Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik.

Jürgen WipplingerMark WeissOliver ArendtOliver WolframMichael Härtl

Mission 223: Allmecht, du stinkst!
14:14-21:55 [17:17-19:03]: Mission bisher drölfmal verschoben. Mal war man zu faul, ein anderes Mal zu faul, und dann auch mal einfach nur zu faul.

Doch diesesmal wollte irgendwie niemand zuerst den Schwanz einziehen. Dennoch wurde noch in den letzten Minuten versucht, durch die Einnahme von schlimmer Schnellimbissnahrung die eigene Teilnahme zu verhindern. Ohne Erfolg. Nur der gesteigerte Ausstoß von gar garstig riechenden Darmwinden wurde dadurch erleichtert.

Antje HeidenreichMichael KreilOliver WolframMark WeissJürgen Wipplinger


Einer der spektakulärsten 'Tropfsteine', die alleine auf einem Bild festgehalten werden konnten.Extremes Krüppelwachstum.Makkaronis anständig fotografiert - nicht wirklich schwer bei solchen Motiven.
Schlimm. Sehr schlimm.

Jahresabschlusskonferenz
Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung unserer Kameraden vom HFGF fand Herr Wipplinger - angetreten als Vorträger in schlimmer fränkischer Mundart - die Zeit, allen Anwesenden, anhand der, beim ersten CaveSeekers-Slowenienausflug gefertigten Bilder, zu zeigen, wo in Wahrheit der Tropfstein wächst.

Am Ende war klar: Der Tropfstein wächst offenbar nicht in Franken, nicht in Bayern und schon gar nicht in Österreich. Er wächst in Slowenien - so traurig das auch sein mag.

Die zahlreichen Zwischenrufe von Herrn Meyer wurden mit einer Zugabe in Form aller bisher auf www.CaveSeekers.com erschienenen Randdesacker-Bilder ausreichend hart bestraft. Wegen akuter Nahrungsmittelknappheit musste der Vortragende die Präsentation dann aber ermattet abbrechen.

Nun schlug die Stunde des Zwischenrufers: Anhand von zahlreichen Bildern aus den 70er Jahren konnte er belegen, wer nicht erst seit kurzem Alkoholiker ist. Herr Hopf zog anerkennend am Weizen.

Michael KreilJürgen WipplingerAdrian SchneiderHarald FitznerBenjamin Wolf

Mission 222: Der Dekompressionsstopp
7:00-21:46 [11:21-15:19]: Kaltes Blei, vom einzigen aktiven Muskel in schweren Stößen durch den benommenen Körper geschoben, schränkt die Funktionsfähigkeit des Geistes und der Extremitäten erheblich ein. So dringt die Erkenntniss nur sehr träge zum Bewußtsein durch, dass nicht der Russe vor der Tür, sondern stattdessen der eigene Wahnsinn der Grund für das unablässig quäkende Mobiltelefon ist.

Sandra SchnurerAntje HeidenreichMichael KreilMark WeissMichael Härtl
Jürgen Wipplinger

Mission 221: Die Stimmungsgranaten
10:33-21:12 [16:57-19:44]: Weil man zum Essen sowieso schon in der Nähe warund jeder zufällig entsprechende Ranzenschoner bei der Hand hatte, fuhr man nichtsahnend an der Lichtengrabenhöhle vor. Die Insassen der zahlreichen Reisebusse, die uns von der Bismarckgrotte her entgegenkamen, lachten hämisch - offenbar erweckten wir den Eindruck, als würden wir die besagte Bismarckgrotte nicht finden. An unserer Popularität muss offenbar noch ein wenig gearbeitet werden.

