Schauhöhlenbeschreibung ÖFFENTLICH
Höhle:

Teufelshöhle Pottenstein

[D95] [ verschleiert Verschleierte Informationlink ]
Lage: Oberfranken, Fränkische Schweiz, Pottenstein
Koordinaten: N49°45.2454' E11°25.1404' [391m]
0F60E0C0-F27B-11DE-9592-001C42000009
Typ: Schauhöhle
Länge: 2 km
Bewertung: 65
Anspruch: 2
Material: nix
Getier: mindestens eine Fledermaus, ein Höhlenbär, tot
Verschlossen: immer - geht gegen Geld auf
Gesamtzeit: 2:36 Stunden
Bekriecher: Michael HärtlJürgen Wipplinger
Spektakuläres: Teufelshöhle PottensteinTeufelshöhle PottensteinTeufelshöhle Pottenstein
Missionen:
Beschreibung:

Teufelshöhle Pottenstein „Stellen Sie sich bitte vor... vor ihnen liegt ein warmes flaches Meer, das mit vielen kleineren und auch etwas größeren Riffen aus Schwämmen durchsetzt ist. Kalk und Sedimente lagern sich über einen langen Zeitraum am Meeresboden ab und bilden eine dicke Schicht. So in etwa sah die Fränkische Schweiz vor rund 150 Mio. Jahren aus. Damals, im geologischen Zeitalter des Juras im Thiton, wurde das Riffgebiet rund um die Teufelshöhle dann durch tektonische Bewegungen angehoben und in dem nun zum Festland gewordenen Karstgebiet setzte die erste Höhlenbildung ein.

Teufelshöhle Pottenstein - Schwarze Möpse Kohlensäurehaltiges Grundwasser laugte die vorhandenen Risse und Spalten im Dolomitgestein aus - die Höhle entsteht. Durch das Vertiefen des vorgelagerten Weiherbachtals, sank der Grundwasserspiegel so sehr, dass die Höhle dann größtenteils trockengelegt wurde. Lange danach erst setzte die weitere Höhlenbildung durch kohlensäurehaltiges und von oben eindringendes Regenwasser ein, diese Verkarstungsphase hält auch heute noch an!

Teufelshöhle Pottenstein - Höhlenbär - stark verhungert. Trotz der gewaltigen Eingangsöffnung, zeigte die Höhle bis zum Beginn der Erschließungsarbeiten im Spätherbst 1922 nur einen Höhlengang der etwa 80 m in das Berginnere reichte und sich dann in niedrigen Abzweigungen verlor. Nach dem Durchbrechen eines rund 9 m langen Felsversturzes durch Dr. Hans Brand (Erschließer der Höhle), wurden die ersten Tropfsteinformationen entdeckt, die an Pracht und Schönheit alle Erwartungen übertrafen. Im ersten Ausbauabschnitt wurden durch seine treuen Mitarbeiter aus der näheren Heimat in 8-monatiger harter Arbeit die oberen erreichbaren Hohlräume miteinander verbunden, elektrisch beleuchtet und für den Höhlenbesuch einst freigegeben.

Teufelshöhle Pottenstein Tiefere im unteren Stockwerk liegende Hohlräume und zahlreiche Schluchten mit ausgedehnten Galerien wurden dann im zweiten Ausbauschritt mit erheblichem technischen Aufwand in weiteren 8 Jahren von seinen Mitarbeitern unter Verwendung eines elektrisch betriebenen Kompressors erschlossen. Originalgeräte vom Ausbau finden Sie im ersten Raum der Höhle. Am Pfingstfeiertag 1931 wurde das über einer Länge von ca.1500 m ausgebaute und über mehrere Etagen verlaufende Höhlensystem der Allgemeinheit zur Besichtigung übergeben, geradeso wie es der Besucher von heute noch vorfindet. Im Verlauf der gesamten Höhlenerschließung und des weiteren Ausbaus wurden zahlreiche Knochenfunde des Höhlenbären in den Sedimenten und Nischen der Höhle aufgefunden.“

Dies von der offiziellen Webseite der Teufelshöhle, nun zum Hohlraum an sich:

Teufelshöhle Pottenstein - Fantastisches Sinterbecken. Vorbei an der höhleneigenen Kino-Einrichtung im geräumigen Eingangsbereich, gelangt man auf einem bequemen und breit ausgebauten Betonweg in die tatsächliche Höhle. Im ersten Raum ist nicht viel zu sehen, ein paar Arbeitsgeräte und Sintersteinchen sind hier für den gemeinen Touristen ausgestellt. Schließlich führt die Teufelshöhle zu Hochzeiten ca. 2.000 Besucher am Tag.

Teufelshöhle Pottenstein Da heißt es klotzen. Nach und nach tauchen auf dem Weg ins Innere die einzelnen, mehr oder weniger aktiven Versinterungen auf, die allesamt mit hochmoderner bewegter LED-Technik gezielt in Szene gesetzt werden. An Formenreichtum fehlt es der Teufelshöhle nicht, vom klassischen Stalaktiten über Sinterfahnen und Makkaronis bis zum Excentrique ist alles vertreten. Der über einen Kilometer lange Weg führt scheinbar willkürlich über mehrere Ebenen durch die verschieden großen Hohlräume. Orientierungslose haben hier keine Chance.

Teufelshöhle Pottenstein - Der Barbarossa. Lässt man den Höhlenbären und die Atemwegs-Therapiestation hinter sich, gelangt man in das Prunkstück der Höhle, den Barbarossadom, mit seinem prachtvollen Sinterschmuck.

Trotz der schönen Ecken, wird der anspruchsvolle Höhlenbesucher sicherlich die dicken schwarzen Kabelstränge sowie die zahlreichen ehemaligen Licht-Halterungen, die kreuz und quer durch die Höhle verlaufen, sehr unattraktiv finden. Auch die Besuchermassen machen sich hier leider negativ bemerkbar, da einige ihren Müll scheinbar nicht bis zum nächsten Abfalleimer bei sich behalten können. Schade!

Die Teufelshöhle ist trotz allem zu Recht eine der schönsten Höhlen der Fränkischen Schweiz und auf jeden Fall einen Besuch wert.

Speläotheme: kaskadierte Tropfsteinkerze [ ]
Sinterröhrchen [ ]
KOORDINATEN REAKTOR ZWEI VERSION 0.22 - HIRNMACHT
CAVESEEKERS
Links: Offizielle Homepage der Teufelshöhle Pottenstein
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