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Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik. |
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  | Mission 369: Der Beender 9:00-15:15 [11:05-14:46]:
Streng geheim soll das Loch sein. Eine Art Y-Akten-Höhle. Also
musste sich natürlich auch sehr unauffällig verhalten werden. Somit entschloss sich
das Evamobil von Frau Krannich erst einmal dazu, eine gepflegte Motorpanne hinzulegen,
um in Forchheim den fließenden Verkehr weitgehend unauffällig zu behindern. Doch
Heumann sei dank, wurde das Problem schnell gefunden und fachmännisch gelöst. Hält
wahrscheinlich bis in alle Ewigkeit!
|       | Mission 370: Ratten quälen 10:58-22:53 [13:33-20:22]:
Es ist so wie immer, die eine Nacht geht und der andere Tag
kommt oder umgekehrt, egal. Jeder wird älter und mit zunehmenden Alter wird man nicht
unbedingt fitter. Genau deswegen gibt es bei den Cavesekeers neuerdings einen neuen
Brauch, der da heißt, was, du hast Geburtstag? Ich schenke dir eine Befahrung der
Höhle XY und auf geht’s, denn so billig kommst du nicht mehr so tief unter die Erde.
Was für ein Objekt würde sich da besser eignen als das weit über seine Grenzen bekannte
Mordloch.
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     | Erster Mai
Am Donnerstag, den 30. April 2009 traf man sich zu Leupoldstein, um sich für das
alljährliche 1. Mai Event der CaveSeekers zu rüsten. Dem Aufruf kamen die edlen Herrn
Kreil und Wolfram als erstes nach und sicherten sich zu früher Nachmittagsstund das
vermeintliche Nachtlager in Form eines Tipis. Gefühlte 2,5 Litern Bier später kamen
auch schon die Bürger Bugelmüller und Krannich eilig herbeigefahren, um an dem Ereignis
teil zu nehmen und auch das eigens für dieses Unterfangen bestellte CaveSeekers-Pyramidenzelt
nutzungsgerecht aufzubauen.
Es dauerte auch nicht lange, als die restlichen CaveSeekers für diesen Tag anrückten.
Allen voran die Gute Fee im Kangu. Diese, äh dieser brachte allerhand wichtige Utensilien
mit wie Grill, Grillanzünder und natürlich Grillkohle! Lob! Das CaveSeekers-Zelt
wurde in Windeseile aufgestellt, Lagerfeuer wurde errichtet und zu guter letzt der
Grill angeschmissen. Hungrige Mäuler können verdammt nervig sein! Es wurde gegessen,
getrunken und gelacht. Je später die Stund, desto doller der Dichterbund. Von „17
Jahr, blondes Haar“ über „Betzie Freitag“ und „Bruder Jakob“ wurden die alten Kamellen
gesungen und darüber gesprochen, dass früher alles besser war. Auch wurde kurz über
den Hankel – Vorfall sinniert, einige Provozierungsversuche des Herrn Wipplinger
blieben jedoch ohne Ergebnis, somit wurde dies auch schnell wieder verworfen.
Während des weiteren Abends verfolgte Herr Wolfram beharrlich sein Ziel und arbeitete
sich an den Grenzpegel eines Extremschnurrbartträgers heran. Zeitgleich wurde das
CaveSeekers-Zelt als Mega Glühbirne für spätere Generationen auf digitalem Zelluloid
verewigt. Nachdem erst einmal genug Klopferla vernichtet waren, versuchten die Damen
Hehenberger und Krannich, die kurzzeitig des Rumsitzens überdrüssig waren, mit wilden
Schattenspielen im Tipi Hirn und Körper auf Trapp zu halten. Wie dem Autor zugetragen
worden ist, haben sich zwei finstere Gestalten des Nachts daran versucht, einen der
vielen Holzstöße umzupinkeln, jedoch ohne Erfolg. Man(n) entschied sich nach einsichtigem
Misserfolg lieber dazu, den „natürlichen Schwund“ stillschweigend zu beobachten…
Im Zuge völliger geistiger Umnachtung verschwand Herr Wolfram auf sonderbare Weise
für mehrere Stunden spurlos, um sich auf die Mission „Taschenmesser verlieren“ zu
begeben. Das mysteriöse Verschwinden des Herrn W. hatte allerdings in den frühen
Morgenstunden ein jähes Ende gefunden. Konfuzius sagt hierzu: „Die Erfahrung ist
wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits
hinter uns haben.“
Der 1. Mai, oder der Tag danach: „Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon
so spät?“ Dies, oder so ähnlich werden sich alle CaveSeekers bis auf Herrn Wipplinger
(alte Männer stehen immer früh auf) gedacht haben, als sie das erste grelle Licht
am Morgen erblickten. Einzig der besagte Greizgübbl schlich durch das Gras, um sämtliche
noch schlafende Leichen in den Fotokasten zu bringen. Nachdem sich fast alle wieder
nach einer anständigen Rekultivierung am noch rauchenden Lagerfeuer eingefunden hatten,
ging es weiter mit erneutem Grillen, Reste essen und einer weiteren Planung für den
Tag. Schließlich wollte man sich noch an das Seil hängen und ein paar anständige
Übungen abhalten. Wer ko der ko!
