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Das Felsenloch liegt etwa auf halbem Weg zwischen Plech und Höfen und ist wohl in
jeder guten Freizeitkarte eingezeichnet. Nach dem Abstellen der Fahrzeuge auf dem
Parkplatz rechts, wechselt man auf die linke Straßenseite und betritt nach 150 m
den Wald. Nach einem unwesentlichen Aufstieg durch Buchenwald, der aber bereits Fragen
wie 'Ist`s noch weit?' provozieren kann, gelangt man an die Fragmente eines Drahtzaunes,
der wohl Unvorsichtige früher mal davon abhalten sollte in das dahinter liegende
Loch zu stürzen. Der Name ist Programm, das Felsenloch zeigt sich als senkrechter
Einstiegsschacht mit 1.8 x 4 m und knapp 5 m Tiefe. Normale Menschen sollten hier
ein Seil einhängen, das an den reichlich vorhandenen Bäumen befestigt werden kann,
eine Aufstiegshilfe ist von Vorteil.
Vom Grund des Eingangsschachtes geht es dann leicht abschüssig direkt in die Haupthalle
des Felsenlochs, die sich größtenteils in schönem Weiß präsentiert. Vor allem auf
der rechten Seite darf Sinter bewundert werden, hier ist auch der mit 40 cm recht
niedrige Weiterweg über eine Sinterplatte zu dem unteren Bereich der Höhle. Nach
einigen Metern offenbart sich ein fast 10 m tiefer Spalt, der vorsichtig abgeklettert
werden kann. Weniger Versierte sollten auch hier lieber ein Seil einhängen, hierzu
lädt auch ein Spit ein, der allerdings die Mitnahme einer Seillasche plus M8 Schraube
erfordert.
Im unteren Bereich kann unter Schmerzen ein weiterer Raum bekrochen werden - muss
aber nicht.
Man ließt, im Loch wurden etwa 50 menschliche Überreste gefunden. Ob diese vor der
Verklappung in den Hohlraum abgenagt wurden oder nicht, konnte nicht geklärt werden.
Es können tatsächlich 2 'Altäre' am Höhleneingang vorgefunden werden. Wer mal was
zu Opfern hat, findet hier optimale Verhältnisse vor: Leicht zu erreichen, Altäre
und das Loch ist tief...
Fazit: Klein, aber durchaus empfehlenswert. |