Missionsbeschreibung -

Fankerlloch

ÖFFENTLICH
Höhle: Link zur Hohlraum-Hauptseite Fankerlloch
Mission: 348 - Das Faltergrab
Datum: [Samstag]
Zeitrahmen: 18:29-19:42 [18:29-19:35]
Nettozeit: 1:06 Stunden
Prozentsatz: 101%
Mobil: 6 Reifen
Mannschaft: Jochen PesahlDaniel Bohrer
Besprechung:

Fankerlloch - Etwas Sinter in einer seitlichen SpalteNachdem schon die Burgruine Loch zwecks Dokumentation aufgesucht wurde, stand noch eine weitere Höhle in der Nähe auf dem Plan: Das offensichtlich über Bayerns Grenzen hinaus bekannte Fankerlloch. Um dahinzugelangen war jedoch eine endlos lange Anfahrt nötig. Der Weg zu dem eigentlich relativ nah zur Burghöhle gelegene Loch wäre unter normalen Umständen kein Problem, allerdings eine brutale Umleitung über sämtliche Kuhdörfer auf beinahe einspurigen Straßen und das Bohrer'sche Gefährt mit einer gnadenlosen Spitzengeschwindigkeit von 45km/h bremsten das Vorwärtskommen enorm, auch zum Leidwesen diverser hinterherkriechender Autofahrer.

Fankerlloch - Der Felsengang hinter der EngstelleHerr Bohrer hatte schon einige Erfahrung in diesem Loch, schließlich war es die allererste Höhle, die er bereits im Alter von 5 Jahren bekroch. Aufgrund dessen war trotz der immer früher einbrechenden Herbstdunkelheit das eigentlich ziemlich gut versteckte Loch schnell gefunden, woraufhin man sich sofort durch die relativ enge Eingangsspalte drückte.

Direkt im Anschluss daran erwartete dann die Gott sei Dank temporär nicht allzu adipösen Caveseekers auch schon die engste Stelle der Höhle. Hier sollte man am Besten jeden einzelnen Wirbel ausrenken, um sich schlangengleich durch die doch recht knackige Engstelle zu winden.

Fankerlloch - Das endgültige Ende des Lochs - ekelhaft!Diese beiden virtuellen Verschlusseinrichtungen sollten eigentlich den gewöhnlichen Rucksacktouristen abschrecken - sollte man meinen, doch wie so oft im Leben kommt es ganz anders. Das Loch stellte sich mit größerer Distanz zum Eingang leider immer mehr als Party- und Pennerhöhle heraus, überall stolperte man über die Hinterlassenschaften von weniger umweltfreundlichen Zeitgenossen. Die ganze Höhle war eine einzige Achterbahnfahrt der Gefühle, teils recht ansprechende Gänge, unterbrochen von vermüllten kleineren Kammern.

Sinter - wenn auch relativ hässlich - konnte man verhältnismäßig wenig erkennen, aber es gab ihn stellenweise tatsächlich. Aufgrund dessen hätte man die Höhle eigentlich schon fast mit mindestens 2 Punkten bewertet, jedoch gibt es Abzüge für die Pseudo-Flora die das komplette Loch beherrscht: Überall traf man auf ausgedehnte Schimmelteppiche am Boden, den Wänden und den, an übelstem Fußpilz erkrankten Fankerlloch-bewohnerleichen.

Fankerlloch - Herr Bohrer auf der Suche nach dem Gang bis EndorfHerrn Pesahl faszinierte dies so sehr, dass er sofort eine einmalige Foto-Session startete. Nachdem genügend Top-Models für sein Vorhaben zusammengesucht waren, durchleuchtete ein wahres Blitzlichtgewitter den eigentlich so dunklen Hohlraum. Während Herr Pesahl seinen, im wahrsten Sinne des Wortes gammeligen Mannequins einiges abverlangte, indem er sie in den aufregendsten Posen ablichtete, suchte Herr Bohrer nach der sagenhaften Verbindung ins nahegelegene Endorf. In einem eiligst ausgeräumten engen Schluf eingekrochen, welcher leider schon nach knapp 1,5 Meter endete, konnte er aus dem geräumigeren Teil der Höhle die Anfeuerungsrufe des Photographen immer noch deutlich hören.

Fankerlloch - Das Ding aus einer anderen Welt - schwer vorstellbar aber es war einst einmal ein FalterNachdem selbst das kleinste Loch flüchtig auf Luftzug überprüft wurde, und sich keine weiteren Bewerber für die Schimmel-Modenschau mehr meldeten, wurde wieder der Rückzug angetreten. Beim Höhlenmobil angekommen wurde sich gegenseitig auf eventuell auftretende Verschimmelungen überprüft, was jedoch glücklicherweise zu keinem allzu beängstigendem Ergebnis kam. Eine Wiederbekriechung wurde jedoch mit allgemeinem Einverständnis bereits vorbeugend abgesagt. Und wenn doch, dann nur mit Verstärkung von der Müllabfuhr und einem Tank-Dampfstrahler gefüllt mit mindestens 5 Hektolitern Sagrotan...

Erzeuger: Autor: Daniel BohrerBilder: Jochen PesahlBildassistenz: Daniel Bohrer 29.01.2012 - 23:32:20
Bilder: Fankerlloch - Die Schlüsselstelle - so ziemlich das einzig Anspruchsvolle an dem LochFankerlloch - Etwas Sinter in einer seitlichen SpalteFankerlloch - Schleimiger KameradFankerlloch - Die enge Felsspalte von der anderen SeiteFankerlloch - Der Felsengang hinter der EngstelleFankerlloch - Hin und wieder ein bisschen SinterFankerlloch - Bläulich- weiße Schimmelflecken auf dem BodenFankerlloch - Langweiler GangFankerlloch - Ein Knochen auf dem schimmligen BodenFankerlloch - Der Gangverlauf kurz vor der letzten KammerFankerlloch - Das endgültige Ende des Lochs - ekelhaft!Fankerlloch - Wenns schon keinen aus Stein gibt, dann wenigstens ein Stalagmit aus SchimmelFankerlloch - Das Ding aus einer anderen Welt - schwer vorstellbar aber es war einst einmal ein FalterFankerlloch - Beginnende VerpilzungFankerlloch - Feucht aber nicht fröhlichFankerlloch - Schmetterling in der zweiten Metamorphose
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