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Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik. |
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      | Mission 282: Schicht im Salamanderschacht 08:00-23:00 [11:36-14:51]:
Erneuter Einfall ins Schwabenländle, um
den bereits lange anvisierten Rossgallschacht anständig aus dem Dunkel zu reißen.
|     | Mission 283: Verdauungsprobleme 18:04-21:04 [18:31-19:03]:
Das Gähnen war groß. Nicht erst am
Loch, sondern schon ca. 2h vorher beim schwäbischen Schnitzel, welches in einer Grabenstettener
Lokalität einverleibt worden ware. Dieser Art von schwerer schwäbischer Kost nicht
wirklich gewachsen, wurde der Weg zum Himmelsfelsenschacht nur unter Murren angetreten.
|     | Mission 281: Der Mauerkranz 11:15-18:33 [12:33-17:04]:
Schlägerei auf dem Rücksitz, anschließend eine kleine Einführung
in das Thema "Subventionsbetrüger und warum die Strassen krumm sind". Das Ganze bei
80km/h - Spitze.
|         | Mission 280: Hart wie Stahl 09:00-21:03 [11:00-20:00]:
Wer zu spät kommt, wird nicht zwangsläufig vom Leben bestraft
- manchesmal entgeht man auf diese Weise einfach nur dem Schlimmsten.
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 | Die Zentral-Europa-Verschwörung
Das CaveSeekers Vademecum erfordert für sein weiteres Fortbestehen beständig neues
Blut in Form von Berichten.
Einige, teils von Kameraden halbfertig erstellte Konserven hatten sich auf dem Server
gesammelt, unbeachtet verwesend - schon seit Jahren. Herr Wipplinger und Herr Konopac
beschlossen endlich neues Leben zu spenden. So trafen sich die beiden im Arbeitslager
um zu Texten, Bilder auszuwählen, zu Texten, Bilder auszuwählen und so fort. Herr
Konopac investierte, da ein Abend nicht ausreichte, noch 5 weitere Nächte. Es bedarf
schon schwerwiegender genetischer Defekte um derart viel Lebenssaft für Löcher voller
Luft fliessen zu lassen.
Die Frage nach dem Sinn konnte auch Herr Wipplinger nicht beantworten. Es scheint,
es gibt wichtigere Dinge als einen langen Schlaf. Entstanden sind 7 Beiträge aus
Slovenien, 5 aus Österreich, 4 aus der Heimat, 2 aus Frankreich und ein Einsatzbericht
zur Höhlenrettung. Auch sind 3 neue Erwähnungen von Unhöhlen geschaffen, aber deren
Aufführung in der Liste ist völlig nebensächlich.
Die Zugabe dieser Fehlschläge ist jedoch eine Frage der Ehre.
|     | Mission 278: Neue Heimat 09:00-21:03 [11:00-20:00]:
"Ein weiterer sinnentleerter Tag am Loch". Unter diesem Motto
fand man sich - im Abstand von nur wenigen Stunden - am selbst erschaffenen Arbeitslager
"Rostnagel" ein, um sich dort - wie gewöhnlich - dem neuen Trendsport
'Selbstgeiselung' zu hinzugeben.
|  | Mission 279: Die Russen sind da! 06:30 - 19:35 [11:29 - 13:31]:
Eingeweihte wissen, Herr Wipplinger baut mit
Kameraden heimlich an einem Bollwerk gegen die erwartete russische Invasion. Während
die Fraktion Franken also noch an der Befestigung der erschlichenen Rostnagelhöhle
bastelt und deshalb im Eingangsbereich 680 KG Stahl verbaut, konnte
Herr Konopac bereits erste Eindrücke von der Front sammeln.
|    | Mission 277: Allmächt, die Bullen! 17:00-01:38 [21:11-23:07]:
CaveSeekers unter Terrorverdacht. Endlich
wurde ihre wahre Natur aufgedeckt.
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       | Fledermausleichen
Fledermausführerschein auf CaveSeekers.com? Wer hätte gedacht, dass man sich durch
nicht vom Amt finanzierte Fortbildung zum Träger eines solchen Papiers aufschwingen
kann? Nun, die regelmäßigen Leser von CaveSeekers.com sicher nicht. Denn wer ist
denn der größte Feind der Fledermaus in Franken? Klar doch.
Ungeachtet dessen, fand sich eine bedrohliche Menge an CaveSeekers am Samstag, den
06.10.07, in der bayerischen Landeshauptstadt ein, um sich in die Geheimnisse der
Fledermäuse - die, wie wir nun sicher wissen, kein Deutsch sprechen - einweihen zu
lassen.
Die Anreise gestaltete sich wie gewöhnlich eher spektakulär. Von den vielen Einzelschicksalen
wird hier nicht weiter berichtet. Schlussendlich haben es alle - dem Handy und einer
guten Hupe seis gedankt - entgegen jeder CaveSeekers-Tradition, pünktlich geschafft.
