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Missionsbeschreibung - so wars.
Höhle: Heinzengrabenhöhle interne Verknüpfung.Verknüpfung
Mission: 243 - Bück dich
Datum: vertraulich Vertrauliche Informationlink [Sonntag]
Zeitrahmen: 17:56-04:38 [21:21-01:39]
Nettozeit: 4:18 Stunden
Prozentsatz: 100%
Mobil: Heidenreichmobil
Mannschaft:
Michael Kreil interne Verknüpfung.Verknüpfung
Antje Heidenreich interne Verknüpfung.Verknüpfung
Jürgen Wipplinger interne Verknüpfung.Verknüpfung
Michael Härtl interne Verknüpfung.Verknüpfung
Besprechung:

Auf dem Weg zum ersten Siphon. Härtls Erste.Der Druck, der auf uns lastete war enorm. Allerlei alte Männer trieben uns durch bereits durchgeführte oder auch nur angedrohte Aktionen zum Handeln.

Kamerad Kreil hatte bereits vor Monaten ein Seil fest im ersten Siphon installiert. Dieses Seil wurde in der Zwischenzeit auch gerne von dem einen oder anderen Höhlengänger benutzt, um uns zuvorzukommen. Nur uns selbst war es bisher nicht vergönnt, in einer Mannschaftsstärke von größer eins auf der anderen Seite des Siphons anzukommen.

Am ersten Siphon.Dies sollte diesmal anders werden, denn die Siphonjungfrauen Heidenreich und Härtl wollten mehr. Ausgerüstet mit dem besten Material vom Tauchladen für Andersgläubige konnte zumindest bei Herrn Härtl nichts schief gehen. Und tatsächlich: Bereits 9 Minuten nach dem Einschlufen hatte man in voller Mannschaftsstärke den Siphon durchtunnelt.

Herr Kreil beim vorschriftsmäßigen setzen einer Lasche zur professionellen Befestigung der Führungsleine durch den Siphon.Hier wurde - weil der CaveSeeker für gewöhnlich sehr stark auf Sicherheit bedacht ist - zunächst mal ein Spit mit Lasche gesetzt, und das durchtunneln des Siphons noch sicherer zu gestalten. Während die Herren Kreil und Härtl gemeinsam das Bohrloch anfertigten, beschiss sich Herr Wipplinger selbst, und machte gute Stimmung mit einem saftigen Bifi aus der eigens dafür angeschafften Bifi-Pelibox. Selbstkonditionierung vermag so manches Problem zu lösen.

Es konnten gerade noch extra schlechte Bilder von ein paar Höhlenkrebschen erstellt werden - bevor der Firefly ausfiel. Schade eigentlich - aber Herr Härtl hat ja stets ein Höhlenfeuer bei der Hand.

Das Höhlenfeuer funktionierte - allerdings nur sporadisch. Nach fünf erfolglosen Minuten flog es daher unter Flüchen mitsamt Eindämmungsvorrichtung gegen die Höhlenwand und blieb bis zum Rückzug unbeachtet im Wasser liegen.

Nach dem empfehlenswerten "alle-viere"-Schluf stellte Herr Wipplinger dann fest, dass nun offenbar keine funktionierende Blitztechnik mehr zu Verfügung stand. Kurzer Anschiss - Firefly ausgepackt, gestreichelt, funktioniert. Also weiter.

Fette Sinterfahne. Zerbröckelt.Die einzigen Tropfsteine im Loch ...Direkt hinter der großen Halle beginnt dann der Renngang. Mit ungewöhnlich hoher Geschwindkeit wurde dieser trabend überwunden. Nur kurz wurde gestoppt um den fantastischen Heinzengrabenhöhlensinter abzulichten. In den schlimmen Bück-dich-Gängen schwindet jede Motivation - bis man schließlich am zweiten Siphon ankommt, und ungläubig und unter Schmerzen versucht sich aufzurichten.

Zweiter Siphon. Das vorläufige Ende.Das hüfthohe Wasser vor dem Siphon wurde benutzt, um erhitzte Gemüter und wundgelaufene Körperpartien abzukühlen, bevor der Rückweg angetreten wurde. Einer der schlimmsten Rückzüge aller Zeiten: Bücken, Kriechen, Rennen, Hüpfen, Schreien, Hassen, wieder Bücken, noch mehr Kriechen, Tauchen, Frieren und dann ein sternenklarer Himmel über BaWü...

An dieser Stelle muss abschließend noch der Tag danach erwähnt werden: Er begann mit starken Kopfschmerzen, garstigem Muskelkater und einer selten dagewesenen Ganz-Körper-Ermattung. Er endete ähnlich - allerdings am Ende natürlich erfolgreich. Wer die Besten sind, ist eh' klar.

Anmerkungen: Einbringen! Sprung zum CaveSeekers Wikilink
Bilder: Auf dem Weg zum ersten Siphon.Auf dem Weg zum ersten Siphon. Härtls Erste.Am ersten Siphon.Im ersten Siphon.Noch mehr im ersten Siphon.Herr Kreil beim vorschriftsmäßigen setzen einer Lasche zur professionellen Befestigung der Führungsleine durch den Siphon.Hinter dem ersten Siphon bleibt alles beim Alten. Zunächst.Dann tut sich mal eine Halle größeren Ausmaßes auf.Selbe Halle, Andere Blickrichtung.Wieder ein paar Wasserfälle.Die erste Versinterung. Zunächst noch eher traurig.Die einzigen Tropfsteine im Loch ...... wie immer in Natura eher unschön.Direkt darunter dieses ansprechende Sinterchaos.Unterspülte Stück.2 mm. Ähnlich dem eigenen.Fette Sinterfahne. Zerbröckelt.Das Schönste im Loch. Komplett unterspülter Sinterfall.Und nochmal.Zweiter Siphon. Das vorläufige Ende.Härtl im Glück.