Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik.

Mission 258: Eis und Märchen
08:34-18:52 [9:51-17:57]: Der große Rundgang in der Raucherkarhöhle versprach einen Tag Entspannung von den Strapazen und Härten der der Forschungswoche. Eine echte Koriphäe der Höhlenforschung, Herr Ludwig, übernahm die Führung.

Jürgen WipplingerMark Weiss

Mission 259: Der Bagger
16:10-19:21 [17:00-18:12]: Da es nicht viele CaveSeekers gibt, die sich in einem Zustand der allgemeinen körperlichen und geistigen Unversehrtheit befinden, und die darüber hinaus auch motiviert sind, eben mal 10m³ Erde und Gestein per Hand zu bewegen, entschloß man sich vorsichtshalber, einen Oberpfälzer zu bestechen und ihn - zusammen mit seinem dicken Bagger - vors Loch zu zitieren.

Mission 256: Schwarzes Wasser
08:34-16:32 [9:01-16:07]: Ein Eingang von Gott geschaffen um Sterbliche zu selektieren: der Seperatistenschacht. Der Herr hat dieses Wunder mit 2,5 Metern senkrechter Enge mit Bedacht an seinen Ort gelegt, um zu filtern die Schlanken von den Dicken - denn nur Dünne dürfen hinein. Alle ''Anderen'' sollten besser draussen bleiben. Menschen mit mehr als 101 cm Bauch- oder Brustumfang - ausgeatmet - müssen steckenbleiben. Selbst Hungerhaken erfahren beklemmende Enge bein Einschlufen und zumeist Panikanfälle beim Ausstieg per Steigklemme, wenn der nachgezogene Scheifsack verkeilt. Ein besonderes Schmankerl: Niemand kommt trocken durch, alle Befahrer des Schachtes werden durch das humusreiche Wasser nass bis auf die Haut und schwarz, schneller als unter der Sonnenbank.

Jürgen WipplingerMark WeissPeter WüstnerMichael KreilAntje Heidenreich
Michael HärtlOliver Arendt

Mission 257: Der Stromfund
10:00-18:12 [10:00-18:12]: Wie gewöhnlich wurde zunächst die obligatorische Verspätungsstunde auf der Landstrasse verbracht. Aber nicht so wie sonst bei ca. 150 km/h, sondern bei vorsichtigen 80 km/h. Schließlich mussten die beiden guten Müllverbrennungsanlagenfeuerschutztüren zum Loch transportiert werden ohne Schaden zu nehmen. Nach einer Stunde bei achtzig fragt man sich, warum die Selbstmordrate bei LKW-Fahrern nicht bei 100% liegt.



Schwarzenbergalm vor der IschlerhütteDer neue EingangEbendieser Eingang von seine attraktiven Seite
Nach Befahrung des neuen EingangsBlick über das Tote Gebirge vom SchönbergFeuertal
Feuertal-EishöhlePerspektive des MaterialsAufziehendes Schlechtwetter: Baumstämme regnen vom Himmel

Der Anschluss
Nervosität bestimmte die Tage vor der Forschungswoche, denn Frau Tirge und Herr Konopac kannten niemanden. Auch herrschte Unsicherheit über mitzuführende Ausrüstungsgegenstände. Schliesslich wurde nur leichte Tourenausrüstung eingepackt, die Ischler Hütte bot Halbpension! Viel zu früh wurde in München gestartet, so waren die beiden schon 2 Stunden vor der Zeit am Treffpunkt Rettenbachalm. Eine Sorge weniger, das 'leichte' Gepäck (2 Hochtourenrücksäcke und 5 Schleifsäcke) würden nun mit dem Materialtransport nach oben gebracht. Mit Freundlichkeit regierte die Bedienung der Rettenbachalm. Dieses hohe Niveau wurde auch beibehalten, als Herr Wimmer und weitere Kameraden vom Landesverein für Höhlenkunde in Oberösterreich eintrafen: Zuerst werden die Gäste bedient, die reserviert haben.

