Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik.

Jürgen WipplingerMichael HärtlOliver ArendtEvi Hehenberger

Mission 285: Fümpf Heumänner mit Blitz
22:55-03:31 [0:11-02:27]: Das Helmloch war bereits das Ziel mehrerer Erkundungsmissionen. Die aktuelle Gruppe bestand aus drei verschiedenen Untergruppen, die jeweils unabhängig voneinander, und zu verschiedenen Zeitpunkten (die allerdings alle innerhalb eines Zeitfensters von einem Monat lagen) bereits im Loch waren. Das Ziel war es, die neue Fotoschachtel der Division Oberpfalz erstmals im Feld einzusetzen, und Herrn Bugelmüller zum perfekten Schattenfotografen heranzubilden.

Jürgen WipplingerSandra SchnurerOliver WolframClaudia HirsnigOliver Arendt
Michael HärtlStephan BunkMark WeissMichael KreilAntje Heidenreich


Tosender Applaus für Herrn Bunk.Presentüberreichung. Unfassbar wie fett der Mensch neben einem Vollzeitasketen wirkt.Bestürzung.

Jahresendfestivität
'Fressen und Saufen bis zum Platzen' war das Motto der diesjährigen Jahresendfestivität im beschaulichen und unübersehbar fränkischen Obersteinbach.

Untermalt wurde die dekadente Völlerei mit lustigen Bilderchen aus dem CaveSeekers Nicht-Vereinsleben. Allerdings dauerte es etwas bis die schwerfällige und offensichtlich museumsreife PC Technik - nach dem Motto 'mit dem Rechner gehts schneller dafür dauerts ein bisschen länger' - funktionsfähig war. Doch Dank magischer Hände am Gerät verschwand der üble Geist aus der Maschine. Passend zum Wiener Schnitzel, in einigen Fällen auch zum gebackenen Karpfen, wurden appetitanregende Bilder von schleimig triefenden Glühwürmern und käferskelettierter Fledermäuse gezeigt.

Umrahmt von den Geräuschen eines ständig steigenden Alkoholpegels präsentierte Herr Bunk dann einen feuerfesten, dachschadendichten und sauschweren Rettungskoffer mit Ambubeutel. Keiner der Anwesenden braucht nun jemals mehr die Angst ausstehen müssen, sein unter Umständen kotzendes Gegenüber Mund zu Mund beatmen zu müssen. Herr Bunk stellte den weiteren Inhalt des gestifteten Rettungskoffers überlang und in epischer Breite vor. Die richtige Anwendung allerlei sensibler Materialien wurde vorgeführt, exemplarisch sei erwähnt:

  • eine Amputationssäge
  • ein Set zur Hodenresektion
  • eine Playboy-Ausgabe von 1968
  • ein Skalpell zum Pettiküren verlorener Zehen oder Vorfüße
Den Inhalt des Koffers wurde spontan und generös von Herrn Härtl um eine Ketchupblutkonservenimitation erweitert. Lediglich Herr Konopac zeigte, besorgt bezüglich der turnusgemäßen Wartung des Koffers, leichte Anflüge von Vereinsallüren und Überforderungssymptomatiken. Es wurde auch ein Erinnerungsphoto des Koffers gestaltet, wobei der gestiftete Ambubeutel rechtsmedizinisch korrekt als Burka-Ersatz diente.

Der Gassenhauer 2007, aka 'Rostnagelhöhle', wurde in seiner gänzlichen Krankheit, Verwesung, Wiederauferstehung und möglicher Entsorgung von den Herren Arendt und Wipplinger präsentiert und kommentiert. Anschließend war jeder hautnah bei der Entstehung des achten Weltwunders dabei als 4 der 8 Rostnagel HD Filme zur Vorführung gelangten. Herausragend in der Rolle des Geisteswissenschaftlers, hammerschwingend Herr Bunk .

Der Abend nahm einen weiterhin feuchtfröhlichen Verlauf, wobei in unregelmäßigen Abständen der langgezogene Ruf ' Buuuunk! ' erklang. Leicht zu sprechen - auch im Suff.