In Folge weiterer Planungen hüpfte Frau Hehenberger aufgrund mangelnder Aufgabenstellung
wie eine aufgescheuchte Gazelle am Morgen durch Wald und Wiese und versuchte sich
zwanghaft zu beschäftigen. Zum Glück konnte Frau Krannich helfen, da Herr Härtl sich
außer Stande fühlte das „Tier“ zu bändigen. Kurzerhand wurde A-Olli zur Blumenfee
gekürt. Diverses Bildmaterial liegt vor. Mittlerweile schaffe es auch W-Olli sich
aus dem Schlafgewölbe heraus zu bewegen, um sich dann schweren Kopfes vor das Lagerfeuer
zu setzen und sich gedanklich selbst zu geißeln, dass Alkohol schlecht sei. Zu wissen,
was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen – also nichts gewusst. Die
Stunden vergingen und es trudelten noch diverse Gäste mit weiterem Essen am Austragungsort
ein. Herr Wofram war froh, dass Gast Heumann sei Dank, sein MacGyver-Tool, welches
auf mysteriöse Weise verschwunden war, wieder gefunden hat. Alles in allem wieder
mal ein äußert gelungenes Event!
Die Bilanz des Ereignisses: Ein kaputter Klappstuhl, ein fast verlorenes Messer sowie
eine gebügelte Sonnenbrille und a Tipi in Mianus.
|        | Mission 368: Links oben geht's weiter 10:0-15:53 [11:33-15:11]:
Unglaublich viele CaveSeeker fanden sich fast noch mitten in
der Nacht am Treffpunkt „im Wald“ ein. Die ersten Sonnenstrahlen blendeten die sonst
eher nachtaktiven Augen der verschlafenen Kameraden. Der Restalkoholgehalt war eindeutig
zu niedrig für diese Tageszeit. Nachdem alle ihren Köper geordnet und das, was vom
Geist übrig war, gesammelt hatten, machte man sich erst einmal auf ein noch unbekanntes
Loch zu suchen. Herr Wipplinger beschwerte sich bereits zu diesem Zeitpunkt über
all die Zecken, die ihm im Laufe des Tages begegnen würden. Ein kurzer Stopp vor
einem Eingang der Bismar(c)kgrotte enthüllte die maßlose Selbstüberschätzung des
Herrn Kreil, der für einen Kasten Bier selbige Höhle ohne Licht in 10 Minuten durchqueren
wollte. Die Aktion wurde schnell in den Wind geschlagen, als man vorschlug auch Herrn
Bunk mit einzubeziehen.
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      | Pyramidenbau oder das Zelt
Es war endlich da, das CaveSeeker-Outdoor-Partyhöhlen-Zelt, das zugleich Disko, sozialer
Schmelztigel, Wetterschutz und Lagerplatz für Alkoholleichen auf 16 Quadratmetern
verkörpert. Nun war es an der Zeit dieses neue Anlagevermögen der CaveSeekers einer
Qualitätsprüfung zu unterziehen. Es fand sich auch bald ein geeigneter Rasen zum
Verwüsten (großes Dankeschön an Bärbel und Herbert) sowie ein Tag mit genügend Freizeit
und wenig Niederschlag. Die Aufbauanleitung war schnell vernichtet und schon machte
man sich dran die Pyramide zu erbauen. Tausend Heringe wurden versenkt, Gestänge
verbaut und Leinen gespannt. Trotz geballter Inkompetenz und einem Studierten, ging
das ganze recht schnell von Statten und bald stand das Zelt in seiner vollen Pracht
vor uns. Die Überlegung welche Stellen des reinen, unberührten Zeltes nun mit dem
CaveSeeker-Schriftzug verschönert werden sollten beschwörte viele irrelevante Meinungen
herauf. Diese wurden alle ignoriert und die höhere Macht siegte. Mit ausgefeilten
ingenieurgleichen Techniken und Milliarden Lumen wurde schnell der Schriftzug auf
den Stoff projeziert und abgepinselt. Diese ehrenvolle Aufgabe wurde Frau Krannich
zuteil, die unter Aufbietung aller Konzentration und mit männlicher Unterstützung
ein wahres Meisterwerk vollbrachte. Herr Wipplinger, der die Suche nach dem Unterstrich
aufgegeben hatte, bändigte bald eine vor Langeweile wild gewordene Frau Hehenberger,
die versuchte ihn im Ringkampf flach zu legen. Als die Sonne unterging wurde die
Pyramide wieder eingerissen, alles zusammen gepackt und die Kameraden begaben sich
wieder auf den Heimweg.
