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Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik. |
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   | Mission 266: Kirchenweghöhle - Loben und preisen 14:15-19:07 [15:34-17:46]:
Und wieder einmal mehr führte uns unser Weg auf Forchheimer Fluren gegen Norden. Den Gerüchten nach verstecken sich
noch einige Löcher in eben diesem Gebiet. Nach einer erstaunlich entspannten Autofahrt traf man bei stürmischen Wetter
im Zielgebiet ein.
|         | Mission 265: Hölloch Muotathal - Stahlwille 15:34-06:38 [19:51-22:07]:
Wer von drei Gruppen zuerst ins Loch einfällt und nach 11 Stunden als letzter wieder auswankt,
der hat bewiesen, dass ihm nichts an der eigenen Gesundheit liegt. Um fair zu bleiben, darf zu unserer
Schande allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass wir nicht etwa weiter oder gar tiefer in die Höhle
vorstießen als die anderen Gruppen. Nein, der Schweizer scheint im allgemeinen nur unerhört fit am Berg zu sein.
|  | Mission 264: Schönbergsystem - Die Entdeckung 8:38-17:42 [9:21-17:07]:
Es gibt ihn, den Berg "Feuchter" und auch die "Feuchter Störung".
Die gegen Ende der Forschungswoche entdeckte Kluft "Feuchter Tropfsteingang" ist tatsächlich feucht, dieser Umstand hat jedoch nichts mit dem Namen zu tun.
Die Vermessung dieses Teils des Feuertalsystems war ein Genuß: | 
 | Rotwandreibn - Bergwacht München Die Bergwacht ist in Bayern für die Höhlenrettung zuständig. Darum müssen alle an der Höhlenrettung Interessierten Prüfungen zu Ski und im Klettern über sich ergehen lassen. Wer also nicht am dynamischen Seil vorsteigt oder formvollendet mit dem Akja zu Tale fährt, rettet hierzulande offiziell nicht aus Höhlen.
Meine persönliche Ansicht: Ski sind in Höhlen hinderlich und dynamisch gesicherte Mehrseillängen im Vorstieg kennt der Höhlenforscher auch nicht - Stichwort Statisches Seil! Diese an der Praxis orientierten Überlegungen kümmern leider jedoch nicht! Abverlangt wird eine Skitour, meine Erste nach vielen Jahren. Schmerzhaftes Zwischenergebnis: Je zwei Blasen an den Schienbeinen und eine blutende offene Stelle am rechten vorderen Fußballen - keine Ahnung wie der Mediziner sagen würde. Die Nachbesprechung ergab, man solle allgemein mehr üben, so 20 Skitouren sollten es schon sein.
Wer möchte schon das Hobby wechseln? Ist es vielleicht schwierig mit der Höhlenrettung und dem Nachwuchs - ganz allgemein? Es nutzt niemanden, wenn die Anzahl der potentiellen Höhlenretter mit den geltenden Bergwachtprüfungen gegen Null konvergiert, der Bedarf jedoch in dekadischen Einheiten oder gar Hundertschaften am Untersberg gemessen wird. Wie wird eigentlich Herr vertraulich link aus dem Styxsyphon befreit? Hat er den Obolus für Charon, damit er - im Fall des Falles - nicht als Schatten in der Höhle umherirrt?
Wahrscheinlich ist alles ganz anders und meine Bedenken sind unberechtigt, denn eine Skitour neben der Regel war schon ganz schön! |          | Mission 263: Räucherkammer - Der lange Arm 15:34-06:38 [19:51-22:07]:
Direkt im Anschluß an den furchtbaren Aufstieg aus dem Schusserschacht entstand ein Entscheidungsvakuum der besonderen Art:
Welches der hundert Löcher in unmittelbarer Nähe mit einer Gesamtlänge von über 2 Kilometer sollte als nächstes beschritten werden?
|  | Mission 262: Aragonithöhle - Iggitz 09:00-18:19 [11:04-12:14]:
Diese Mission musste vertraulich link alleine durchführen. vertraulich link wollte lieber im Auto wartend ein Buch lesen.
Mit 40m Seil, ein paar Karabinern, dem 12m Seil und Laschen ging vertraulich link los. Der Verkünder hatte den Weg sehr detailiert beschrieben. Es fand sich alles.
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     | 51 Fledermäuse Guten Morgen, Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte! Wo kommen Sie her, wo fahren Sie hin? Fledermauszählen!? Dann fahren Sie bitte mal rechts raus!
Die erste Fledermauszählung und der erste offizielle Höhlen-Nissan Einsatz: Es wurden 51 Fledermäuse fünf unterschiedlicher Arten gezählt. Eine der Arten, das Große Mausohr, schien wie ein dicker Hamster an der Decke zu hängen. Auch eine Mopsfledermaus war gesichtet. Am häufigsten gesehen wurden Kleine Bartfledermäuse. Diese hingen zum Teil in dicken Paketen an der Decke.
Die Aktion für die Koordinationsstelle Südbayern hat unerwartet viel Spaß bereitet - nächstes Jahr wieder! | 
 | Besuch in der Mühlbachquellhöhle Auf Wunsch der KGM: Keine Bilder und kein Bericht. vertraulich link Schön! | 
 | Memento mori - Kloster Melk Wenn Österreich mit dem Kloster nur nicht so weit weg wär, es würde sich lohnen öfter zu kommen. Pater Jeremia, Mitglied im Landesverein für Höhlenkunde in Oberösterreich (LVH) hat zur Nachlese 2008 eingeladen. Kommen durfte jeder, der sich an den jährlichen Forschungswochen des LVH im August beteiligt hat. Übernachtungskosten? Man zahlt das, was man geben kann. Christliche Werte spielen in der kommerzialisierten Welt von heute kaum mehr eine Rolle, dies wird einem in den Mauern des Kloster bewußt. Nur Erinnerungen bleiben, Geld wird niemand mitnehmen können.
Neben diesen individuellen transzendenten Gedanken, ging es jedoch weitgehend irdisch zu. Der Auftakt des Treffen war der Besuch der überaus sehenswerten Mineraliensammlung des Klosters in einem wunderschönen Saal des Klosters, die in wesentlichen Teilen wiederentdeckt und durch Zuwendungen und viel Fleiß in den letzten Jahren vergrößert wurde.
Der Abend bot, neben einem üppigen Essen, viel Zeit zur Unterhaltung im Klosterkeller. Mir ist vor allem Grete, als jüngste Anwesende, in Erinnerung. Sie konnte an die 20 Höhlenforscher - annähernd die Hälfte der Anwesenden - dazu animieren mit ihr händchenhaltend Eisenbahn zu fahren. 'Tut! Tut! Tut! Alleine fahren mag ich nicht, drum nehm ich den vertraulich link mit.' So ging es um die Pfeiler.
Mit Sicherheit der herzlichste Höhlenforscher Event, an welchem ich bislang teilgenommen habe. Sogar ganz sicher! |        | Mission 261: Kniegschlaggerlschacht - Krüppelmachen 19:00-2:32 [21:12-00:33]:
Das Loch zierte sich, wie eine 13 vertraulich link Jungfrau vor der Hochzeitsnacht.
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