Als völlig unverständlich wird in Erinnerung bleiben, warum sich 15 CaveSeekers aus
Franken und der Oberpfalz nach München begeben müssen, um dort zusammen mit ungefähr
6 Münchnern im Vereinsheim des VHM ein paar Stunden in gepflegtem Höhlenambiente
ohne Licht und bei viel Luftfeuchtigkeit zu verbringen. An diesem zahlenmäßig doch
recht großen Ungleichgewicht der Kräfte könnte man den Eindruck gewonnen haben, nur
CaveSeekers interessieren sich für Fledermäuse.
Als Redner konnten die Biologen Dr. Andreas Zahn für die Koordinationsstelle für
Fledermausschutz Südbayern und Hr. Matthias Hammer für selbige in Nordbayern gewonnen
werden.
Schnell waren alle Sitzplätze an den Bierbänken besetzt, und so durften einige Kameraden
ohne schlechtes Gewissen auf nebenstehenden Polstermöbel ausweichen und dort ein
wenig Kuscheln.
Als dann alle Bierflaschen ordnungsgemäß geöffnet waren, konnte der Vortrag beginnen.
Geplant war eine möglichst direkte Übertragung der Lerninhalte mittels Beamer. Beamer
funktionieren im Dunkeln am besten. Und so mussten vereinzelt - durchweg etwas ältere
und dem Verfasser unbekannte Teilnehmer - dabei beobachtet werden, wie ihnen diese
Dunkelheit offenbar schwer zusetzte. Ihr Kopf flog hin und her, nach vorne und hinten
- und sie stießen Schnarchgeräusche aus. Erst kurze, sehr helle optische Reize -
ausgesandt von Herrn Wipplinger - ermöglichten es ihnen, ihre Aufmerksamkeit wieder
ihrem Bier zuzuwenden. Doch nicht schnell genug - Fotos lügen nicht.
Nach einer umfangreichen Einführung in das Thema Fledermaus - Arten, Lebensraum,
Lebensgewohnheiten, Sexualpraktiken und der Konsistenz von Fledermausscheisse - war
eine Pause längst überfällig, in der sich noch niemand vorstellen konnte, wie es
wohl weitergehen würde: Fledermausbestimmung für Hartgesottene.
Diese Bestimmung der einzelnen stark dehydrierten Fledermäuse, ähem Präparate - oder
getrocknete Fledermausleichen, wie auf einem Massensarg, der diese Präparate enthielt,
zu lesen war - erfolgte anhand des Bestimmungsschlüssels, der uns zuvor von Dr. Zahn
zur Verfügung gestellt worden ist. Die Kameraden hatten im Team höchste Freude daran,
sich an den leblosen Objekten zu versuchen, deren Nasen und andere markante Organe
zu betrachten und um diese möglichst fachkundig zu benennen.
Bei dem abschließenden Test konnte im Ausschlussverfahren (Myotis oder nicht? Pipistrellus?
usw.) mit einer Treffergenauigkeit von 99,9% genauestens jede an die Wand geworfene
Art bestimmt werden. Besonders herausgestochen hat hierbei Kameradin Batgirl, alias
Krannich - von nun an offizielle Beauftragte für Fledermausfragen der CaveSeekers.
Alles in allem ein sehr gelungener Vortrag, der uns CaveSeekers vielleicht zukünftig
dazu anhalten wird, nicht nur '''noch mehr''' auf den Schutz und die Erhaltung dieser
kleinen Tierchen zu achten, sondern auch die eine oder andere Fledermauspopulation
zu bestimmen und an die Koordinationsstellen zu melden.
Im Anschluss wurde die Lernbereitschaft und Geduld der CaveSeekers dann mit rauen
Mengen Fleisch und Bier belohnt. Zufrieden und satt trat man dann die Heimreise an,
manche auf direktem Weg, manche auf Umwegen ...
Herrn Konopac sei Dank für die Organisation dieses lehrreichen Abends.
|        | Mission 276: Frankenperle 11:03-22:12 [13:12-17:44]:
Ein profanes Einfahrt-Verboten-Schild an unerwarteter
Stelle sorgte zunächst für einige Irritationen. Die Herren Heumann und Arendt plus
vertraulich link versuchten bei der ortsansässigen Bauernschaft - betont friedlich
und daher auch erfolgreich - eine Einfahrtsgenehmigung zu erwirken, während die Restgesellschaft
mit eingezogenem Schwanz einen 100 Meter entfernten Parkplatz ansteuerte. Nach dem
anstrengenden 100 Meter Rückmarsch zum Schild des Anstosses, machte ein wie so oft
lautstark und wild auf die Subventionsbetrügerbranche schimpfender Herr Wipplinger
zum alten Thema 'Wer hat denn die Strasse bezahlt?' beinahe das erzielte Verhandlungsergebniss
zunichte.
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