Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik.

Jürgen WipplingerMichael KreilOliver WolframMichael HärtlStephan Bunk
Peter LanigPeter Klampfl

Weihnachtsgrüsse aus Franken.

Geocaching
Unser langes Ohr hat auf einer im November abgehaltenen Delegiertenversammlung einiger Höhlenvereine, hören müssen, die CaveSeekers seinen als die Verursacher des Geocaching in Höhlen identifiziert worden. Dies, obwohl auf unseren Seiten nur allgemein bekannte Höhlen zusammen mit deren Koordinaten veröffentlicht sind. Koordinaten die bereits an anderer Stelle - z.B. in zahlreichen Büchern - veröffentlicht wurden.

Jeder Schuldvorwurf an die Adresse der CaveSeekers geht an der Tatsache vorbei, dass die angeblich anerkannten Vereine es jahrzehntelang verschlafen haben, Informationen über Höhlen, sowie das richtige Verhalten in Höhlen, einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Es ist bezeichnend, dass nicht Vereine, sondern die CaveSeekers sich hiermit als erste 'Höfos' an die Geocacher wenden. Diese haben die Problematik auch durchaus schon selbst erkannt, siehe www.geocaching.de. Schadet aber sicher nichts, hier nochmals initiativ zu werden.

Die Praxis der Geocacher, Caches in Höhlen zu plazieren, erschwert oder zerstört langjährige Bemühungen der etablierten Höhlenforscher gegenüber den Behörden Befahrungen zu tolerieren. Dies kann zur Folge haben, dass weitere Höhlen durch die Behörden verschlossen werden.

CaveSeekers appellieren daher an die Gemeinschaft der Geocacher

  • Die Fledermausschutzzeiten von Oktober bis Mai zu beherzigen und keine Befahrungen in dieser Zeit durchzuführen.
  • Nichts in Höhlen zu verbringen und dort zu belassen. Jeder eingebrachte Gegenstand wird auch wieder mit herausgebracht. (Schwierig mit euren Ü-Eiern...)
  • Nichts natürliches aus Höhlen zu entfernen.
  • Versinterungen und Tropfsteine nicht zu berühren.
  • Müll von Vorgängern zu entfernen und fachmännisch zu entsorgen.
  • Alkoholiker nicht in der Höhle zurückzulassen, damit diese nicht zu riechen beginnen.
  • Keine Markierungen an den Wänden anzubringen. Wer nicht in der Lage ist, sich ohne die Verschmutzung von Höhlen dort zurechtzufinden, der soll besser auf dem Sofa bleiben. Man sollte das mutwillige Beschmieren der Höhlen den Höhlenvermessern überlassen. Die haben mehr Erfahrung.
  • Ausschließlich elektrisches Licht zu verwenden. Karbid stinkt. Willkommen im 21ten Jahrundert.
CaveSeekers haben in der Vergangenheit die Angaben der Freunde des Geocaching genutzt, um Objekte zu finden, die sonst nie hätten anständig fotografiert werden können. Hierfür vielen Dank. Dies ist ganz im Sinne des Mottos: 'Wir bündeln die Kräfte aller unorganisierten Höhlengänger, um ein offenes Verzeichnis der bayerischen Höhlenanzulegen. Höhlen für Alle!' Es wird niemand ausgegrenzt, sondern gemeinsam eine Lösung gesucht. Dies bitte jedoch mit Bedacht und der Forscheretikette.

Alle, die nun noch immer der Meinung sind, nur sie seien die besseren Menschen, betrachten sich bitte das angefügte Bild.

CaveSeekers

Michael KreilJürgen WipplingerStephan Bunk

Jürgen WipplingerEvi HehenbergerMichael HärtlPeter Lanig

Blick aus der Hütte.Blick in die Hütte.Blick auf die Hütte.

Schwarzwald
Und da sage noch mal einer es gäbe außerhalb von Bayern keinen anständigen Winter in Deutschland! Schneegestöber, Feierabendverkehr und Orientierungslosigkeit und das satte 390 km lang. Es begann mit dem Feierabendverkehr, nach ca. 360 km gesellte sich die Orientierungslosigkeit hinzu, nach weiteren 10 km gab das rege Schneetreiben der Fraktion Bugelmüller den Rest. Als die Irrschleifen kein Ende nehmen wollten, sorgte der genervte Befehl „Ruf doch bitte mal den Peter an“ für Aufklärung und Happy End.

