aus - findet aber nichts. Nicht einen Hauch von Sinter. Nichtmal größere Mengen Müll.

Die Alte Posse

Dann zieht man sich in den oberen Bereich zurück. Dieser ist ungleich weiträumiger. Man erkennt, dass hier auch mit schwerem Gerät hantiert wurde. Keine Schienen - dafür aber Spuren von großer Bereifung. Wieder schwärmt man aus. Und wieder findet man nichts. Nur einen gemauerten Raum, in welchem es herrlich nach Sprengstoff riecht.

Die Alte Posse - Vergessener Hund. Oder Wolf. Oder Fuchs. Eh' egal. Weil tot.

Die ständig lauernde Gefahr durch den Einsturz der recht morschen Decke stachelt einige zu ihrer jeweiligen Höchstform auf. Es wird gestöbert, gestochert und auch ein bisschen mit Steinen geworfen. Zum Freude aller wird dann noch eine Hundeleiche entdeckt und - nach einer kurzen Andacht - ausgiebig fotografiert.

Und raus.

Erzeuger: Autor: Jürgen Wipplinger 12.05.2020 - 19:35:56
Lebensformen: Mensch [ ]
KOORDINATEN REAKTOR DREI VERSION 0.44 - HIRNMACHT
CAVESEEKERS
Links: Könnte sein, dass es sich um einen Teil hiervon handelt. Oder auch nicht.
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  Henneparts
11.05.2020 / 23:28:35 / 622 / KOMMENTAR / ÖFFENTLICH
  Nicht zu fassen, das in Versturzbereichen, welche von oben mit Müll aufgefüllt wurden, von unten 200L Blechfässer offenbaren, welche die Löcher verstopfen um weiteren Müll auffüllen zu können!

An anderer Stelle finden sich große Mengen an mehrschichtigen Gipsplatten. Diese wurden vermutlich nicht vom Endverbraucher dort entsorgt. Firma X ist hier vermutlich verantwortlich. - Wer könne sonst diese Mengen dort verkippen um Dolinenlöcher im Wintergerstenfeld zu stopfen.

Das Bergwerk ist gefährlich, aus verschiedenen Gründen.

Der Schlaue bleibt hier fern, der Törichte bringt den Reviersteiger mit hinein.
 
  Reviersteiger
13.05.2020 / 12:29:57 / 623 / KOMMENTAR / ÖFFENTLICH
  "Links: Links zu weiteren externen Quellen zu dieser Höhle. Könnte sein, dass es sich um einen Teil hiervon handelt. Oder auch nicht."
Geschäftsmäßig ist es ein Teil der gleichen Firma.
Baulich nicht, zwischen der alten Grube und dem modernen Bergwerk sind locker 4 km dazwischen.
Das Befahren der Felder oberhalb dem Loch gleicht wahrlich einem Glücksspiel für den Bauern.
Das Befahren der Felder unterhalb im Loch und danach noch davon berichten zu können gleicht schon einem Volltreffer.
Einmal kurz gesehen reicht, es gibt schönere Arten von Suizid!
Glück auf!
 
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