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Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik.

Harald FitznerMichael KreilRoland Konopac

Mission 118: Große Schlüssellochhöhle - 10 kleine Negerlein
07:00-12:15 [06:30-13:00]: Wie bei den 10 kleinen Negerlein fielen an diesem Morgen die Caveseeker der Reihe nach aus. Zuerst müllerte Herr Maccioni, dann Herr Müller und keine 400m von der Hütte, direkt vorm Einstieg Herr Wipplinger. Mit Mühe konnten die Herren von der sofortigen Abreise abgehalten werden.

AgentRoland KonopacJürgen WipplingerMichael KreilHarald FitznerRichard Müller

Mission 117: Große Spielberghöhle - Das große Rauschen
10:50-19:15 [10:00-19:30]: Nach anstrengender Ankunft - Herr Wipplinger mutmaßte schon von einer alpenländischen X-Akten Höhle - konnte gerade noch am Vormittag das schwer zu übersehende Loch gefunden werden. CaveSeekers eben, nicht CaveFinders. Der Anblick des Eingangs allein ließ die Franken erregt die Bäumchen aufsuchen. Dann konnte aber auch schon eingefahren werden.

Michael KreilJürgen WipplingerRichard MüllerAgentHarald FitznerRoland KonopacAntje Heidenreich

CaveSeekers am Berg - nach den ersten beiden beinahe-Schlägereien und vor dem Abmarsch.CaveSeekers beim Bergsteigen - im Schalz und mit Helm. Schließlich ist man Vorbild.Mit Schlapphut und langer Unterhose. Im Hintergrund: Alpen.Der Club der Schlappschwänze. Erleichtert vor dem Eingang zur Schlüssellochhöhle. Um 7:57 Uhr.Andere sind auch doof. Für Stadtkinder: Eine Kuh.Versuch, eine kleine Kuh, bergtauglich auszurüsten.Überstürzte Abfahrt im übervollen Höhlenaudi. Ein Hauch von Pommesbude liegt in der Luft.Der Führer - Planung des Spielbergfeldzuges.CaveSeekers im Haus - Zur Freude der Wirtin.Sonntag Früh um 6:45 am Berg. Vollkommen übernächtigt und mit Blut im Schuh - aber schee is trotzdem.

Alpenlöcher - 'den Müller machen'
Monatelang unter Beteiligung vieler, aber unter der Leitung des Herrn Konopac, vorbereitet, fand die erste wirkliche mehrtägige Alpenhöhlerei der CaveSeekers irgendwo in den bayerischen Alpen statt. Soviel vorweg: Alle bereits im Vorfeld geäußerten Ängste mussten im Nachhinein als begründet bestätigt werden. So wuchsen sich anfänglich noch unter 'leichte Zipperlein' laufende Beschwerden zu ausgewachsenen Ganz-Körper-Schmerzen aus, Schweiss mit normalem Salzgehalt war am Ende eher Mangelware - genauso wie Schlaf. Selbst der Nachschub an Drogen in Form von Rauchwaren wurde zum Problem - spanischer Red Bull und bayerisches Flying Horse hingegen waren stets in ausreichenden Quantitäten verfügbar. Aber nun der Reihe nach: Abfahrt in Nürnberg bereits 1.5h zu spät, weil es an der Tankstelle zu wenig Salatöl gab. Ankunft in Ingolstadt wo ein von seiner Frau vor die Tür gesetzter Kamerad im Dunkeln vorgefunden und eingeladen wurde. Auto vorher leer, danach voll. Fahrt nach München zum CaveSeekers-Oberbayern-Material-Dealer Speleothek. Unvergessliche Eindrücke und Gespräche über Siemens, die Welt, Kondome, Höhlen und Pumuckel. Das ganze bei einem halben Kasten weltenburger Dunkel. Reich beschenkt mit ein paar Neos, Seil und Messer verließ man gegen 23:15 den 'Laden' um mit Hilfe von Trude bei Herrn Konopac einzulaufen. Schnell noch über die Höhlen gesprochen, Fitzner auf den Balkon geschickt. Konopac zu aufgeregt um einschlafen zu können, Wipplinger zu stark auf Flying Horse um einschlafen zu können, Fitzner entspannt am Balkon. 7:00 Aufstehung. Restgruppe um 7:20 in der konopac'schen Wohnung. Abfahrt zur 'Seilbahn', die sich dann zunächst als Sessellift herausstellte. Auf der Mittelstation umsteigen in die Seilbahn. Abstieg zur Hütte. Die ersten Schmerzen. An der Hütte musste festgestellt werden, dass die dortige bayerische Belegschaft nicht damit einverstanden war, dass wir unsere Rucksäcke in die Zimmer stellen wollten. Erste größere Streiterein. Beruhigung der Situation erst nachdem die Rucksäcke dann doch in die Zimmer getragen werden durften. Abmarsch zur großen Spielberghöhle. Diese konnte typischerweise nicht sofort gefunden werden, obgleich der Eingang sogar auf Google.Earth zu erkennen ist. Kaum 20 Minuten im Loch entschied sich Herr Müller zum rantzenbedingten Rückzug, und prägte damit für alle Zeiten den CaveSeekers internen Spruch 'den Müller machen'. Kein Satz wurde öfter ausgesprochen. Total erschöpft - hauptsächlich bedingt durch den an- und abmarsch, weniger durch den Hohlraum - zurück auf der Hütte wurde Herr Konopac von der Bewirtschafterin als 'Führer' ausgemacht. Daher gabs auch kein Gulasch bis Herr Konopac endlich am Tisch erschien. Es wurde gegen starke Wiederstände der Plan geschmiedet am nächsten morgen um 5:00 aufzustehen. Nach einer heftig durchschnarchten Nacht in sehr angenehmem Ambiente wurden die Frühstücksbrote mit Löffeln gestrichen. Herr Maccioni machte direkt am Frühstückstisch den Müller, Herr Müller eine Minute später. Von den Schlappschwänzen blieb Herr Wipplinger am längsten hart - immerhin noch in voller Montur bis an die Schlüssellochhöhle. Dort angekommen - bei nur noch 0.3% Lebenskraft - machte aber auch er den Müller. Die Harten im Loch, die Schlaffies beim Fressen auf der Hütte. Diverse Experimente mit und an Kühen wurden teils ohne und teil ganz ohne Erfolg durchgeführt, bis die Helden der Schlüssellochhöhle am Horizont erblickt werden konnten. Herr Konopac ließ es sich nicht nehmen zusätzlich noch die kleine Spielberghöhle begangen zu haben. Krass. Dann der Abstieg. Kaum in Worte fassbarer Horror. Hier ein Versuch dies dennoch zu tun: Zweistündiger Abstieg auf völlig unbefestigten mit losen Geröll übersähten Wegen bei einem Gefälle von ca 40°. Natürlich mit vollem Marschgepäck und vollem Höhlereibedarf. Das Ganze zunächst bei strahlendem Sonnenschein - am Ende dann eher bei unangenehmem Nieselregen. Bei dieser Gelegenheit konnte die maximale Alpenfluchtgeschwindigkeit der einzelnen CaveSeekers vermessen werden. Überraschendes kam zu Tage: 1 Müller = 0,75 Kreil = 2 Fitzner. Wipplinger wäre am Berg verstorben, wäre ihm nicht von kreilscher Seite unter die Arme gegriffen worden. Ankunft Nürnberg pünktlich zur Lindenstrasse. Respekt an alle.

