Missionsbeschreibung -

Goldener Adler

ÖFFENTLICH
Höhle: Link zur Hohlraum-Hauptseite Goldener Adler
Mission: 352 - Pressack
Datum: [Sonntag]
Zeitrahmen: 13:00-19:33 [14:12-17:52]
Nettozeit: 3:40 Stunden
Prozentsatz: 100%
Mobil: sechs
Mannschaft: Oliver ArendtMichael KreilAgentAgentJürgen WipplingerStephan BunkAntje HeidenreichMichael HärtlPeter LanigPeter KlampflOliver WolframMark Weiss
Auszeichnungen:
Besprechung:

Eines schön verregneten Tages war es wieder mal soweit. Eine weit über Frankens Grenzen hinaus berüchtigte Untergrundorganisation schlug ein weiteres Mal im hübschen Frankenwald zu. Ziel dieser Mission: Erstellen korrekter Großhohlraumbilder und die Ausbildung von Selbstmordattentätern.

Goldener Adler - den alten Gleisen folgenden ins Berginnere Das extra für diesen Einsatz geplante schlechte Wetter sorgte dafür, dass außer unserem Spähtrupp sonst kein Mensch unterwegs war. So konnten - ungestört durch traurige Wanderer - bereits etliche Stunden vor Eintreffen der Truppe am Tatort weitere Hohlräume ausgemacht werden. Die Vorhut - bestehend aus unseren Spezialisten für Höhlentauchen, Oberfeldtaucher Bunk, sowie Kamerad Klampfl für Bergbau und dem kleinen Peter für Schatzsuche - lokalisierte erfolgreich neue Anschlagsziele. Wir werden also auch in Zukunft zuschlagen können.

Goldener Adler - aber funktionsfähig Nach europäischer Zeitrechnung schlappe 90 Minuten zu spät - nach unseren Ansprüchenfast pünktlich - traf der Haupttrupp auch ohne Allradunterstützung am Austragungsort ein. Bequem konnte - was dem alternden Franken sehr entgegen kommt - vor dem Loch geparkt werden. Als nach verletzungsfreier Begrüßung der Teilnehmer das Anlegen der Kampfausrüstung riskiert wurde, nutzte Kamerad Wipplinger die Gelegenheit, seine neueste rektalbelüftete Unterschlazkollektion vorzuführen. Respekt!

Erfolgreich eingeschlazt und immer noch ohne Verletzungen konnte wenig später mit einer selten großen Mannschaft in den Berg "eingewandert" werden. Schon kurz nach dem Einstieg forderte der Berg jedoch sein erstes Opfer. Beim Durchwaten einer einhundertfünfzig Millimeter tiefen Pfütze drohte Kamerad Bugelmüller infolge plötzlichem Wassereintrittes in seinem Gummistiefel zu ersaufen. Nur Dank der schnellen und immer wieder trainierten Reaktion einiger Kameraden konnte Schlimmeres verhindert werden. Durch diesen kleinen Zwischenfall nicht entmutigt, konnte bald darauf eine große Halle erreicht werden, in Goldener Adler - Seekers in the housewelcher Sprengmeister Klampfl den staunenden Missionaren eine Sprengung vorführen wollte. Der legal erworbene und angewandte Sprengstoff Sylvesterit ließ jedoch in seiner Wirkung stark zu wünschen übrig, sodass auch hier keine Verletzten zu beklagen waren. Weiter dem Hauptstollen folgend, erreichten wir einen noch größeren Raum. Ein kleiner See animierte zu lustigen Wasserschlachten.

Goldener Adler - durch verbrochene Stollen Nun kamen die Fotospezialisten zum Einsatz. Die Kameraden Wipplinger, Kreil und Härtl versuchten unter Einsatz von mindestens fünf Sklavenblitzen und scharfen Kommandos, den riesigen Dimensionen des Raumes Paroli zu bieten. Positionen wurden gewechselt und Bild für Bild entstand. Offensichtlich etwas gelangweilt vom Modellstehen, verwandelte derweilen Frau Heidenreich handlich große Schieferbrocken in haushaltsübliche Körnung, passend für den Salzstreuer.

