Missionsbeschreibung -

Mutantenkäferponor

ÖFFENTLICH
Höhle: Link zur Hohlraum-Hauptseite Mutantenkäferponor
Mission: 345 - Fränkisch Fango
Datum: [Samstag]
Zeitrahmen: 16:33-23:75 [18:11-22:07]
Nettozeit: 3:56 Stunden
Prozentsatz: 66%
Mobil: allerhand - diesmal mit Katzenpisse
Mannschaft: Michael KreilJürgen WipplingerStephan BunkAntje HeidenreichMark Weiss
Besprechung:

Mutantenkäferponor - Eingangsdoline.Dunkelheit, Nebel, Dachschaden. Eine unerschrockene Mannschaft rückt zum finalen Schlag gegen den vor: Überprüfung, ob der Schleimsiphon eventuell zu durchtauchen ist.

Das Ziel des Abends war klar. So wurden bereits am Parkplatz einige Neoprenanzüge angelegt - was sich generell als Fehler herausstellte. Zusätzlich behindert durch allerlei Tauchflaschen, Fotografiermaschinen und Teilen einer traurigen Golfausrüstung, wurde nun durch den finsteren Wald gestolpert bis der Eingang - überraschend schnell - vorgefunden wurde.

Mutantenkäferponor - Der Blunzenschluf von Aussen.Am Boden der Eingangsdoline angekommen, wurden individuelle Ernährungssünden bereits am ersten Schluf hart bestraft. Zumindest ein als Korpulenzverstärker fungierender Neoprenanzug machte sich besonders negativ bemerkbar. Doch nach wenigen Minuten war dieses - erste - Hindernis gemeistert und unter der Aufbietung sämtlicher Kräfte konnte der Siphon erreicht werden.

Hier hatte nun Hr. Bunk seinen großen Auftritt. Er fühlte sich berufen, die leicht mit Schleim überzogene Flüssigkeit näher zu untersuchen. Nach kurzer Andacht machte sich er auf den Weg, um erneut zu beweisen, daß sein Testament nicht umsonst geschrieben worden war. Doch lassen wir den Helden hier selbst zu Worte kommen:

Mutantenkäferponor - Doch dann kam Bunk."Schon das Eintauchen der Zehenspitzen verwandelte den arglos schimmernden Siphon in eine Schlammhölle. 1 Kilo Kaffee auf einen Liter Badewasser könnten die realen Sichtverhältnisse annäherend beschreiben. Überall war aufgewühlter Schlamm und die Sicht war mittlerweile auf unter Null gesunken. Das Licht am Helm war vom Helmträger nur noch zu erahnen und wäre ein Automat ausgefallen hätte ich alles erdenkliche, einschließlich eines verwesten Karpfens in den Mund genommen. Da an Sicht nicht mehr zu Denken war, musste ich mich mit allen vorhandenen Gliedmassen Mutantenkäferponor - Für Eingeweihte: Schuh oder Katzenklo.vorwärts, rückwärts und seitwärts tasten, nur um feststzustellen dass der Syphon bis auf einen kleinen unschlufbaren Spalt mit Lehm verschlossen war. Zahlreiche verfaulte Holzeinbauten gestalteten den Tauchgang zudem unerwartet schwierig. Die Oberflächenmannschaft nahm nur durch unrythmisches Blubbern wahr, dass ich noch vor mich hin darbte. Nach endlos langen Minuten stieg ich dann erschöpft und durchfroren aus den Siphon und erstattete den ernüchterenden Bericht: Ein mögliches Weiterkommen ist nur durch eine Unterwassergrabung möglich.

MutantenkäferponorUnterwassergrabungen sind nicht unser Metier. Eher schon Schwanzeinzug. Daher wurde zügig dem Ausgang entgegengestrebt. Wieder mussten die schweren Schleifsäcke durch die engen Gänge gewuchtet werden und so manches Gesicht kompensierte fehlende Sonnenbräune durch ein kurzes Bad in einer Schlammpfütze.

Erst als sämtliche Kräfte bereits restlos verbraucht waren, sah man sich dem gefürchteten Blunzenschluf gegenüber. Mit dem Oberkörper voran musste in eine steile, nach oben führende, relativ enge mit Wiederhaken ausgestattete Röhre emporgekrochen werden. Den Schleifsack und den nahenden Herzinfarkt vor sich herschiebend, wurde speleoälogische Mutantenkäferponor - Ungebrauchtes Atemgas.Feinarbeit geleistet. An dieser Stelle ist zudem Hr. Wiplinger Respekt zu zollen, welcher den Blunzenschluf in einer höchst unkonventionellen Befahrungstechnik meisterte.

Nachdem der Schluf ausreichend verflucht worden war, überwachten Hr. Kreil und H. Wipplinger den Materialtransport aus dem Loch. Anschließend ging es noch zum beschaulichen Ausklang des Abends in eine liebliche Kneipe, um dort unseren wahren Talenten zu fröhnen.

Doch auch hier wurde gescheitert: Es gab weder das angepriesene Chili - noch das widerliche Guiness. Dennoch: Kapitel abgeschlossen - sollen sich Dümmere drum kümmern.

Erzeuger: Autor: Stephan BunkAutor: Jürgen WipplingerBilder: Jürgen WipplingerBildassistenz: Mark WeissBildassistenz: Michael KreilAnfahrt: Stephan Bunk 29.01.2012 - 23:32:20
Bilder: Mutantenkäferponor - Hotz' do Blizd?Mutantenkäferponor - Ein moderndes Hölzlein.Mutantenkäferponor - Und schon war er wieder da - doch nun mit irrem Blick und feuchter Hose.Mutantenkäferponor - Blick in den Blunzenschluf - von unten.Mutantenkäferponor - ... um der Sache auf den Grund zu gehen.MutantenkäferponorMutantenkäferponorMutantenkäferponor - Sorgenvolle Blicke ins Wasser.Mutantenkäferponor - An Anfang war der Schleim.Mutantenkäferponor - Weit gereistes Material.Mutantenkäferponor - Der Blunzenschluf von Aussen.Mutantenkäferponor - Überbelichtet und fern der Heimat.Mutantenkäferponor - Doch dann kam Bunk.Mutantenkäferponor - Er begab sich hinein ...Mutantenkäferponor - Für Eingeweihte: Schuh oder Katzenklo.Mutantenkäferponor - Rückzug. Der Willi ruft.
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