Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik.

Peter LanigMichael KreilStephan BunkOliver Arendt

Mission 361: Absinthrausch
12:17-16:12 [13:10-15:21]: Nach reichlichem Genuss von französischem Absinth in der vorausgegangenen Nacht, in der die letzten CaveSeekers erst gegen 4 Uhr in der Früh ins Bett fanden, war vorauszusehen das ein Teil der mäßig motivierten Mannschaft morgens um 9:30 Uhr nicht Einsatzbereit für die Highlights des heutigen Höhlentages bereit wären.

Jürgen WipplingerPeter Klampfl

Mission 362: Egelhaft
15:17-21:12 [16:03-20:44]: Interkulturelle Kompetenz wird insbesondere beim CaveSeeker ganz groß geschrieben, schließlich leben wir im Zeitalter der Globalisierung. Dass wir Höhlenmenschen aber doch nicht alle die gleiche Sprache sprechen, wurde schnell klar, als man in der Eingangsdoline der Gouffre du Bief Bousset auf ein französisches Team von vertraulich Vertrauliche Informationlink stieß. Da hatte man nun den Salat, während Mann (75% des Teams) kein Wort der unter Stöhnen aufsteigenden Französin verstand, konnte Kamerad Wipplinger der fremden Sprache aus weiblichem Mund dennoch eine gewisse Attraktivität abgewinnen.

Peter LanigJürgen WipplingerStephan BunkPeter Klampfl

Mission 360: Radikal in Frankreich
10:33 - 20:03 [11:04 - 19:12]: Perfekter Schnee fällt vom Himmel. Herab auf baufällige Behausungen aus dem 18. Jahrhundert - genauso wie auf Fahrzeuge mit deutschen Nachkriegsnummernschildern. Eigentlich beinahe schön. Nur leider behindert der Schnee die Sicht auf die wirklich wichtigen Dinge: Die Löcher Frankreichs.

Michael KreilGerhard KrautmannPeter Klampfl

Mission 359: Schwarzarbeit
16:00-20:00 [17:15-19:30]: Um dem Alltagsfrust zu entkommen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine Option ist, sich einen Kasten Bier zu besorgen und diesen dann auf Ex zu saufen. Andere - dem Alkohol abgeneigte Zeitgenossen - könnten sich etwa über einem ICE-Tunnelportal abseilen und die Reaktion des Zugführers testen. Beides ist lustig, bringt aber nicht wirklich weiter. Wieder andere - wie zum Beispiel echte CaveSeekers - raufen nach einem harten Arbeitstag ihre Grundausrüstung zusammen und bekriechen irgendwelche Löcher um von dunklen auf finsteren Gedanken zu kommen.

Evi HehenbergerOliver WolframMichael HärtlMark Weiss

Mission 358: Launische Männer
17:01-22:36 [19:33-22:14]: Konfuzius sagt: "Behandle eine hunglige Mann wie eine Ei die ist loh". Recht hatte er! Dazu später mehr.

"Da wor noch kanner drin!" waren die Worte, die die Kameraden zur Mission lockten. Dass der Wahrheitsgehalt dieser Aussage gerundet 0% betrug, erkannte man spätestens am Eingang der Höhle, an dem die Reviermarkierung eines einschlägig bekannten Höhlenvereins prangte. Der nächste Gedanke, der sich einem aufdrängte war, ob man das 25-Meter-Seil nicht vielleicht doch umsonst den Berg hinauf geschleppt hat. Nach Begutachtung und Ablichten der ersten Hohlräume, kam man jedoch endlich zu der vorhergesagten Abseilstelle. Die Stimmung stieg. Auf dem Weg dahin entdeckte man noch ein gemeines E-Vieh, das dort ein geräumiges Loch zu bewohnen schien. Es blieb weitestgehend friedlich, klagte jedoch über kalte Füße.

Antje HeidenreichMichael KreilOliver ArendtStephan Bunk

Mission 357: Spitzer Rehbock
15:11-20:57 [15:45-17:39]: Schon lange war man auf der Suche nach eben diesem Oberpfälzer Kleinod, das Gerüchten zufolge ganz in der Nähe des vertraulich Vertrauliche Informationlink zu finden sei. Unzählige Oberflächenbegehungen später war es endlich so weit. Bei einem Samstagnachmittagsspaziergang mit Freundin traute man seinen Augen kaum, unfassbar gut versteckt, im unteren Drittel einer Felswand, hinter einem Vorsprung, konnte man endlich ein ca. 45 x 45 cm großes Loch entdecken. Also ab nach Hause und sofort rechnertechnisch einen Termin erstellt.

