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Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik. |
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  | Knattern im Karst
Seit langem schwelt der Wunsch nach totaler Dominanz. Überall auf der Welt. In jedem
Wolkenkratzer, aber auch in jedem Keller. So auch in natürlichen Hohlräumen. Daher
wurde nach einer mehre Sekunden dauernden Entscheidungsphase der folgenschwere Entschluß
gefasst, eine gute blaue Akku Bosch für viel Geld zu erstehen. Wie wohl inzwischen
jeder weiß, spielt Geld nicht nur bei uns keine Rolle, sondern momentan offenbar
im ganzen Land. Zwar hat man sich letztes Jahr mit nur 8.3 Milliarden Euro Entwicklungshilfe
ein wenig zurückgehalten, aber zumindest am eigenen Bohrhammer sollte mit 800 Euronen
nicht gespart werden.
Chefunterhändler Heumann arbeitete sich als unnachgibiger Geschäftspartner zügig
in den Vordergrund, und erreichte eine wundersame Preisreduzierung um allerhand Prozent.
Nur mit der Übergabe des Gerätes an die gierenden Massen gab es lange Zeit Probleme.
Zwischenzeitlich wurde sogar vermutet, Herr Heumann hätte sich mit der Maschine nach
Ostdeutschland abgesetzt.
Nach einigen voreilig vorgetragenen Mordplänen, wurde sogar schon der weitere verbleib
von Toni im Tierheim geplant. Doch bevor es soweit kommen musste, traf Herr Heumann
mit Maschine in Nürnberg Süd ein.
Jetzt knatterts im Karst. Endlich können eigene Verschlußeinrichtungen angebracht
werden.
|     | Mission 255: Lenis Erben 15:00-20:22 [16:12-18:12]:
Die Abfahrt war geprägt - wie sollte es anders sein - durch
massive Verzögerungen. Herr Wipplinger war keine große Hilfe beim Einladen des Generators
und der panzerbrechenden Werkzeuge. Aber auch Herr Kreil wusste seinen Teil zu dem
Verzögerungen beizutragen.
|    | Mission 254: Der Rostnagel 8:03-18:12 [9:44-17:12]:
Am Anfang war das Wort - zumindest begleitet dieser Irrglauben einfach gestrickte
Geister ihr Leben lang.
Doch in Wirklichkeit war alles ganz anders.
|  | Mission 253: Dreifachsieg 05:00 - 24:00 [12:00 - 23:00]:
Der getriebene Aufwand entspricht nicht dem nur einer madigen Mission, sondern dem
von derer drei.
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      | Friedrich-Hammacher-Stollen
Für alle fränkischen Hohlraumsucher, insbesondere für diejenigen, welche künstliche
Hohlräume bevorzugen, ist der Montanwanderweg Silberleithe bei Ehrwald eine Alternative
zur Nürnberger Kanalisation.
Jeder Franke kann sich per Seilbahn zum Start des Rundwanderweges tragen lassen.
Einzig der Weg vom Weg zur ehemaligen Bergstation des Friedrich-Hammacher-Stollens
ist anstrengend und steil. Dafür gewinnt der Ausdauernde mit jedem Schritt an Höhe
einen besseren Blick über den Ehrwalder Talkessel. Oben wird bei gutem Wetter jede
Erwartung an die Fernsicht erfüllt.
Leider reicht der Arm des österreichischen Montangesetzes bis hier herauf: Der Friedrich-Hammacher-Stollen
ist nach wenigen Metern zur Sicherheit der Wanderer verschlossen - innen modert der
hölzerne Verbau.
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 | Darwin Award
Tauchen: viele Schläuche und andere bunte Teile müssen zu einem funktionstüchtigen
Puzzle zusammengefügt werden. Wahre Meisterschaft zeigt sich jedoch erst im Fehlerfall.
Da dieser eher selten eintritt, gibt es eine einfach Möglichkeit sich dennoch auf
sie vorzubereiten: Zudrehen des eigenen Ventils in 8m Wassertiefe.
Die zugrundeliegende Idee war, einfach über die zweite Erste Stufe weiterzuleben.
Dies setzt jedoch voraus, dass Klarheit darüber herrscht, welcher Schlauch wo befestigt
ist. Der Autor kann nun versichern, dass 20 Sekunden ausreichen, diese Frage '''NICHT'''
zu klären. Auf der Heimfahrt verschaffte zumindest Herr Bunk sich sein Erfolgserlebnis.
Durch lautes und andauerndes Hupen brachte er einen rückwärts einparkenden Autofahrer
von seinem Vorhaben ab und scheuchte ihn mehrere dutzend Meter vor sich her.