Adrian SchneiderHarald Fitzner

Mission 116: Mordloch - Die Brustbehaarung
7:35-17:55 [10:35- 14:34]: "Nein, Herr Schneider hat keine Zeit, weil der muss arbeiten - schließlich sind die meißten Pappas im Urlaub, dann kann nicht auch noch Herr Schneider Urlaub nehmen." Soweit der Orginalton Fitzner.

Richard MüllerRoland Konopac

Mission 115: Randdesacker Erdfall - Die Grabungsleitung
10:30-19:00 [11:00-14:32]: Es drängte sich die Grabungsleitung auf, um den Missionsbericht zu verfassen. Dieser Aufdrängung wurde dankend nachgekommen:

Michael KreilJürgen WipplingerHarald Fitzner

Mission 114: Mordloch - Die Jahrhundertflut
6:45-22:06 [11:41-14:04]: Mittwochsmission nochmal zum Mordloch. Süddeutschland, Österreich und die Schweiz stöhnen über Hochwasser. Die Anfahrt führt über Augsburg, und damit über eine Brücke, deren Nachfahre ein jämmerliches Opfer der Fluten wurde. Die Alten sind doch die Besten.

Jürgen WipplingerAgentMichael KreilAntje Heidenreich

Mission 113: Randdesacker Erdfall - Strom!
9:55-03:23 [11:14-18:38]: Extrem motivert wurde am Loch das mitgeführte Material ausgepackt, nur um dann von der Grabungsleitung zu erfahren, dass die Elektro-Anlage - nicht so wie bei den Kameraden in der Donauhöhle semiprofessionell - sondern eher gänzlich unprofessionell eingebaut werden sollte.

Michael KreilAdrian SchneiderHarald Fitzner

Mission 112: Mordloch - Weniger ist Mehr
6:45-22:06 [11:41-14:04]: Ein etwas anderer Missionsbericht in Form einer Mail des Herrn Fitzner an einen Mordloch erprobten Kameraden ohne Namen. Dessen Antworten sind in großen Lettern geschrieben:

Roland KonopacMichael KreilJürgen WipplingerHarald FitznerAgentAdrian Schneider

Mission 111: Klausenhöhlen - Die Currywürste
18:15-02:43 [20:33-23:36]: Wie so oft war Hohloch H. angesagt. Durch Interventionen von Seiten der Fraktionen Mittelfranken und München wurden jedoch als Kompromiss die Klausenhöhlen anvisiert.

Antje HeidenreichRoland KonopacMichael KreilJürgen WipplingerRichard Müller

Mission 110: Donauhöhle - Die Ernüchterung
6:55-00:38 [13:51-17:05]: Alles begann zunächst mit einem einzelnen Paukenschlag aus einer Reihe von vielen mehr oder minder lauten Krachern, die dem Franken buchstäblich das Wasser in die Augen trieb: Wieder Erwarten traf man alle(!) Caveseekers anstatt um 07:00 um 06:50 an der SS20 zur Abfahrt bereit an. Herr Maccioni war der einzige, der sich durch seinen 3-Stunden Job so stark belastet sah, dass er das ganze Wochenende zur Regeration brauchte und somit - unentschuldigt - nicht an der Exkursion ins befreundete Ausland teilnahm.