Jochen PesahlDaniel Bohrer

Mission 356: Aufsteigende Nudel
15:20-23:10 [18:02-20:31]: Zunächst besah man eine riesige Doline in der Nähe von vertraulich Vertrauliche Informationlink , eine Wanderkarte wies dort ein "Wetterloch" aus, was die Vermutung einer Höhle weckte. Wegen der feuchten Witterung verweilte man allerdings nicht allzu lange im Unterholz und vermutete die von Windbruch gezeichnete Doline an sich würde als Wetterloch bezeichnet, zumal auf der Karte kein Höhlensymbol eingetragen war, was sich später jedoch als Irrtum herausstelle. Sehr ärgerlich, man war quasi fast schon vor dem Eingang des Lochs gestanden.

Jürgen WipplingerMichael KreilAntje HeidenreichPeter KlampflGerhard Krautmann
Stephan Bunk

Mission 355: Zipfelfixiert
17:20-0:23 [19:12-21:55]: Wo geht es denn heute eigentlich hin? Sinn und Zweck der Mission erschloss sich nicht jedem CaveSeeker. Also traf man sich erstmal in einer kleinen fränkischen Lokalität um Näheres zu erörtern. Kaum nach einer halbstündigen Verspätung angekommen, so wurden wir auch schon erwartet. Eilig bestellte man sich noch ein paar Getränke. Nachdem man über Gott und die Welt gesprochen hatte, zog man ohne eigentliches Ziel los. Irgendwie einigte man sich dann seltsamerweise auf 'Kühloch'.

Michael KreilJürgen WipplingerAntje HeidenreichGerhard KrautmannPeter Klampfl

Mission 354: Ordentlich strippen
13:00 - 18:45 [13:30 - 17:00]: Es begab sich zu einer Zeit, als plötzlich über ganz Bayern eine bittere Eiszeit hereingebrochen war. Neben die zahlreichen Allwetter-Burakträgerinnen gesellten sich überall im Land weitere eigenartig und dick vermummte Gestalten. So auch in der nördlichen Oberpfalz.

Stephan BunkJürgen WipplingerSandra SchnurerMark WeissAntje Heidenreich
Michael KreilMichael HärtlMarkus OßwaldOliver Arendt



Neujahrsbaden 2009
Erster Januar, 14:30 Uhr. Aktion: 'Zipfel im Eis 2009'. Tradition seit 2005.

Auch in diesem Jahr fand man sich wieder in gewohnter CS-Manier, Verspätung inklusive, am Weiher ein. Der Vorabend hatte seine Spuren hinterlassen, die Teilnehmerzahl blieb überschaubar. Dafür überzeugte die Location mit glasklarem Eis und wenig Luftfeuchtigkeit. Mit der dank Herrn Härtl unmotorisierten Hightech-Motorsäge wurde sofort die Qualität des Eises getestet und für hochwertig befunden. Dem Abenteuer stand nichts mehr im Wege.

Doch an diesem Jahresbeginn schien sich die Weicheieritis breit gemacht zu haben. Nur drei wackere Kameraden schafften es ihre wohlgeformten Weihnachtranzen in die viel zu kleinen Neos zu pressen. Wohl zu heiß gewaschen?

Der Rest kümmerte sich – besorgt um die eigene, rapide sinkende Körpertemperatur – rührend um das heimelige Lagerfeuer und das eigene Wohl. Brandbeschleuniger sei dank, kam schnell ein anständiger Scheiterhaufen zustande. Die dazu passende Hexe ward schnell gefunden. Sie resignierte schnell und gab sich dem ungehemmten Genuss von Glühwein hin. Hunger machte sich breit. Man kam sich vor wie im Schlaraffenland, als der fahrende Kühlschrank des Herrn Arendt in einem nicht abreißen wollenden Strom Speisen und Alkohol in rauen Mengen zu Tage förderte. Ripperl, Steaks und Würschd landeten just auf dem Grill und Alkohol im Blut.

Ortswechsel: Frau Schnurer war schon auf dem Eis festgefroren, als sich die Zipfel endlich ins Eiswasser schwangen. Herr Oßwald vorne weg, Herr Wipplinger hinterher. Und wieder bestätigte sich, nimmt Herr Bunk seine Brille ab, sollte man schleunigst einen Sicherheitsabstand von mindestens 10 km nehmen. Mit ungetrübtem Silberblick checkt er die Lage ab, sondiert das Zielgebiet und stürzt sich sofort elfengleich ins Wasser. Leider entging ihm dabei der riesige aufsteigende Umriss, der sich klar vor dem Eisloch abzeichnete, dem auftauchenden Herrn Wipplinger wurde bei der Kollision nicht nur der Lungenautomat sondern auch der Spaß am Tauchen kurzzeitig entrissen. Der Mordversuch ging allerdings gründlich schief. Ein wenig Geplantsche später, musste man feststellen, dass die Sicherungsleine nicht zum Durchtauchen der 60 m zwischen den beiden Eislöchern reicht und somit trieben Misserfolg, die Kälte und die anbrechende Dunkelheit alle Zipfel aus dem Wasser hin zum warmen Feuer.

Nach getaner Arbeit verabschiedeten sich die CaveSeekers noch mit reichlich Geballer vom alten und begrüßten das neue Jahr mit nichteuropäischen Flugobjekten.