Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik.

Jürgen WipplingerJohanna Bartos

Mission 469: Seilnot
10:33-23:11 [12:13-15:23]: Nach kurzen 12 Stunden Schlaf im "Rakov Skocian" ist die Motivationslage in Sachen Höhle eher gering. Man drückt sich extra lang am Frühstücksbuffet herum und checkt nur zögernd aus. Dann verläuft man sich verzweifelt absichtlich im Wald, nur um gegen 11:00 Uhr festzustellen, dass es noch immer zu früh ist, um ohne Gesichtsverlust die Rückreise anzutreten.

Jürgen WipplingerJohanna Bartos

Mission 468: Bärenangst
6:45-16:11 [8:10-15:47]: "Moment! Lass' mich kurz überlegen, ob es irgend etwas gibt, was mich weniger interessiert als Fledermäuse." Kurze Pause. Dann die Antwort: " Nein." So viel zu einem der zahlreichen wirklich wichtigen Monologe im Loch.

Jürgen Wipplinger

Mission 467: Of course - not!
11:15-14:44 [12:03-13:49]: Der Tag begann wie immer mit der freundlichen und in bestem Englisch vorgetragenen Frage: "Have Weapons?". Die Antwort war wie immer: "Of course - not!", mit einer fünfsekündigen Pause vor dem "not!". Spaß muss sein. Auch wenn das Weglassen des "not!" vermutlich nichts am Fortgang des Tages geändert hätte...

Jürgen WipplingerThomas Warnick

Mission 466: Drunter Nackt
3:34-20:03 [15:10-18:03]: Das hundertste "Unfassbar" auf CaveSeekers.com: Unfassbar, wie leicht es ist, ältere Männer davon zu überzeugen, dass es von Vorteil sei, bereits um 4:00 Uhr von Franken aus in Richtung Frankreich aufzubrechen. Gut - ein wenig memmenhaftes Genöhle von Herrn Warnick musste niedergerungen werden. Aber trotzdem: Man fuhr morgens durch die Nacht.

Jürgen WipplingerThomas Warnick

Mission 465: Zu früh geheult
11:11-20:53 [13:33-20:11]: Über viele Stunden hinweg lag der Autor regungslos auf einer Straße nahe des Lochs und beobachtete das Wenige, das zu beobachten war: Menschen in Kasparkostümen, die betont ruhig ihre SRT Ausrüstung zuerst zusammensuchten, diese danach seelenruhig nach Fehlern überprüfte, und sie dann doch tatsächlich versuchten anzulegen. Zunächst noch zweifelnd, doch dann immer vorsichtiger.

Jürgen WipplingerThomas WarnickMichael KreilMark WeissStefan Distler


Die Hütte: Inzwischen weitgehend verwachsen. Mit herbstlichen Essigbäumlein.Großer Verbruchblock mit glühendem Loch. Es kam kaum jemand zu Schaden.

Heisser Stein
Der Bart wurde etliche Male gestutzt. Und es war gut. In der Zwischenzeit wurde der dauerdefekte Aldi-Generator von Nürnberg Süd nach Nürnberg Süd verbracht. Ca. 2km Luftlinie. Doch die daraufhin ausgebrochenen Jubelschreie verstummten ungehört - und der Generator verweilte weitere 2 Wochen unberührt.

Doch dann kam Herr Härtl - und legte die Hand auf. Das Gerät sprang an und - oh Wunder - erzeugte elektrischen Strom!

Endlich stand das Gerät eines Sonntags im vorgesehen Loch am Hüttenrand. Und funktionierte. Die Gunst der Stunde wurde umgehend dafür benutzt, um vertraulich Vertrauliche Informationlink Gerät der Firma vertraulich Vertrauliche Informationlink in die Große Halle zu schaffen. Mit diesem Entstand im Schein einiger preiswerter 230V Lämpchen ein vertraulich Vertrauliche Informationlink erschaffen, welches unter größter Angst mit gutem vertraulich Vertrauliche Informationlink verfüllt wurde.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit weigerte sich Herr Warnick nicht einen direkten Befehl Herr Wipplingers' sofort auszuführen. Darum kam er auch ohne schwerwiegende vertraulich Vertrauliche Informationlink davon, weil Unmengen an vertraulich Vertrauliche Informationlink Eisen exakt dorthin vertraulich Vertrauliche Informationlink wo er sich kurz zuvor - mit dem Blitz in der Hand - relaxt hat.

