Missionsbeschreibung -

Kalkwerksloch

ÖFFENTLICH
Höhle: Link zur Hohlraum-Hauptseite Kalkwerksloch
Mission: 337 - Geheimnissvolles Niederbayern
Datum: [Mittwoch]
Zeitrahmen: 18:30-0:30 [22:36-22:56]
Nettozeit: 0:20 Stunden
Prozentsatz: 100%
Mobil: Zusammen 14 Reifen
Mannschaft: Jochen PesahlMichael HärtlAgentDaniel BohrerVolker Pesahl
Besprechung:

KalkwerkslochDas Elend begann damit, dass Herr Kroiss vor geraumer Zeit von einem Insider Tipps zu zwei neuen Löchern im unteren Altmühltal erhalten hatte, leider aber nur mit vagen Angaben zur genauen Lage. In Folge verbrachte die Fraktion Oberpfalz/Niederbayern die nächsten Wochen mit mühsamer Lochsuche, bis letztendlich die Hartnäckigkeit von Herrn Pesahl - gelangweilt durch die Leere seines Studentenalltags - mit dem Fund beider Hohlräume belohnt wurde.

Kalkwerksloch - Batzen in der Hitze der Nacht.Zunächst begab man sich zur hinter dem allseits beliebten . Aus Gründen der Tarnung wurde erst direkt am Loch angeschlazt, und anschließend eine Sicherheitsleine in den vertikalen Einstiegsschacht eingebaut. Herr Härtl bildete die Vorhut und war schnell aus dem Blickfeld entschwunden. Die darauffolgende Kommunikation beschränkte sich auf die Worte "zu tief", "zu steil", "zu eng", und diverse Begriffe aus der Welt der Fäkalsprache. Kurzum - mangels vollständiger Kletterausrüstung war hier kein Weiterkommen, so dass beschlossen wurde, das Loch in einer weiteren Mission mit vollem Material und nach Informationsbeschaffung beim befreundeten Verein nochmals zu visitieren. Zumindest konnte Herr Kroiss aber die Erfahrung machen, dass selbst im kleinsten Loch noch genug Schlamm ist, um zwei nagelneue Strickleitern schlagartig um Jahre altern zu lassen.

Kalkwerksloch - Säckla in der Hitze der Nacht.Nur schwer konnte man sich darauf einigen, Herrn Bohrer zuliebe - dieser hatte eine 90-minütige Anfahrt mit dem Moped hinter sich - noch schnell das Silberloch dazwischenzuschieben, bevor selbiges der Winterruhe überlassen wurde. Herr Härtl, der sein allgemeines Desinteresse an diesem Abend mit Aussagen wie "machts doch was wollts!" betonte, ließ sich dort immerhin zu ein paar akrobatischen Einlagen hinreissen. Familie Kroiss stieß mal wieder - der eine früher, die andere später - an ihre körperlichen Grenzen, aber dafür konnte sich umso mehr Herr Bohrer für dieses korrekte Loch begeistern.

Kommen wir nun aber zum Kalkwerksloch, dem eigentlichen Missionsziel, für das von den insgesamt 6 Stunden Missionsdauer immerhin noch 20 Minuten abfielen. Da der Radweg entlang der -Kalkwerkslochauch der Last der CaveSeekers Personenkraftwägen standhält, musste man sich nur noch durch mehrere dutzend Spinnennetze kämpfen, und schon konnte in den von allerlei Ungeziefer bewachten Höhleneingang gekrochen werden. Dieser Hohlraum bot ein angemessenen Ambiente, um Herrn Kroiss' nagelneue Hochleistungs-Stirnlampe auszureizen; der angestrahlte Hintern des vorauskrabbelnden Herrn Pesahl erhellte eindrucksvoll die Dunkelheit, so dass alle sechs Missionsteilnehmer wenige Sekunden später in der kleinen Hauptkammer angelangt waren. Von dort wurde in Zweiertrupps in die noch kleinere Kammer am Höhlenende geschluft, die entgegen aller Erwartungen sogar recht ansehnlichen Höhlenschmuck aufweisen kann. Selbst der etwas muffige Herr Härtl fand lobende Worte für das fast schon als Unhöhle Kalkwerkslochabgestempelte Loch. Die Wartenden untersuchten in der Hauptkammer zwei interessante Schlufe. Der erste ist durch einen zwar lose aussehenden, aber bombenfest sitzenden Steinblock versperrt, erweitert sich aber hinter der Engstelle zu einer breiten, bequem bekriechbaren Spalte, in der eine Fledermaus beobachtet werden konnte. Der zweite Schluf - eine etwa 50cm Hohe und 25cm breite, zur Hälfte mit Lehm gefüllte Spalte - zeigte trotz der spätsommerlichen Aussentemperatur von 5 Grad eine deutliche Bewetterung. Schlanke Menschen könnten hier möglicherweise vordringen, unter den Missionsteilnehmern fand sich jedoch kein freiwilliger Steckenbleiber. Stattdessen wurde zum Rückzug geblasen, was aufgrund der verschlammten Schlaze eine recht klebrige Angelegenheit wurde. Die an den Schuhsohlen mitgeführte Lehmmenge reichte locker, um die umliegenden Bäume mit einer großzügigen Lehmschicht zu ummanteln.

Was will man mehr...

Erzeuger: Bilder: Jochen Pesahl 29.01.2012 - 23:32:20
Bilder: KalkwerkslochKalkwerkslochKalkwerkslochKalkwerkslochKalkwerkslochKalkwerkslochKalkwerkslochKalkwerksloch - Batzen in der Hitze der Nacht.KalkwerkslochKalkwerksloch - Säckla in der Hitze der Nacht.KalkwerkslochKalkwerkslochKalkwerkslochKalkwerkslochKalkwerkslochKalkwerksloch - Der Ausgang.
NEUEN KOMMENTAR ERSTELLEN
NAME:
KOMMENTAR:    
TYP: KOMMENTAR KORREKTURVORSCHLAG ERWEITERUNGSVORSCHLAG REAKTION AUF KOMMENTAR
IQ VERIFIZIERUNG: