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Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik.



Millionen Jahre alte Versinterungen - wohin das Auge auch blickt.Man könnte vermuten, es handele sich hier um Stahltritte. Kann aber nicht sein.Rechtwinkliger Schluf senkrecht nach unten?Wichtig: Saufen.

Befahrung Weihenstephaner Berg
Schon lange lockt ein kleines, mit Ketten verschlossenes Tor am Südhang des Weihenstephaner Bergs den entdeckungssüchtigen, dunkelheitsliebenden Studenten und weckt Hoffnung auf unterirdische Gänge direkt in die Keller der ältesten Brauerei der Welt.

An einem langweiligen Wochenende wurde also der Eingang inspiziert. Schnell wurde ein Weg gefunden, den Hohlraum ohne Gewalt und irreparable Schäden zu betreten. Eine kleiner Sondierungstrupp wurde mit einer Schlüsselanhängerfunzel vorausgeschickt um einen ersten Eindruck des Gangsystems zu gewinnen. Bereits nach wenigen Metern wurde es angenehm kühl und die Feuchtigkeit im Gang nahm zu. Dann, nach ca. 50 Metern endete der Gang an einer T-Kreuzung. Sowohl nach recht als auch nach links ging es weiter als die Minilampe leuchten konnte. Auch führten äußerst stabil wirkende Tritteisen nach oben, von wo aus ca. 10 Metern Höhe klares Wasser tropfte. Mangels Licht, festem, wasserfestem Schuhwerk und einer Kamera wurde umgedreht um später gemeinsam gut vorbereitet wiederzukommen.
Zurück im 5 Minuten entfernten Studentenwohnheim wurden also 4 Bier, Stirnlampen und sonstige Utensilien eingepackt und zum Tor zurückgekehrt.
Mit soviel Licht konnten wir nun am Fuße des Schachtes genauer begutachten, was uns davor kaum auffiel. Der Boden sowie die Wänder waren heftig versintert.
Nach diese Überraschung wurden die beiden Gänge rechts und links inspiziert, leider waren diese nach ca. 50 Metern fest zugemauert. Der einzige unerforschte Weg führte nun nach oben. Nach ca. 10 Metern war eine Zwischenstufe erreicht, von der aus weitere 2 Gänge direkt über den bereits erforschten vom Schacht wegführten. Auch diese waren beide zugemauert, jedoch steckte in einer Wand ein fetter Hammer, der bereits dick mit Schimmel überzogen war. War das ein Zeichen? Muss man sich wirklich nur durch diese Wand schlagen im direkt im Braukeller Weihenstephan zu landen?

Da wir jedoch 4 Bier im Schleifsack hatten musste man diese Möglichkeit nicht ernsthaft in Betracht ziehen. Viel interessanter war sowieso der gegenüberliegende Gang in dem doch tatsächlich kleine aber feine Tropfsteine herumlungerten.

Das Alter des Ganges wird auf ca. 60 Jahre geschätzt, genauere Infos zu den Gangsystem liegen momentan leider noch nicht vor.

Roland Konopac

Mission 175: Verirrt
10:30-11:10 [10:00-12:30]: Spektaktulär ist diese Höhle für Herrn Konopac deswegen, weil ihn Herr Wipplinger gebeten hatte zur Osterhöhle zu fahren. Dies wurde jedoch leider erst im weiteren Tagesverlauf verstanden. Herr Wipplinger fabulierte die Woche vor dieser Mission viel von Ostern, Otto, Schauhöhle, Web und Loch.

Roland KonopacJürgen WipplingerMichael KreilOliver WolframMichael SchmidtNorman ZimmerAdrian Schneider

Mission 176: Die Erste
12:00-13:10 [11:30-13:30]: Freundliche junge Männer und Frauen fanden sich fast spontan im Biergarten an der Osterhöhle ein. Da solcherlei Gäste bei der Wirtin immer auf wohlwollen Stossen, und Herr Konopac fast immer mit seinem tragbaren Rechner unterwegs ist, konnte die Gunst der Stunde genutzt werden, um den staunenden Anwesenden einen spannenden Vortrag über die guten CaveSeekers zu halten.

Roland KonopacMichael Kreil

Mission 173: Gespöckert
18:00-22:00 [14:00-23:00]: Für diese Mission erklärte sich Herr Kreil bereit die Führung zu übernehmen, aus Barmherzigkeit, da Herr Wipplinger mit der Information zur genauen Lage der "Spöckerhalle" geizte. Nach dem Motto - Suchen macht Euch doch sicher Spaß ---dlob-- kam keine Information, trotz bereits erfolgter Intensivbekriechung von mehr als 5 Stunden in einer der letzten Missionen.

Roland KonopacOliver Wolfram

Mission 172: Stonehendge
11:00-14:00 [09:00-14:00]: Pünktlich an der Rakete aus München kommend eingetroffen, fand man sich alleine. Feste Zusagen im ansonsten tollen Verteilten Missionsplanungstool, einfacher VMP genannt, wurden durch Absagen ersetzt. Wenn dies nur die Wartenden erfahren hätten. Höchst altmodisch wurde schließlich den Abwesenden hinterher telefoniert. Der Ausredenkatalog ist nun um eine Variante reicher: Fußball ist Schuld, nach dem 4:2 könnte man doch unmöglich, der Alkohol wäre noch nicht draußen und überhaupt geht man bei dem super Wetter besser Klettern.

Roland KonopacMichael Kreil

Mission 174: Amerika, Amerika
18:00 - 2:00 [23:00 - 1:00]: Diese Tour erforderte spezielle und aufwendige Vorbereitung. Die Höhle liegt in einem Gebiet, in welchem all das trainiert wird, das in anderen Erdteilen den Ernstfall darstellt. Normalerweise machen wir einen großen Bogen um dererlei Politik. Schliesslich haben einige CaveSeeker den Dienst an der M16 verweigert. Doch die rare Gelegenheit eines Zutritts duldete keine moralischen Überlegungen. Dank Ramstein und den bekannt guten Verbindungen von vertraulich Vertrauliche Informationlink durften wir am Loch vorfahren.

Jürgen Wipplinger

Mission 171: Fortschritte im Millimeterbereich
18:30-23:12 [19:16-22:44]: Unfassbar, dass sich erwachsene Menschen immer wieder und immer wieder am Randdesacker Erdfall einfinden, um dort gemeinschaftlich an der Vision des niemals endenwollenden Randdesacker Großhöhlensystems zu arbeiten - oder zu grillen. Und tatsächlich: das Loch scheint tatsächlich nicht enden zu wollen: Nach jeder Grabung ist das Loch wieder einige Zentimeter größer. Schon bald werden sich - ähnlich der anderen großen und wasserführenden Höhle im Süden des Randesacker Großhöhlensystems - so viele Menschen, die mit Reisebussen ihren Weg zum Randdesacker gefunden haben - ins Loch stürzen wollen, dass man nicht mehr umhinkommen wird, einen touristenfreundlichen Fahrstuhl ins Herz des Lochs zu graben - nein, graben zu lassen.

Jürgen WipplingerMichael KreilHarald Fitzner

Mission 168: Zug im Ohr
8:30-22:17 [13:16-15:55]: Der an einem lieblichen Flüsslein gelegene, gar idyllische Bahnübergang, dessen Geleise sich nach 20 Metern, die sie auf einer schönen Brücke liegen, im herrlichen Höhnberg verlieren, lädt zum Verweilen ein. Man möchte einfach nur sitzen, entspannt die schwäbischen Züglein zählen, einige Stechinsekten töten, und in der Sonne liegen, um - nach einer langen Anreise - wieder zur Ruhe zu kommen.

Michael KreilHarald Fitzner

Mission 169: Randderstrasse
8:30-22:17 [17:34-18:54]: Auf der Heimfahrt von der Tunnelhöhle kam man überein, doch noch nach dem Hausener Bröller zu sehen. Die Motivation lag zwar darnieder, aber schauen kostet ja nichts.

Jürgen WipplingerMarkus Oßwald

Mission 170: Achtzehn sch(w)äbische Meter.
18:04-21:04 [18:31-19:03]: Nach der schweisstreibenden Arbeit in der Donauhöhle und einem ebenso schweisstreibenden Fussballspiel wurde nun die sagenumwobene Blätterteighöhle aufgesucht. Die Fahrt dorthin gestaltete sich als ebenso langwierig wie nervenaufreibend, vertraulich Vertrauliche Informationlink