'''Nachtrag für den ängstlichen Anfänger''': Was passiert, wenn beim Tauchen hinterrücks
jemand die Flasche zudreht? Antwort: Nichts schlimmes, nur beim nächsten Einatmen
wird es - je nach Tiefe - nicht für mehr als für einen weiteren Atemzug reichen.
Höchste Zeit für Gedanken über mögliche Gegenmaßnahmen. Daher auch das Tauchermesser
für Mord oder im schlimmsten Falle auch für Selbstmord. ...
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 | Trübwasser
Für manche war es das erste Mal, Tauchen in einem See bei den angenehmen deutschen
Temperaturen. Mental war Frau Tirge darauf eingerichtet im 4 Grad warmen Wasser zu
baden, wär ja auch nicht anders als damals, bei den Meisterschaften im Flossenschwimmen,
in der Etsch. Im Praxisteil jedoch, zickte sie kurzzeitig, die Sicht betrug weniger
als 0,5 Meter. Herr Konopac packte sie kurzentschlossen und beherzt am Arm und zog
sie in die Tiefe. Unterhalb von etwa 4 Meter war die Sicht deutlich besser und das
Wasser in 30 Meter Tiefe mit 10 Grad überraschend warm.
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             | Schlickrutscher
Nach dem durchschlagenden Erfolg des Schlangenschlund-Projektes, liegt nun ein weiteres
schwer erreichbares Ziel vor den unbeugsamen CaveSeekers. Der Kontext 'Höhle' ist
zwar nur im Themenbereich 'schlimmer Schlamm' angeschnitten, aber dennoch wird -
wie eigentlich immer - der uneingeschränkte Sieg in allen Disziplinen angestrebt.
Vom Erfolg verwöhnt besteht auf unserer Seite kein Zweifel daran.
Während also die Überführung des CaveSeekers-Koordinatenreaktors ins Alpha-Stadium
gefeiert werden könnte, begann am heiligen Sonntag die heiße Phase der Wettkampfvorbereitung.
Am CaveSeekers Sturmweiher wurde zunächst allerlei elektronische Ausrüstung aufgebaut,
mit derer Herr Hopf seinen in einsamen Stunden selbst erdachten Höhlenradar auf Basis
gepulster Röntgenstrahlung erproben konnte - natürlich ohne Erfolg.
Damit der Spass nicht zu kurz kommt, ward dann entschieden, ein wenig im Schlick
zu rutschen - wieder erwarten mit sehr großem Erfolg.
Noch ein paar Tauchgänge, zwei Zeitungen und ein wenig Regen. Schicht.
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    | Hortulus und keusche Jungfrau, die Entjungferung
Zuerst schwere Auseinandersetzungen über den besten Weg in den Hortulus. Der Zustieg
in das Gärtchen gelang letztendlich mit Hilfe eines Steigbaums . Leider handelte
es sich nicht um den Eingang in ein Großhöhlensystem. Das Suchen geht weiter! Dann
schwere Schufterei für die Defloration.
Mit Bohrhammer, Meißel und einem Seilzug wurde zwei Steinen in der Keuschen Jungfrau
zu Leibe gerückt. Alles viel schlimmer als das erste Mal des Verfassers. Deswegen
gibt´s leider auch kaum Bilder.
Ergebnis der Aktion: zwei leere Bohrhammerakkus, eine ärztlich attestierte Staublunge
und 20 Zentimeter freie Sicht auf die nächste Engstelle. Optimistisch stimmt, dass
nun der Entschluß gefallen ist eine Webcam vorzuschicken. Damit besteht die Hoffnung
klären zu können, ob sich das Risiko lohnt den 950 Euro Bohrhammer oder andere Gegenstände
im Loch zu versenken.
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    | SRT-Seminar 2007
Damit alle in den Genuss von fortgeschrittenen Seil-Praktiken kamen, testeten Herr
Müller und Herr Zimmer den SRT-Workshop bei den Maltesern in Schwaben.
Man traf alte und neue Bekannte, wie zum Beispiel den barfüßigen Jesus aus Wolfsegg,
oder den vertikalen Arzt mit schwäbischem Akzent. Die Gastfreundschaft grenzte schon
beinahe an mutwilliger Provokation eines Schlufstopfers, da Menge und vor allem die
herausragende Qualität der Versorgung in keiner Relation zu den Kursgebühren standen.
Vieles wurde trainiert: Materialkunde, Knoten, Bergung, Abseilen, Aufsteigen und
auch zwei heisse Tage ohne Dusche zu verbringen.
Alles in allem sei jedem, der die Chance hat ein SRT-Seminar bei den Maltesern durchzuführen,
dieses wärmstens zu empfehlen.
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