Mission 220: Bergwerk-Lebensgefahr
16:00 - 18:00 [12:30 - 22:00]: Wir vertrauten mündlichen Überlieferungen. Uns wurde gesagt im Gaistal gibt es Bergwerke und diese seien auf der DAV Karte eingezeichnet. Also wurden 10.-Euro investiert und die Mission geplant. Der offizielle Auftrag war festzustellen, ob sich der Stollen für einen Schaubetrieb eignen würde. Die Chance eigentlich verbotenes Gebiet zu betreten, liesen wir uns nicht entgehen. Schwer bepackt setzten wir uns auf die Räder. Schon bald fuhren wir über Schnee und stürzten mal wegen Spurrillen und dann mal wegen spiegelglatter Eisflächen. Dennoch kamen wir mit etwa 9km/h ans Ziel.

Sandra SchnurerMichael HärtlAntje HeidenreichMichael KreilSandra Schnurer
Jürgen WipplingerMark Weiss

Staunen über die Herrlichkeit der Oberpfalz.Anständiges Gestein.

Kopfstoss
Im Fifa WM Herbst 2006 ist schlechtes Wetter glücklicherweise eher selten. So traf man sich frohen Mutes um 10:30 Uhr an der Rakete - bei 16 Grad und ziemlich viel Russen. Nach kurzer Einsatzbesprechung stand herbstliche Hohlraumsuche in Sackdilling fest.

Der durchgeführte 60 minütige Gewaltmarsch führte uns nach einigen Wirrungen direkt an zwei bis Dato noch nicht anständig dokumentierten Löchern vorbei. Am dritten Loch war es dann soweit: Gelangweilt mit seiner Playstation Portable im Höhleneingang wartend, stieß sich Dr. Wipplinger den wertvollen Kopf. Missionsabbruch und Verlegung weiterer Aktivitäten ins Wirtshaus in Kürmreuth. Chefarzt Höhlenfischer - offensichtlich stark von seinem spannenden Ranzen behindert - überreichte zur Schmerzlinderung feierlich ein geheimes Dokument, zu dessen Feier eine weitere kurzfristig anberaumte Höhlensucherei durchgeführt wurde - jedoch wieder ohne Erfolg.

Oliver ArendtJens NehlsJürgen WipplingerMark WeissOliver Wolfram
Michael KreilAntje HeidenreichAdrian Schneider

Mission 219: Erinnerungslücken
15:34-06:38 [19:51-22:07]: Zuerst schuf der Herr die Nürnberger Bratwurst - und er roch, dass sie gut war. Zufrieden und erschöpft ruhte er einige Tage, während derer ihm der Umstand bewusst wurde, dass sich ausser ihm nichts an der Bratwurst erfreuen konnte.

Mission 218: Bergmänner und -frauen
10:00 - 21:00 [13:30 - 19:00]: Nachdem das Bergwerk bei der letzten Mission nicht komplett erkundet werden konnte, stand diese zweite Fahrt an. Der November brachte doch noch den hierfür erhofften Frühling. Sogar die Fledermäuse waren wieder unterwegs.

Jürgen WipplingerMichael HärtlMark Weiss

Mission 217: Der Feststecker
18:00-01:34 [19:51-00:23]: Wenn zwei Menschen, deren Wohnorte sich ca. 1200 Meter voneinander entfernt befinden, in zwei unterschiedlichen Fahrzeugen jeweils eine Strecke von ca. 160 km fahren, nur um zu einem Loch in der Oberpfalz zu gelangen, so handelt es sich bei denjenigen entweder um Hirntote, Ölunternehmer, oder gar um CaveSeekers.

Mission 216: Auf der Suche nach Blei
10:00 - 19:00 [11:30 - 16:00]: Die 5 Kameraden, die sich vorher nur per Elektropost kannten, waren alle unerwartet pünktlich. Nach kurzer gegenseitiger Vorstellung, konnte pünktlich unter Anleitung des Chefgeophilen losgezogen werden. Er führte uns zu den ersten Eingang. Voller Erwartung wurde der erste Stollen befahren. Leider war schon nach EINEM Meter Schluß. Ein kleiner Scherz!