Die Forschungswoche gestaltete sich abwechslungsreich. Eis und Temperatur wurden gemessen, sehr viel Ausrüstung geschleppt, kein Weg war ohne Arbeit. Entsprechende Schmerzen stellten sich ein. Einzig Herr Tenreiter schien gegen körperliche Schwächeanfälle gefeit. Ob 300 Meter Schacht oder völlige Durchnässung mit humusangereicherten, daher schwarzem, Wasser - unermüdlich und jeden Tag war er bei jeder Anstrengung dabei. Diese 'Konstante Inhumanität' führte am letzten Foschungstag zum Zusammenschluss des Feuertalsystems mit der Raucherkarhöhle zum Schönsteinsystem. Vermutlich ist der verbindende Höhlenteil zurecht so benannt. Der Verfasser kann dies nicht beurteilen, denn am letzten Forschungstag zog er es vor, gemütlich die Ausrüstung zu waschen, aufdass damit kein Dreck ins Auto gelange. Respekt an alle, die an dem Anschluss des Feuertalsystems mitgewirkt haben.

Stephan Bunk

Richtung MekkaUnerwartet, aber bayrisch!

Fernaufklärung
Ein besonderer Tag. Die erste Fernaufklärungsaktion der CaveSeekers. Benutzt wurde in der Roßsteinwand ein Laptop und eine Webcam, verbunden durch 4 Meter USB Kabel. Das ganze befestigt an einem ausziehbaren Stock, den Herr Bunk überlegen bediente. Kein Wunder, die verwendete Teleskopstange wird üblicherweise zum Fischen von Golfbällen verwendet und Herr Bunk ist leidenschaftlicher Golfspieler. Reichtum verpflichtet.

Gezeigt hat sich, dass es sich nicht lohnt den untersuchten Versturz aufzugraben, denn schon einen Meter dahinter ist ein weiterer Versturz und überhaupt, eigentlich ist das ganze Loch zu eng.

Wirklich denkwürdig machte diesen Tag aber eine andere Erfahrung. Am Bahnhof Holzkirchen wurde ein Studienkollege des Herrn Bunk abgeholt. Dieser war auf den ersten Blick jedoch nicht anzutreffen. Statt dessen saß auf einer Treppe ein sehr islamisch aussehender Fremder, durch seine Erscheinung mutmaßlich sehr gefährlich und sehr verdächtig. Aber genau der sollte es sein.

Später im Auto wandelte er sich in einen supernetten zum Islam übergetretenen Oberbayern, der zusammen mit Robert Heinig den Aufklärungstrupp wirksam verstärkte. Von außerhalb des Truppentransporters war diese Umwandlung nicht sichtbar und so war es kein Wunder, dass wir bis zum Wallberg Autoschlangen hinter uns herzogen. Vermutlich handelte es sich trotz des sonnigen und heißen Wetters nicht um Ausflügler, sondern um den Verfassungsschutz. 7 Jahre dauert die Ausbildung an der Koranschule im Elsass! Streng observierende Blicke richteten sich auf uns, als auf der Wallbergstraße das Mittagsgebet und das Abendgebet gesprochen wurden.

Allah ist groß!

Ein Unterschlaz ersetzte den Gebetsteppich. Mekka wurde mit Hilfe eines dedizierten Kompasses ermittelt. Die irdischen Zuschauer nahmen es gelassen und zeigten keine weiteren Reaktionen. Es scheint das schwarze Bayern ist ein wahrer Hort der Toleranz. Darauf tranken wir eine Weiße und vertraulich Vertrauliche Informationlink - natürlich ohne Schweinefleisch.



Start Montanwanderweg SilberleitheDaher kam der Fernpaß BergsturzBefestigung für einen Widder, die Pumpe
FernpaßProf. Dr. Wolkersdorfer im ElementLinks unten Abraumhalde Barbarastollen
Erz: Bleiglanz oben, Zinkblende unten.Erzanzeigende Pflanzen, schon die Römer haben es gewußt.