Wohnen lässt sich’s im gefühlten Ausland Südschwarzwald auch nicht schlecht. Die Bachhütte (920 Meter über Null) in Wieden stellte sich als gemütliche und einladende Herberge für jedoch nur selbstständige CaveSeekers heraus. Denn es gab durchaus Verbesserungspotenzial, der Ofen könnte sich zum Beispiel selbst beheizen, der Kühlschrank von selber füllen und das schmutzige Geschirr sich in Wohlgefallen auflösen. Aber zum Glück hatte die Sondereinsatztruppe der CaveSeekers auch hier vorgesorgt und sich zur Verstärkung ein hyperaktives E-Vieh ins Boot geholt. Dieses multitasking-fähige Wesen konnte gleichzeitig reden, putzen, Monopoly spielen, Holz hacken und Cocktails mixen. Was für eine Pracht! Um die Gewichtsverteilung im Raum zu optimieren und nicht nur dumm rumzustehen, verzogen sich die restlichen meist männlichen Missionsteilnehmer nach dem Essen regelmäßig auf die umliegenden Sitz- und Liegemöglichkeiten und ließen somit genügend Aktionsraum für Frau Hehenberger. Diese war meist damit beschäftigt, mit den Worten 'Du bist doch fertig oder?' und gleichzeitigem Entwenden des Esswerkzeugs, dem scheinbar übermäßig langsamen Essverhalten von Frau Krannich ein Ende zu bereiten.

Auch für Unterhaltung am Abend war gesorgt. Drei Dinge sind hier wichtig: Alkohol, Frauen und Spiele, das wussten schon die alten Römer. Aller drei Voraussetzungen waren also erfüllt. Frau Hehenberger versorgte alle mit Hochprozentigem und schaffte es auch dem nicht mehr ganz taufrischen Herrn Wipplinger trotz Gegenwehr ihre Cocktails einzuflößen. Das ein oder andere halbvolle Glas fand man jedoch am nächsten Morgen noch unberührt in dunkler Ecke wieder. Außerdem erfreuten sich die CaveSeekers am gemeinsamen Spiel. Man konnte wählen zwischen erfrischendem Aggressionsaustausch und Gemecker bei Monopoly oder Verwirrung und Gemecker bei Scotland Yard.

Des Nachts stellte sich heraus, dass sich auch zwei Holzarbeiter in der CaveSeekers-Gruppe befanden. Animiert durch die riesigen Holzmassen im Schwarzwald, sägten Sie übernacht was das Zeug hielt. Während sich der eine schon vor Scham in den Wohnraum zurückzog, ließ sich der andere Holzarbeiter am Arsch lecken und gab alles. Die Hütten-Geräuschkulisse war derart penetrant, dass sogar der Putz von der Wand fiel – so erzählte man. Der Autor schreibt das Vorantreiben des Hüttenzerfalls jedoch eher der Gewaltbereitschaft des Herrn Wipplinger zu.

Doch wenn beim Frühstück der Magische Schoko-Trinkhalm von Nesquik gereicht wurde, war alles wieder gut.

Jürgen WipplingerMichael HärtlHarald FitznerEvi HehenbergerJochen Pesahl
Volker PesahlAndreas MaierSandra Schnurer



Kletterhalle 2008
Seil rauf, Seil runter, Seil rauf, Seil runter, usw.! Dies und vieles mehr war auch dieses mal wieder Anlass für viele Caveseekers sich in der Kletterhalle Ingolstadt einzufinden um sich dem halbjährlichen Trainingsritus zum SRT zu unterziehen.

Wie jedes Jahr waren auch diesem mal wieder viele altbekannte, aber auch neue Gesichter zu sehen, die sich zum Teil unter fachkundiger Anleitung in luftige Höhen schwingen wollten um die Künste des sich alleine auf- und abseilens zu erlernen. Letzteres kannte der eine oder andere schon. Nuja. Auch dieses Jahr war, der Einladung des Herrn Fitzner sei Dank, wieder alles bestens organisiert, sodass es weder an Seil noch am oder im Bauch fehlte. Somit hatte man die Qual der Wahl zwischen sportlicher Betätigung oder dem köstlichen Brotaufstrich eines Organisationsmitgliedes.

Nach ausreichender und gewinnbringender Übung wurde das Zielgebiet wieder dankend verlassen und man bereitete sich noch am selben Tag vor, der Haxn bei der Jahresendfestivität der Caveseekers zu fröhnen. Na dann Mahlzeit!

Jürgen WipplingerEvi HehenbergerSandra SchnurerMichael HärtlMichael Kreil
Antje HeidenreichMarkus OßwaldMark WeissStephan BunkOliver Arendt


Überblick.Hohlraumterrorist.Der Osten des Tisches.
Ohne Worte.Wipplinger am Boden.

Endfeier
Es begab sich zu einer Zeit in der die Aktienkurse im Keller waren, die Nächstenliebe auf dem Tiefstpunkt und Konsum geil war – man nennt es auch Weihnachten. Doch ein CaveSeeker lässt sich von den armselig bettelnden Börsenmaklern auf der Straße nicht die Jahresend-Stimmung vermiesen, da hebt man sich den einen oder anderen Cent doch lieber als Trinkgeld für den netten, zuvorkommenden und nicht schwulen Kellner auf, oder?