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      | Radioaktiv im Kollerberg
Wie so oft wurde den CaveSeekers die Ehre zuteil, ganze fünf Minuten Radioprogramm
mit sinnfreien Weisheiten über Wein, Weib und Höhlerei zu füllen.
Die Entscheidung, in welches Loch man den weitgehend unerfahrenen Radiomann Carlo
- angereist mit eigener Sozialpädagogin - schleppen solle, um unvergessliche Momente
zu schaffen, fiel schnell und hart. Der Herr erließ den Beschluss, Carlo möge in
den Genuss des Kollerberglochs kommen. Nun galt es noch die besten Rest-Redner aus
den eigenen Reihen für diesen Spezialeinsatz zu gewinnen.
Die Tatsache, dass alle pünktlich an der Rakete eintrafen, sprach für die Brisanz
des Spezialeinsatzes. Schnell wurden dort auch zwei Gesichter, die besonders ratlos
und ängstlich vor der Rakete hockten, als wahrscheinliche Opfer identifiziert. Nachdem
man die üblichen Begrüßungsrituale hinter sich gebracht hatte, begab man sich ohne
große Umschweife auf den Weg zum Loch. Herr Bunk - Vertreter abnormer Geisteswissenschaften
- fuhr voraus und ließ dank enormer Geschwindigkeitsschwankungen auf der Autobahn
Stimmung aufkommen.
Frisch eingeschlazt wurde dem Radiomenschen noch schnell die Illusion genommen, im
Ziel-Loch nebenher lässig beim Durchspazieren Interviews führen zu können. Doch noch
bevor man ins Dunkel hinabtauchen konnte, musste zunächst eine nicht mehr vorhandene
Brücke kompensiert werden. Danach wurde es aber auch schon ernst und Carlo zückte
sein Mikrofon, um ungeniert drauf los zu fragen. Wahrlich vorbildlich und in meisterhaftem
Reindeutsch gaben die CaveSeekers der Reihe nach verbal ihr verkommenes Innerstes
preis. Selbst Herr Wipplinger war vielleicht ein klein wenig stolz. Doch nun sollte
Carlo endlich kennenlernen, wie sich eine ordentliche fränkische Höhle anfühlt. Man
kroch durch enge Spalten und Schlufe, schob sich gemeinsam durch zähen Baatz und
verdreckte die eigene Foto- oder Audioausrüstung.
Unser Radioreporter, der die beschränkten Dimensionen des Lochs ziemlich gelassen
hinnahm (Respekt!), ließ es sich dabei nicht nehmen auch das angestrengte Stöhnen
und Ächzen der CaveSeekers auf Band festzuhalten. Auf dem Weg durch das Labyrinth
wurden immer wieder Stopps eingelegt, um dem einen oder der anderen weitere Aussagen
zu entlocken. Man kroch bis zum See, wo Herr Kreil sowohl Neuland als auch einen
extrem direkten Weg zum Ausgang 'entdeckte'.
Zum Ausklang wurde bei Riesen-Schnitzel und Tonband auch der redescheue Herr Wipplinger
befragt und das ein oder andere Thema heiß diskutiert. Wir sagen danke für diesen
erfahrungsreichen Tag und für das entgegengebrachte Interesse und sind gespannt auf
das Endprodukt. Hauptsächlich aber haben wir Angst..
|     | Mission 367: Nur 23 Minuten 18:30-0:23 [21:33-23:15]:
Es pressierte mal wieder, und diesmal wirklich, denn es wartete
nämlich jemand, der wahrscheinlich nicht lange warten würde. Man hatte vor sich in
die Weltstadt der Höhlerei zu begeben - Streitberg. Ziel war es dort um Punkt achtzehnhundertdreißig
einen Kontaktmann des Alpenvereins zu treffen, der uns zu der Höhle im alten Graben
führen sollte. Das Ziel war zwar klar, aber der angeborene Hang zur Unpünktlichkeit
wurde den CaveSeekers wieder mal zum Verhängnis.