Auch die Einheimischen fanden zunehmend Gefallen an unserer Anwesenheit und kommentierten das für sie ungewohnte Geschehen, gottlob zumeist schwer verständlich. Herr Arendt wurde höflich durch ein 'Ahhh, da Wurzlsepp. Du worsd oba a scho lang nimma beim Booda!' an den Stammtisch gelockt. Um Verständigungsschwierigkeiten und eine mögliche Eskalation zu vermeiden wurde er, nach einer Übersetzung ins Hochdeutsche, von jeder weiteren Konversation mit den Franken abgehalten. Herr Arendt war trotz seinem gefährlich wirkenden Äusserem im Umgang angenehm, im Gegensatz zu den stark alkoholgefährdeten Stammgästen.

Diese Vorkommnisse außer Acht lassend, gestaltete sich der Abend weihnachtlich friedlich in der schönen, hierzu passenden, Dekoration der Wirtsleute.

Jürgen Wipplinger

Jahresendrechnerposing
Wie jedes Jahr, so wurde auch in diesem Dezember die Hardware an die gestiegenen Ansprüche angepasst.

Acht Kerne, acht Gigabyte RAM - man möchte meinen dies sollte reichen bis Ende 2008. Mal kuckn.

Mahlzeit.

Jürgen WipplingerDer Verkünder

Bismarckgrottenverschluß
Schon vor einiger Zeit wurde hier im Höhlenbuch geunkt, dass ein Bismarckgrottenverschluß kurz bevorstehe. Auch wenn oft geleugnet, so verkünden nun schlechte Bilder vom Projektfortschritt.

Wir fragen uns, warum nur die Höhle verschlossen, und nicht vorsorgleich gleich der ganze Wald vermient und mit Stacheldraht gesichert wird. In neu angelegten Schützengräben könnten dann Höhlenforscher auf die bösen Touristen warten, und deren Probleme hinterrücks für immer erledigen.

Schönes Deutschland.



Beim Schwärmen.Größenverhältnis von Fledermausorganen.

Fledermausversammlung
Am Samstag, 17. November 2007, trug es sich zu, dass sich alle Fledermausschützer Nordbayerns zum Schwärmen in Erlangen versammelten. Hierzu fanden sich auch ein paar sicht- und unsichtbare Vertreter der CaveSeekers ein. In dem urwaldmäßig verwachsenen und daher fast unauffindbaren Instituts für Zoologie II der Uni Erlangen tummelten sich bei Eintreffen der CS große Populationen menschlicher Individuen. Es wurden fleißig Neuigkeiten ausgetauscht, Getränke und Snacks zu sich genommen und die zahlreichen zum Kauf dargebotenen Fledermaus-Artikel begutachtet. Auch die CS nutzten die Gelegenheit alte und neue Kontakte zu knüpfen. Schnell traf man die bereits in München kennen gelernten Vertreter der bayerischen Koordinationsstellen für Fledermausschutz, Matthias Hammer und Dr. Andreas Zahn, und sagte in einem kurzen Plausch 'Hallo'.

Nun ging es endlich los. Das Programm versprach einen interessanten Tag. Leider wurde der Vortrag über die kleine Hufeisennase wegen Ausfalls der Referenten abgesagt, was man sehr schade fand. Man versprach allerdings diesen im nächsten Jahr nachzuholen. Professor Otto von Helversen sprach ein paar Grußworte und verabschiedete sich im gleichen Zug von allen Anwesenden, da er seine Tätigkeit am Lehrstuhl für Zoologie II niederlegen wird. Um Enttäuschungen zu vermeiden, wurde auch gleich zu Beginn bekannt gegeben, dass in diesem Jahr in der Mittagspause nicht der legendäre Leberkäse gereicht wird, sondern 'nur' Braten.

Im Laufe des Tages gaben die eingeladenen Referenten interessante Vorträge zum Besten und ließen Platz für Fragen und Diskussionen, der kräftig in Anspruch genommen wurde. Besonders der Vortrag von Dr. Gudrun Wibbelt vom Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin über 'Krankheiten einheimischer Fledermäuse' fand gefallen. Dr. Wibbelt erklärte mit viel Enthusiasmus und Witz die besten Methoden des Aufbewahrens von Fledermausleichen im heimischen Gefrierschrank und vor allem die verschiedenen möglichen bakteriellen, viralen und parasitären Infektionen der kleinen Flattertierchen.

