Höhlenbeschreibung ÖFFENTLICH
Höhle:

Räuberhöhle

[J15]
RÄUBERHÖHLE IM RÄUBERFELSEN
Lage: Donaudurchbruch, Kelheim
Koordinaten: [BBE20]
69AF4430-EEB8-11DD-B332-0019D1127B5A
Typ: Klufthöhle mit mehreren Eingängen
Länge: 150 m
Bewertung: 28
Anspruch: 7
Material: Schlaz, Helm, Licht
Getier: Sehr viele Spinnen, ein paar Falter
Verschlossen: nie
Gesamtzeit: 3:40 Stunden
Bekriecher: Daniel BohrerJochen Pesahl
Spektakuläres: RäuberhöhleRäuberhöhle
Missionen:
Beschreibung:

Räuberhöhle - Donaudurchbruch.Der Räuberfelsen befindet sich im Donaudurchbruch bei Kelheim und wird im Sommer täglich von tausenden Touristen vom Donaudampfer aus bestaunt. Der Zustieg zu den Höhleneingängen ist allerdings alles andere als einfach. Den oberen und zugleich schönsten Teil der Höhle erreicht man durch eine kleine Schlucht oberhalb des Räuberfelsens. Eine unscheinbare Spalte bildet den Eingang, dahinter befindet sich ein ca. 7m langer enger Schluf.

Räuberhöhle - Die triste grosse Halle.Hat man den Schluf bewältigt steht man in einem größeren Raum, in dem lustig umhergeklettert werden kann. Allerdings erkennt man schnell dass hier leider eine besondere Art von Räubern tätig war. Trotz der extrem versteckten Lage sind leider sämtliche größeren Tropfsteine aus der Höhle entfernt worden! Trotzdem findet sich noch einiger recht schöner Altsinter, auch ein kleiner Sinterwasserfall kann bestaunt werden.

Räuberhöhle - Ein wenig aktiver Sinter in der großen Halle.Die Höhle ist die meiste Zeit des Jahres extrem trocken und die noch vorhandenen Tropfsteine größtenteils nicht mehr aktiv. An den Wänden finden sich bei genauerer Betrachtung zahlreiche Höhlenkreuzspinnen von respektabler Größe. Die Fortsetzung der Höhle bildet eine, wohl nur für extrem magersüchtige und zwergenwüchsige Menschen passierbare, versinterte Spalte, die in die restlichen Teile der Höhle mündet.

RäuberhöhleUm als normaler Mensch trotzdem noch etwas von den restlichen Höhlenteilen sehen zu können, muss man sich komplett zum Fuß des Räuberfelsens am Donauufer begeben. Der Weg dorthin führt durch steil abfallendes Gelände, das nur mit richtigem Schuhwerk und bei trockener Witterung begangen werden sollte. Nach einer recht anspruchsvollen Kletterstelle auf den Räuberfelsen hinauf, steht man vor einem weitern Eingang in die Höhle.

Man sagt, hier hätten früher Donauräuber ihr Unwesen getrieben und vorbeifahrende Schiffe überfallen. Auf dem Plateau um die Höhle kann man tatsächlich noch die Reste einer alten Wehr- oder Befestigungsanlage bestaunen. Kriecht man durch den Eingang, geht es steil bergauf in eine große Halle, die jedoch fast keinen Sinter aufweist.

Räuberhöhle - Altsinter in einer seitlichen Spalte.Fast direkt über dem Eingang kann man einen großen Gang erkennen, der von hier aus nur mit einer Leiter erkommen werden kann. Man kann diesen Gang allerdings auch von oben erreichen, indem man auf dem Plateau vor dem Höhleneingang im rechten hinteren Eck die Felsen hochklettert. Dort oben mündet auch wieder die brutal enge Spalte von der andern Seite des Felsens her. Hier ist allerdings besondere Vorsicht angebracht, da an einer Stelle der Boden durchgebrochen ist und somit zwei Löcher entstanden sind, die aufgrund des Überhanges senkrecht bis zum Fuß des Räuberfelsens ca. 20m tiefer führen.

Die Höhle wurde unter dem Namen Räuberhöhle 2007 vom Speleoclub Berlin komplett vermessen und ist seitdem mit zahlreichen Vermessungsmarken ausgestattet.

Erzeuger: Autor: Jochen Pesahl
KOORDINATEN REAKTOR ZWEI VERSION 0.22 - HIRNMACHT
CAVESEEKERS
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