Gelernt wurde: Vor der vertraulich Vertrauliche Informationlink hat das vertraulich Vertrauliche Informationlink anständig verschlossen zu werden. Zum einen wegen gesteigerter Sicherheit, zum anderen wegen erheblich gesteigerter Chancenverwertung.

Vor der Abreise zeigte Reisegruppenführer Kreil, an welcher Stelle im "Bachbett" als nächstes weitergeforscht werden muss. Einige waren allerdings zu korpulent, um das Bachbett auch nur im Ansatz zu erreichen.

Jürgen WipplingerMichael HärtlStefan DistlerThomas Warnick

Mission 464: Es war nur Halbpension!
18:05-01:13 [19:44-23:44]: Frisch zurück aus einem Griechenland-Unterstützungs-Urlaub stand Herr Warnick freudestrahlend vor Herrn Wipplinger, welcher ob der zur Schau gestellten Korpulenz die politisch unkorrekten Worte formulierte: "Offenbar gilt noch immer 'All you can eat' in Griechenland!"

Jürgen WipplingerJohanna BartosFlorian SeeleitnerStefan Distler

Mission 463: Reizdarm
5:07-23:31 [10:03-16:48]: Die ausgezeichnete internationale Reputation des CaveSeekers wirkt sich im Inland nur selten positiv aus. Denn insbesondere im Inland wird die technische, quantitative , lyrische und organisatorische Überlegenheit des CaveSeekers nicht übersehen. Das weckt Misstrauen, Neid, manchmal sogar Hass. Oder alles gleichzeitig.

Jürgen WipplingerStefan DistlerPeter KlampflOliver WolframThomas Warnick

Mission 462: Schönsteinabschlußsafari Phase B
17:30-01:24 [19:49-21:11]: Ein nicht enden wollender Strom beschissener Bilder der guten Schönsteinhöhle wabert durchs Netz - "Generation Facebook" ist damit zufrieden. Nicht aber der CaveSeeker.

Michael KreilMark WeissJürgen WipplingerStefan DistlerThomas Warnick


Schön zu erkennen: Roter Handschuh. Oberkörper verkreilt im Loch, während unter großer Freude mit den Fingernägeln der nicht behandschuhten (und hier nicht sichtbaren) Hand am Fels gekratzt wird.

Dick durch Dünn
Ein Loch, vier Männer - aber nur einer passt durch. Und das mit erschütternder Eleganz: Kurz die Luft angehalten - und durch.

Dieser Zustand war - und ist - unbefriedigend. Daher wurden zwei Neugräber angesprochen, und mit angeblich vorhandenen gar herrlichen Tropfsteinen in die Rostnagel gelockt. Dies gelingt eigentlich immer. Auch hier wäre der, der lesen kann im Vorteil.

Die alte Taktik: "So, etz simmer doa. Blos nu doa durch. Ferddich.". Jeder kuckt kurz und stellt fest: "Unmöglich!". Schön, dass in solchen Situationen - zufällig - immer schweres vertraulich Vertrauliche Informationlink vorhanden ist.

Also stürzen sich die Herrschaften mit blossen Händen auf den Fels und schlagen und kratzen am Schluf, auf dass es ihnen möglich werde, sich zu den fantastischen Tropfsteinen zu bewegen, die der Schöpfer dort hinten für sie bereitgestellt hat.

Guter Trick. Viel Spass. Und danach funktionierte zwar der Generator noch immer nicht - jetzt bereits im zweiten Jahr in Folge - aber wenigstens der Grill war voll.