Goldener Adler - Schiefer extrem Nach geraumer Zeit fiel auf, dass Kamerad Arendt fehlte. Wurde auch schon öde! Also Fotoschachteln gepackt und den alten Schienen gefolgt, welche uns wie so oft bald zu unserem verlorenen Eisenbahner führten. Glücklich vereint wurde die Befahrung des Stollensystems fortgesetzt. Weitere Bilder entstanden, an manchen Stellen im grauen Gestein konnten die Fotografen und ihre Blitzschlampen schöne sinterähnliche Kupfer- und Eisenausscheidungen ablichten. Als wahre Liebhaberin exklusiver Schmucksteine entpuppte sich hier Kameradin Krannich. Von ihr vorgefundene kleine mit blaugrünlichem Kupferoxidat überzogene Steinchen wanderten nicht achtlos in ihre Tasche, um später einmal ihre prall gefüllte Vitrine zu zieren.

Am Ende der großen Hallen angekommen, beginnt dann die Abteilung für den Selbstmordaspiranten. Hier sind die Stollen älter, kleiner und verstürzt. Fränkisch eben. Über zahlreiche Verbrüche steigend und dabei auch noch gekonnt Bilder schießend dringen wir weiter in die faulen Eingeweide des Berges vor. Bei einigen Kameraden siegt nun die Vernunft - Schatzsucher, alte Bergleute oder SelbstmörderGoldener Adler - oft zu bewundern - bizarre Gangstrukturen jedoch kriechen weiter. Überall verfaulte Holzausbauten und lauerndes Geröll, garniert mit schimmlig schlammigem Wasser. Irgendwann ist aber auch für Selbstmörder Schluss. Der Stollen ist komplett eingestürzt, an anderer Stelle hat sich die Stollensohle um fünf Meter entlang einer Verschiebung gesetzt. Also Schicht und zurück. Eine vermutete obere Sohle ist - sollte diese existieren - so nicht zu erreichen.

Goldener Adler - .... Wieder vollzählig und heil in den großen Hallen angekommen, verlor Kamerad Weiß kurzzeitig die Orientierung und der Rest lernte eine Sackgasse kennen. Bald war der rechte Weg wieder gefunden und so wurde noch ein schönes Erinnerungsfoto im Postkartenformat geschossen und der Rückzug angetreten. Restliches Sylvesterit wurde noch zur Detonation gebracht, um zu verhindern, dass Kamerad Bunk versehentlich irgendwelche Handschuhfächer eines Fahrzeuges sprengt. Der Ausgang kündigte sich schon lange vor dessen Erreichen durch die plötzlich kälter werdende, einziehende Luft an und wenig später kletterten wir aus dem Stollenmund ans noch leicht vorhandene Tageslicht.

Beendet wurde die Mission bei Speis und Trank in einer fränkischen Farm, begleitet von Hintergrundmusikalischem, welches selbst hartgesottene CaveSeekers erschaudern ließ.

Fazit: Korrekter Hohlraum, in einigen Teilen ideal für Selbstmörder. Scheiß Sound in der Kneipe.

Erzeuger: Autor: Peter KlampflBilder: Michael KreilBilder: Jürgen WipplingerBildassistenz: Oliver ArendtBildassistenz: Michael KreilBildassistenz: Jürgen WipplingerBildassistenz: Stephan BunkBildassistenz: Antje HeidenreichBildassistenz: Michael HärtlBildassistenz: Peter LanigBildassistenz: Peter KlampflBildassistenz: Oliver WolframBildassistenz: Mark WeissAnfahrt: Peter LanigAnfahrt: Peter KlampflAnfahrt: Michael HärtlAnfahrt: Antje HeidenreichAnfahrt: Oliver Arendt
Bilder: Goldener Adler - oft zu bewundern - bizarre GangstrukturenGoldener Adler - SanierungsbedürftigGoldener Adler - sowie türken Kies-SchotterGoldener Adler - Seekers in the houseGoldener Adler - blaublütig?Goldener Adler - Bergwerksmüll?Goldener Adler - Schiefer extremGoldener Adler - Einbruchsicherer EingangsbereichGoldener Adler - FarbspielGoldener Adler - ....Goldener Adler - LichtspielGoldener Adler - den alten Gleisen folgenden ins BerginnereGoldener Adler - .....Goldener Adler - durch verbrochene StollenGoldener Adler - in gigantische HallenGoldener Adler - aber funktionsfähig
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