Blei und Zink
Prof. Dr. Wolkersdorfer hat zu dieser Führung am Montanwanderweg eingeladen. Für´s Leben lernen wir. Deshalb sind wir gekommen.

Nun wissen wir, dass vor vielen Millionen Jahren die Alpen ein Meer waren und just der Wetterstein eine Lagune in der sich der Kalk abgelagert hat. Später hat sich dies gefaltet und gehoben. Heute sind schon annähernd 4000m Gesteine über uns weg erodiert.

Statt Höhlen zu bilden gibt es hier jedoch Bergwerke satt. Über 500 Jahre wurde hier gegraben und gebuddelt. Auch heute noch kann man Erze finden, wenn auch der Abbau nicht mehr lohnt. Wie nun die Metalle in den Kalk kommen, darüber gibt es heute folgende Theorie: Heißes Meerwasser hat die Metalle in Klüfte transportiert. Unsere Vorväter haben die Stellen an denen die Erzadern an dei Oberfläche treten u.a. am Bewuchs erkannt und zunächst im Tagebau Erz gewonnen, später kamen die Stollen hinzu.

Der Bergwerksverein Silberleithe plant nun ein Besucherbergwerk oberhalb von Biberwier, damit der Berg auch von innen betrachtet werden kann. Betreten kann man zur Zeit leider nichts, denn alle Stollen sind verschlossen.



Die gute Bosch.Heumann mit Lithium Ionen Bohrhammer vor Wald.

Knattern im Karst
Seit langem schwelt der Wunsch nach totaler Dominanz. Überall auf der Welt. In jedem Wolkenkratzer, aber auch in jedem Keller. So auch in natürlichen Hohlräumen. Daher wurde nach einer mehre Sekunden dauernden Entscheidungsphase der folgenschwere Entschluß gefasst, eine gute blaue Akku Bosch für viel Geld zu erstehen. Wie wohl inzwischen jeder weiß, spielt Geld nicht nur bei uns keine Rolle, sondern momentan offenbar im ganzen Land. Zwar hat man sich letztes Jahr mit nur 8.3 Milliarden Euro Entwicklungshilfe ein wenig zurückgehalten, aber zumindest am eigenen Bohrhammer sollte mit 800 Euronen nicht gespart werden.

Chefunterhändler Heumann arbeitete sich als unnachgibiger Geschäftspartner zügig in den Vordergrund, und erreichte eine wundersame Preisreduzierung um allerhand Prozent. Nur mit der Übergabe des Gerätes an die gierenden Massen gab es lange Zeit Probleme. Zwischenzeitlich wurde sogar vermutet, Herr Heumann hätte sich mit der Maschine nach Ostdeutschland abgesetzt.

Nach einigen voreilig vorgetragenen Mordplänen, wurde sogar schon der weitere verbleib von Toni im Tierheim geplant. Doch bevor es soweit kommen musste, traf Herr Heumann mit Maschine in Nürnberg Süd ein.

Jetzt knatterts im Karst. Endlich können eigene Verschlußeinrichtungen angebracht werden.

Michael KreilJürgen WipplingerMichael HärtlDer Verkünder

Mission 255: Lenis Erben
15:00-20:22 [16:12-18:12]: Die Abfahrt war geprägt - wie sollte es anders sein - durch massive Verzögerungen. Herr Wipplinger war keine große Hilfe beim Einladen des Generators und der panzerbrechenden Werkzeuge. Aber auch Herr Kreil wusste seinen Teil zu dem Verzögerungen beizutragen.

Michael KreilOliver ArendtDer Verkünder

Mission 254: Der Rostnagel
8:03-18:12 [9:44-17:12]: Am Anfang war das Wort - zumindest begleitet dieser Irrglauben einfach gestrickte Geister ihr Leben lang. Doch in Wirklichkeit war alles ganz anders.