Nach der laaaaaaaaaaangen Mittagspause folgten interessante Vorträge über die Fledermausforschung in der Kalkberghöhle in Bad Segeberg und über den Einfluss von Straßenlärm auf den Jagderfolg von Fledermäusen. Im Anschluss informierten die Koordinationsstellen aus Süd- und Nordbayern über Neuigkeiten und Wissenswertes. Die abschließende Diskussionsrunde ließ viel Platz für Meinungsaustausch, Lob, Kritik und Anregungen. Eins ist klar: die CaveSeekers kommen nächstes Jahr wieder!

Mark WeissJürgen WipplingerDer Verkünder

Mission 284: Feuchtraumpfuscher
13:31-18:17 [15:12-16:55]: Der Ausfall des Winters 07/08 war eigentlich bereits ausgemacht. Nur kurz vor und kurz nach dem Neujahrsbaden sollte es -20 Grad haben - ohne Niederschläge natürlich. Soweit der Plan.



Christian Dodelin - DER Maßstab der Höhlenrettung

Alpine Cave Rescue Workshop, Untertage Alpin 2007
Mit viel Motivation wurde im Rahmen der Untertage Alpin 2007 ein Workshop zur Höhlenrettung organisiert. Schon immer geahnt und nun festgestellt: Im Vergleich zu unseren Nachbarn, insbesondere gegenüber der Schweiz, Italien und Frankreich scheint für Deutschland bei der Höhlenrettung Entwicklungspotential zu bestehen. Dies zeigt sich unter anderem daran, dass überall sonst ganz selbstverständlich für den Transport der Trage gesprengt werden kann - sogar unter Wasser- und ausgebildetes Personal hierfür zur Verfügung steht.

Nur Glück, dass bei uns wenig schwerwiegende Unfälle passieren - bislang.

Weil ein gravierender Vorfall nur eine Frage der Zeit ist, wird die internationale Zusammenarbeit angestrebt. Dies ist nicht nur nötig um personelle und materielle Ungleichgewichte zu nutzen. Sehr verstörend war auch eine Randbemerkung: Es soll in der Fremde schon vorgekommen sein, dass aufgrund ungeklärter Zuständigkeiten und diverser nationaler Eitelkeiten Kameraden zurückgelassen wurden - das Loch zum Abschluß post mortem als Grab definiert wurde.

Bei uns natürlich undenkbar!

Jürgen WipplingerOliver WolframClaudia HirsnigMichael HärtlStephan Bunk
Benjamin Wolf

Mission 282: Schicht im Salamanderschacht
08:00-23:00 [11:36-14:51]: Erneuter Einfall ins Schwabenländle, um den bereits lange anvisierten Rossgallschacht anständig aus dem Dunkel zu reißen.

Überpünktlich traf man in Grabenstetten ein und fand vor einem Gasthaus einen desorientierten Herrn Bunk vor, der Einen sogleich verleumdnete und als "Nichhöhlengänger" beschimpfte. Lag es an der Brille, oder an der Vorfreude auf den Schacht - man wird es nie herausfinden.

Jürgen WipplingerOliver WolframClaudia HirsnigMichael Härtl

Mission 283: Verdauungsprobleme
18:04-21:04 [18:31-19:03]: Das Gähnen war groß. Nicht erst am Loch, sondern schon ca. 2h vorher beim schwäbischen Schnitzel, welches in einer Grabenstettener Lokalität einverleibt worden ware. Dieser Art von schwerer schwäbischer Kost nicht wirklich gewachsen, wurde der Weg zum Himmelsfelsenschacht nur unter Murren angetreten.

Michael HärtlMark WeissJürgen WipplingerDer Verkünder

Mission 281: Der Mauerkranz
11:15-18:33 [12:33-17:04]: Schlägerei auf dem Rücksitz, anschließend eine kleine Einführung in das Thema "Subventionsbetrüger und warum die Strassen krumm sind". Das Ganze bei 80km/h - Spitze.