Man traf sich im Gasthof Saalbau in Nemberch, nähe Flughafen, direkt neben Frau Hehenbergers lustiger Backstube zu Kalchreuth. Trotz mehrmaliger Vorwarnungen über das steinzeitmäßige, allürenhafte und bunksche Verhalten der CaveSeekers, ließ man uns die in den hochkarätigen Speisesaal der frängischn Wärdschafd. Zunächst wurde man auch noch freundlich begrüßt – alles nur Tarnung.

Die Runde war bunt, die Stimmung gut. Die eigens von Hand geschriebene CS-Speisekarte, ließ die Mägen hungrig knurren und die Vorfreude steigen. Während Frau Schnurer eifrig ihre hausgemachte Plätzchensammlung präsentierte, glich die vornehme Tischdekoration, dank Frau Hehenberger, innerhalb von Minuten einem Schlachtfeld, wie es nur waschechte Weihnachtskobolde hinterlassen können. Der auf keinen Fall schwule, pardon homosexuelle Kellner namens Sascha-oder-so erkundigte sich, mit leicht hysterischer Stimme, ob auch wirklich alle 5 Haxnesser anwesend seien. Nachdem auch der letzte Haxnesser dazu gezwungen wurde sich zu seiner Neigung zu bekennen, zog Sascha-oder-so wohlgelaunt wieder von dannen, um die Getränkebestellung zu liefern. Ein paar Schnäpse später, war man endlich bereit lallend die Bestellung der übrigen Speisen vorzunehmen – Extrawürste sind Ehrensache!

Endlich wurde das Essen geliefert. Besonders Herr Härtl und Herr Wipplinger erfreuten sich an der verführerischen Kruste ihrer Haxn. Nachdem auch Herr Bunk und Frau Schnurer ihr Essen 200 trillionen-mal getauscht hatten und der völlig entnervte Kellner abgezogen war, wurde es still am Tisch. Grunzen, Schmatzen und Rülpsen erfüllte die Luft.

Es wurde noch lange gefeiert, gekichert und mit Autos geprotzt, bevor auch der letzte CaveSeeker sich in sein Schlafloch zurückzog. Frohe Weihnachten!

Oliver ArendtMichael KreilJürgen WipplingerStephan BunkAntje Heidenreich
Michael HärtlPeter LanigPeter KlampflOliver WolframMark Weiss

Mission 352: Pressack
13:00-19:33 [14:12-17:52]: Eines schön verregneten Tages war es wieder mal soweit. Eine weit über Frankens Grenzen hinaus berüchtigte Untergrundorganisation schlug ein weiteres Mal im hübschen Frankenwald zu. Ziel dieser Mission: Erstellen korrekter Großhohlraumbilder und die Ausbildung von Selbstmordattentätern.

Jürgen WipplingerMichael HärtlPeter LanigEvi Hehenberger

Mission 351: Kristallin
13:12-20:11 [13:55-18:04]: Die Angst vor Strafverfolgung sitzt tief im CaveSeeker. So hält er sich z.B. strikt an Verkehrszeichen - insbesondere an die, die darauf hinweisen, dass Fahrten auf Waldwegen nur für Waldmeister gestattet sind. Der Preis für solcherlei Gesetzestreue ist Schweiss.

Jürgen WipplingerMichael HärtlPeter LanigEvi Hehenberger

Mission 350: Wassereinbruch
11:11-20:53 [13:33-20:11]: „Seids ihr in de Deiflsloch dringsii“ fragte ein besorgter Wandersmann in schlimmstem Schwizerdütsch, als man sich - nach hartem Überlebenskampf - durchschlammt bis auf die zarte Haut und wieder bei den Einsatzfahrzeugen einfand.

Jürgen WipplingerStephan BunkMichael Kreil

Mission 349: Der Wasserfall
19:18-23:39 [20:51-22:34]: Ankunft am Parkplatz exakt um 20:18 Uhr - es ist Stockdunkel. Langsam rollt das Fahrzeug über den Schotter. Die Polizei - welche mit voller Festbeleuchtung ca. 500 Meter entfernt einem vom rechten Weg abgekommenen Verkehrsteilnehmer treu zur Seite steht - ist bereits vergessen. Denn überall kann der Feind lauern.

Jochen PesahlDaniel Bohrer

Mission 348: Das Faltergrab
18:29-19:42 [18:29-19:35]: Nachdem schon die Burgruine Loch zwecks Dokumentation aufgesucht wurde, stand noch eine weitere Höhle in der Nähe auf dem Plan: Das offensichtlich über Bayerns Grenzen hinaus bekannte Fankerlloch. Um dahinzugelangen war jedoch eine endlos lange Anfahrt nötig. Der Weg zu dem eigentlich relativ nah zur Burghöhle gelegene Loch wäre unter normalen Umständen kein Problem, allerdings eine brutale Umleitung über sämtliche Kuhdörfer auf beinahe einspurigen Straßen und das Bohrer'sche Gefährt mit einer gnadenlosen Spitzengeschwindigkeit von 45km/h bremsten das Vorwärtskommen enorm, auch zum Leidwesen diverser hinterherkriechender Autofahrer.