Ungewisses Koordinatensystem. Wenns mit WGS84 nicht klappt, dann ist es meißt ED50.
Typ:
Tropfsteinhöhle
Länge:
ca. 404 Meter
Bewertung:
93
Anspruch:
2
Höhlenbuch:
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Material:
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Getier:
3 Fledermäuse, ein Satz Falter, paar Spinnen
Verschlossen:
Zwei Eingänge. Haupteingang: immer. Nebeneingang: nie
Gesamtzeit:
3:35 Stunden
Bekrochen durch:
Spektakuläres:
Missionen:
Beschreibung:
Der Zugang zum Hohlraum ist äußerst beschwerlich - alte Männer kommen ihrer Leistungsgrenze
sehr nahe. Es existieren zwei Zugänge, die beide nicht wirklich leicht zu finden sind.
Direkt am (Haupt-)Eingang finden sich einige leider bereits trockengefallene Excentriques.
Dann aber, schon nach der ersten Biegung, beginnt die Höhle damit ihre Pracht
unverholen preiszugeben. Nach jedem Schritt können weitere Versinterungen bewundert werden, die
immer weißer, größer und zahlreicher werden.
Es gibt zwei größere Hallen, die mit Tropfsteinen übersät - nein eher überladen - sind.
Die Decken sind stellenweise kaum zu erkennen, da sie brutal mit huntertausenden
Sinterröhrchen behangen sind. Es gibt keine Halle und keinen Schluf, der nicht stark versintert
wäre.
Die Höhle wurde offenbar seinerzeit häufig mit Fackeln begangen, denn vorallem im vorderen
Bereich sind beinahe alle Versinterungen vom Ruß dunkel gefärbt. An vielen Stellen
wächst aber bereits wieder neuer strahlend weisser Sinter über die dunklen Flächen. In den
hinteren Bereichen läßt die Dunkelfärbung nach.
Da 90% aller Tropfsteine der Höhle noch in ihrer aktiven Wachstumsphase zu sein
scheinen, wirk der Höhlraum überraschend lebendig. Zahlreiche Pfützen, weiße Sinterbecken
und kleine Seen finden sich beinahe überall.
Das gesamte Gangsystem erstreckt sich fast ausschließlich auf einer Ebene - auch wenn
es ein paar von uns nicht bekrochene Fortsetzungen nach oben und unten zu geben scheint.
Wer diesen Hohlraum bekriecht, verspürt sicher längere Zeit kein Verlangen mehr irgend eine
andere Höhle besuchen zu müssen.