|     | Mission 366: Seilabschneiden 14:00-23:35 [17:43-18:55]:
Die internationale Klima- und Finanzkrise hat nun auch den CaveSeeker
erfasst. Während seine Mitmenschen seit Monaten weinerlich ihre wertlosen Aktiendepots
betrauern, begann es - von vielen weitgehend unbemerkt - zu regnen. Zunächst nur
wenige Stunden am Tag. Dann mehrere Tage am Stück - am Ende dann wochenlang. Klimaerwärmung
hin oder her - das ganze bei um die 0 Grad. Danke Jesus!
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    | Wassertreten
Spezialeinsatz: Alter, gefluteter Fabrikkeller im Kelheimer Untergrund.
Ein Stückchen hinter dem MC - eigentlich Sammelpunkt für allerlei Gesocks aus der
Region - stellte man die Einsatzfahrzeuge ab und begann sich bei grausigem Wetter
und unmenschlichen Temperaturen in die Neoprenanzüge zu quetschen. Während die Herren
Härtl, Kreil und Wipplinger sich mit einer Neoprenhose zufrieden gaben, musste sich
Herr Pesahl in den kompletten Taucheranzug zwängen. Besonders die widerspenstigen
Gummistiefel zogen das Vorhaben deutlich in die Länge.
Zuerst wollte man durch den offensichtlichsten Zugang in den alten Fabrikkeller gelangen
- über eine alte Abfahrtsrampe. Herr Pesahl stürmte voraus und bemerkte erst, als
ihm das Wasser bereits bis zum Bauch stand, dass er wohl der Einzige sein würde,
der hier durch Schwimmen seinen Weg finden würde. Also wurde wegen den Alten ein
zweiter Zugang gesucht. Dieser führt von oben durch einen kleinen Schlitz auf eine
Förderbandanlage ins Innere des Kellers. Da man hier keine Lust hatte auf dem Förderband
im Trockenen entlang zu robben, sprang man in die eiskalte Brühe, die etwa bis zu
den Knien reichte.
Zuerst watete man durch die Fluten an der Förderbandanlage entlang, bis man in einen
kleinen Maschinenraum kam. Eine Treppe in den unteren komplett gefluteten Stock wusste
zu beeindrucken. An einem riesigen Motor wurde ein Schwalbennest auf einem Rohr bewundert,
bevor man sich in die andere Richtung auf machte. Herr Kreil - ausgestattet mit zu
wenig Biopren - wurde so arg von Väterchen Frost geplagt, dass er den Gang in die
andere Richtung nicht mehr mit beschreiten wollte. So kämpften sich die Herren Härtl,
Pesahl und Wipplinger weiter voran, weder Stolperfallen, wie gammlige Schaumstoffmatten
oder Eimer, noch bis zur Unkenntlichkeit aufgedunsene Vogelkadaver konnten das Vorankommen
bremsen. Am Ende stand man ein bisschen enttäuscht vor einer Lehmwand, ein verschütteter
weiterer Zugang. Irgendwie hatte man sich noch etwas mehr erwartet, lustig war es
aber trotzdem, also wieder zurück.
Auf dem Rückweg sah man die Hindernisse durch den aufgewirbelten Schlamm allerdings
nicht mehr, zumindest Herr Pesahl hatte vorher versucht sich die Lage der sich zersetzenden
Vogelkadaver einzuprägen - so ein Stück Darm am Neoprenanzug ist wenig kleidsam.
Anschließend suchte man draußen noch nach weiteren Räumen und Kellern, fand aber
nur verschlossene Gitter oder Zugänge die nur durch Tauchen zu bezwingen sind. So
trat man den Rückzug an und quälte sich wieder endlos lange aus den Neoprenanzügen
und Gummistiefeln.
|           | Mission 365: Operation Spreizkreil 17:00-23:35 [17:33-22:16]:
Die üblichen Probleme beim Anlassen des Generators fanden bei
den Umstehenden kaum Beachtung. Generatoren ohne deren Zündschlüssel anzulassen erfordert
einiges an krimineller Energie. Diese Form der Energie ist - genauso
wie jede andere Form des Antriebs - beim sinnfrei umherstehenden CaveSeeker teilweise
nur sehr schwach ausgebildet.
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