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Missionsbeschreibung -

Grotte St-Barbe

ÖFFENTLICH
Höhle: Grotte St-Barbe interne Verknüpfung.Verknüpfung
Mission: 372 - Die Oldtimer-Ralley
Datum: [Samstag]
Zeitrahmen: 9:00-15:15 [11:05-14:46]
Nettozeit: 3:41 Stunden
Prozentsatz: 80%
Mobil: Franzosen
Mannschaft:
Oliver Arendt interne Verknüpfung.Verknüpfung
Peter Lanig interne Verknüpfung.Verknüpfung
Jürgen Wipplinger interne Verknüpfung.Verknüpfung
Stephan Bunk interne Verknüpfung.Verknüpfung
Auszeichnungen:
Wiki:
Besprechung:

Hart am Limit: Bunk.Zertretene Gesichter am Parkplatz vorm Hotel. Langsam, gähnend und angeblich hochmotiviert, wird benötigtes Material gesichtet und zusammengestellt, während auf dem nahegelegenen Sträßlein allerlei Oldtimer mit ohrenbetäubendem Lärm keinerlei Eindruck bei den Hotel-Gänsen hinterlassen. Oldtimer? Ein Zeichen des Herrn?

Luxemburger Buchenwald. Wunderbar.Im Alter von kumulierten und dennoch stolzen 170 (!) Jahren traf man zu viert (!) zum zweiten Mal am versifften Parkplatz ein. Kamerad Bunk rannte voran - vermutlich um den vorher durch ihn verursachten Zeitverlust beim Einschlazen wettzumachen. Die Tatsache, dass sich alte Männer nicht beliebig beschleunigen lassen, völlig ignorierend. Nach nur wenigen Stürzen, stand man dann doch irgendwann vorm Loch und genoss die Aussicht auf einen Buchenwald, dessen Bäume wohl auch jeweils ca. 170 Jahre alt sind. Oldtimer überall.

Von innen betrachtet. Drahtseil unten rechts.Die von Herrn Lanig bereits seit langem geschürte Angst vor dem Einstieg zum Loch drückte die Stimmung einiger Ranzenträger zunächst erheblich. Chef-Biertrinker Bunk diffundierte daher zuerst durch den Spalt und war mit dem Seileinbau betraut. Knieschlaggler Arendt fand seinen Weg unter erheblichen Mühen als zweiter, während der Schöpfer ohne großes Aufsehen plötzlich auf der anderen Seite gesichtet wurde. Einige Presswehen später war auch GPS-Geologe Lanig zunächst ungläubig, später stolz im Höhleninneren. Verformter Red Bull. Noch verschlossen.Der Mordversuch, der an dieser Schlüsselstelle mittels eines mit Red Bull beladenen, blauen Schleifsacks an Herrn Bunk verübt wurde, bleibt hier unkommentiert. Hätte aber dessen Schädel ähnliche Verformungen erfahren wie der goldgelbe Red Bull, hätte sein an den Wänden verteiltes Resthirn sicherlich wertvolle Diskussionsgrundlagen bei späteren Missionen geliefert.

Hohe Abseilstrecke aus dem ersten Spalt von unten.Ein paar Abseilereien später, hatte man bereits die erste Pause nötig. Das Alter fordert seinen Tribut. Ein zunächst aufgrund seiner Unüblichkeit nicht gefundener Schluf zeigte abermals Grenzen auf - die aber weisungsgemäß "hinweggefegt" wurden. Der darauf folgend Aufstieg am historischen Seil gelang dann allerdings weitgehend problemlos - wenngleich der Transport von 6 Schleifsäcken immer mehr zum Problem wurde.

Wandsinter mit Lücke.Lange Gesichter dann am Grund der ersten großen Spalte: Nichts. Nur ein riesiger Spalt. Viele fotografische Experimente schlugen fehl, bevor man sich auf die Suche nach der zweiten Spalte machte, die nach Überwindung eines Löchleins im Boden mit einem Abstand von nur 20 Minuten von allen Missionaren erreicht wurde.

Spaltensinter.Beim Anblick der zweiten Spalte, stelle man sachkundig fest, dass diese noch höher und noch größer als die erste war. Es wurden noch einige Aufnahmen erstellt, während eigentlich schon feststand, dass in wenigen Augenblicken der Rückmarsch angetreten werden würde.

Dann aber ein Aufschrei, der seine Wurzeln in erheblichen Sintermassen hatte. Die Ergriffenheit der Anwesenden war groß. Es wurden Helme abgesetzt und Blitze gezückt. Als dann der Spähtrupp etwas noch größeres ankündigte, waren alle Akkus faktisch bereits leer.

Letztes lahmes Aufblitzen der Ausrüstung verhalf dann doch noch zu einigen Bildlein der vorgefunden Pracht, während Herr Bunk - oberweitenbedingt - den Abbruch der Mission ausrief.

Auf dem Rückweg fiel der blaue Red Bull-Sack noch einmal unkontrolliert 10 Meter in die Tiefe. Diesmal war Herr Wipplinger das Ziel des Anschlags und auch er kam unverletzt davon.

Bunk an extremer Sinterfahne.Am Ausstieg wurde eine Material-Ausbringungs-Kette bestehend aus vier nicht kooperationswilligen Individuen aufgebaut - was sich zunächst darin äußerte, dass Herr Bunk eine schwarze Peli-Box in seiner eigenen Fresse vorfand - offenbar kam sie überraschend. Ebenso überraschend hielten die Dritten Stand.

Heldenhaft. Man beachte die heldenhafte Gesichtsfarbe.Es war noch hell im Königreich, als sich die Auslandsaufklärungseinheit zum Gruppenfoto vor dem Einsteig postierte. Die Gesichter waren rosig und - zumindest einer - schwitzte aus allen Nähten.

Fazit: Hammer Ausflug. Hammer Loch - und wenn auch der Ranzen spannt und es kracht im Gebälk: WIR waren da.

 
Erzeuger: Organisation: Peter LanigText: Jürgen WipplingerBilder: Jürgen WipplingerBildassistenz: Stephan BunkBildassistenz: Oliver ArendtBildassistenz: Peter LanigAnfahrt: Stephan BunkAnfahrt: Oliver ArendtAnfahrt: Peter Lanig 29.01.2012 - 23:32:19

Bilder: Die Einstiegsengstelle. Echt eng. Mit Drahtseil.Von innen betrachtet. Drahtseil unten rechts.Ein stolzer Vollbartträger mit Helm.Noch im kleinräumigen Bereich.Verformter Red Bull. Noch verschlossen.Chefarzt Bunk vor der hohen Abseilstrecke.Hohe Abseilstrecke von Oben.Hohe Abseilstrecke aus dem ersten Spalt von unten.Der grosse Spalt.Wandsinter.Wandsinter mit Lücke.Gedöns.Von den Wänden abgeplatze Sinterplatten. Ca. 30cm dick.Der zweite grosse Spalt.Spaltensinter.Spaltensinter.Spaltensinter.Spaltensinter.Spaltensinter. Wie in echten Höhlen.Spaltensinter.Spaltensinter.Spaltensinter.Bunk an extremer Sinterfahne.Heldenhaft. Man beachte die heldenhafte Gesichtsfarbe.
 
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