Höhlenbeschreibung ÖFFENTLICH
Höhle:

Kalkwerksloch

[J146] [ verschleiert Verschleierte Informationlink ]
Lage: Altmühltal, Kelheim
Koordinaten: [BBE112]
28FA2210-ED79-11DD-BA29-0019D1127B5A
Typ: 0815-Höhle mit recht schönen Versinterungen
Länge: 35 m
Bewertung: 46
Anspruch: 3
Höhlenbuch: nein
Material: Wer weiter will: Schaufel, Zwergwuchs und Magersucht
Getier: Tausende Mücken, ein paar Fliegen, Falter und Spinnen, eine Fledermaus
Verschlossen: nie
Gesamtzeit: 1:59 Stunden
Bekriecher: Daniel BohrerMark WeissOliver WolframOliver ArendtStephan BunkMichael HärtlJochen PesahlVolker PesahlThomas LindnerJürgen Wipplinger
Spektakuläres: KalkwerkslochKalkwerkslochKalkwerksloch
Missionen:
Beschreibung:

Kalkwerksloch - Unübersehbarer Eingang. Ein Hoch auf den IHF.Das Kalkwerksloch befindet sich im Wald neben einem Rad- und Wanderweg Ein aufmerksamer Wanderer kann die Höhle bereits vom Weg aus erahnen. Der recht kleine Eingang der Höhle liegt etwa in 1,30m Höhe am Fuße einer weißgrauen Felswand und fordert den fündigen Wanderer auf diese kriechend zu erforschen. Durch den noch geräumigen und trockenen Eingangsschluf erricht man bereits die erste und bequemste Kammer. Spätestens gegen Ende dieser Kammer wird der Wanderer Kalkwerksloch - Münzfund. Pesahl im Glück.aber zwangsweise von unerwartet viel Schlamm zum Rückzug gezwungen, hier geht es ohne Schlaz nicht mehr weiter. Die Höhle ist insgesamt ziemlich kleinräumig, richtig aufrecht stehen kann man hier so gut wie nirgends. Der Eingangsbereich erweckt den Eindruck eines trostlosen Loches, uralte Konserven liegen zwischen den Steinen, ein Schatzsucher hat in mehreren Ecken bereits sein Glück versucht. Doch wer einen Blick in den außerordentlich dreckigen Teil der Höhle riskiert wird belohnt.

KalkwerkslochNachdem man sich durch einen kurzen Schluf gequält hat findet man sich bereits am Ende der Höhle in einer kleinen Tropfsteinkammer mit recht schönem weißen, jedoch größtenteils inaktivem Sinter wieder. Allerdings ist man nie alleine in der Höhle, zahlreiches Getier haust hier. An manchen Tagen wird man ständig von tausenden Mücken umschwirrt, die sich teilweise in einen kleinen Kamin am Ende der Tropfsteinkammer flüchten.

Außerdem wäre bei dieser Höhle eine Beschwerde beim Schöpfer persönlich angebracht: Hätte er die Höhle nicht wenigstens mit Belüftungslöchern für evtl. angestaute Darmgase, bei vollkommener Überfüllung des Lochs ausstatten können? Befinden sich nämlich mehr als drei Personen in der Höhle wird es aufgrund der Kleinräumigkeit bereits deutlich ungemütlich. Bei größeren Gruppen wäre eine ABM-Maßnahme zur Senkung der hiesigen Arbeitslosenquote in Form eines Wartemarken verteilenden 1 Euro Jobbers am Eingang sinnvoll.

Kalkwerksloch - Die PrachtkammerIn der ersten Kammer befinden sich, bergeinwärts verlaufend, zwei Hoffnungsgänge mit starker Luftzirkulation. Die Spalte links neben der Tropfsteinkammer verengt sich leider bereits nach ca. einem Meter unpassierbar. Höchstens ein magersüchtiger Dackel wäre hier in der Lage Neuland zu erforschen. Die zweite mögliche Fortsetzung der Höhle bildet eine brutal enge versinterte Röhre, die sich in einer, über einen Schluf in der Decke erreichbaren kleinen Kammer weiter in den Berg hineinzieht. Dünne Personen sind in der Lage immerhin ihren Körper bis zur Brust in das Loch zu quetschen. Im sogenannten Raketenschlufverfahren können außergewöhnlich mutige Personen einen Blick in den darauf folgenden lehmgefüllten Schluf werfen.

Kalkwerksloch - Herr Wipplinger quält sich ins Neuland....Raketenschlufverfahren bedeutet: Man schaltet jeglichen Überlebenstrieb aus und schießt Kopf voran eine senkrechte Röhre von der Dimension eines Klodeckels hinunter, um letztendlich unten hoffnungslos steckenzubleiben - ohne irgendeine Möglichkeit aus eigener Kraft jemals wieder ausschlufen zu können.

Ein weiteres Einschlufen wäre unter Ausschaltung komplett aller vernunftbegabten Hirnzellen zwar noch möglich, eine anschließende Wiederkehr ans Tageslicht aber mehr als fraglich. Es besteht also zumindest theoretisch die Möglichkeit, im Rahmen einer plötzlich hereinbrechenden Hungersnot das Loch weiter befahren zu können.

Zusammenfassend gesagt, handelt es sich eine typische Altmühltalhöhle, die man aufgrund der geringen Länge jedoch nicht unbedingt gesehen haben muss.

Erzeuger: Autor: Jochen Pesahl
KOORDINATEN REAKTOR ZWEI VERSION 0.22 - HIRNMACHT
CAVESEEKERS
Skizze:
Legende:
01Der Eingang der Höhle. Link zum Bild.
02Hauptraum. Link zum Bild.
03Prachtkammer Link zum Bild.
04Gigantisches Neuland Link zum Bild.
05Senkrechter Selbstmordschluf in weiteres Neuland Link zum Bild.
06Weiterführende, aber nicht bekriechbare Spalte Link zum Bild.
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