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Hohlraumbeschreibung - hier stehts.
Höhle:

Saugendorfer Höhle

[C47]
HÖHLE IM BRUNNACKERKNOCK
Lage: Fränkische Schweiz,
Koordinaten: [BBE120]
85993A10-069C-11DE-BDB3-0019D1127B5A
Typ: Schacht-Schluf-Kletter-Komplex
Länge: 150 m
Bewertung: 56
Anspruch: 5
Höhlenbuch: ---
Material: 25 m Seil, SRT-Gerödel, Bauchweg-Gürtel
Getier: das übliche Viehzeug
Verschlossen: nie
Gesamtzeit: 2:41 Stunden
Bekrochen durch: Evi HehenbergerChristian BugelmüllerStine KrannichMichael HärtlOliver WolframDirk HeumannMark Weiss
     
Spektakuläres: Saugendorfer HöhleSaugendorfer Höhle
     
Missionen:
     
Beschreibung:

Man begebe sich nach Saugendorf, das nicht unbedingt als solches erkannt werden kann, parke dort auf der einzigen freien beparkbaren Fläche, auch Bushaltestelle genannt, wehre den bissigen einheimischen Schäferhund ab und begebe sich dann ca. 120 m den Berg hinauf. Nur wer sich genau an die Anweisungen des hält und gleichzeitig den 45°-Anstieg überlebt, gelangt an das verborgene Höhlenportal.

Bunter Sandstein.� Die Saugendorfer Höhle besitzt zwei Eingänge, die sich aber im gleichen Hauptschacht wieder vereinen. Nimmt man den Eingang in der Felswand, so führt ein 10 m langer Schluf durch mehrere Kammern zum Hauptschacht. In den Kammern kann man hier und da verschiedenfarbige Sandsteineinschlüsse finden. Es lässt sich zudem erahnen, dass es hier einmal schönen Sinter gegeben haben muss, bevor das Wasser versiegte und Vandalen ihr Unwesen trieben. Am Ende des Schlufs trifft man auch wieder auf die Kameraden, die den anderen Eingang benutzt haben. Dieser befindet sich oberhalb der Felswand.

Röhre in luftiger Höhe.� Aufgrund der zahlreichen durchbrochenen Höhlenwände und bereits vorhandener, neuwertiger Haken ist das Einseilen leicht gemacht. Hängt man einmal am Seil, landet man zunächst nach 2 Metern auf einem weiteren Absatz, um sich dann die übrigen 6 Meter am Felsen entlang auf eine ca. 40° abfallenden Schrägfläche abzulassen. Von hier aus geht es noch einmal 5 Meter die Schräge und eine kleinen Absatz hinab auf den Grund der Halle. Zunächst meint man mit einem Blick alles erfassen zu können, aber weit gefehlt.

Excentrics-Zoo I.�Der Grund der Haupthalle war schnell erkundet, darum begab man sich durch einen Felsdurchbruch zurück auf die Schräge. Von hier aus konnte man in etwas 5 Metern Höhe auf einem schmalen Pfad in den nächsten Hohlraum vordringen. Hier lassen zahlreiche Löcher und Öffnungen das wahre Potential der Höhle erkennen. Rechterhand führt ein breites Tor in einen weiteren Raum, der vor allem aufgrund seiner unerwarteten Höhe von 5 Metern und den zaghaften Sinterläufen an den Wänden überrascht.

Sinterperle im Sandstein.� Begibt man sich weiter bergauf, gelangt man in eine weitere Kammer, auf der einen Seite geht es über eine 3 Meter hohe Wand weiter Richtung Höhlendecke, auf der anderen Seite befinden sich zwei weitere Löcher in der Felswand. Benutzt man das linke Loch, etwa 2 Meter über dem Boden, so gelangt man in eine feuchte, schön versinterte Röhre, die bergauf führt und auf einem Sattel endet. Von dort aus kann man wieder in die Halle oberhalb der Schräge blicken.

Blick nach oben, auf dem Weg nach unten.�Das rechte Loch führt über eine schlammige Rampe 2 Meter nach oben, dann tun sich über einem zwei senkrechte Röhren auf. Die rechte Röhre führt durch einen senkrechten, sehr engen, ca. 1,5 Meter langen Schluf in die Schatzkammer der Höhle. Hier findet man so einige Schönheiten. Weiße Sinterläufe, Blumenkohl und Excentrics schmücken die kleine enge Kammer und bilden den krönenden Abschluss eines lohnenswerten Höhlenbesuchs.

Fazit: Abwechslungsreiche Höhle.

Text: Stine Krannich

 
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