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Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik. |
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     | Höhlenrettung
Es fand am letzten Wochenende im September eine Übung der Höhlenrettung Südbayern
statt, auch die Höhlenrettung Nordbayern war eingeladen und schon am Tag vorher angereist.
Der angekündigte Umstand führte dazu, dass die Nordbayern vor den Südbayern am Austragungsort
und somit im Loch eintrafen.
Die Südbayern durften dafür einen alten Steyr-Puch Pinzgauer, Typ 716, fahren. Glatte
90km/h schnell, mit Anlauf den Irschenberg hinunter auch ein wenig schneller. Ein
wunderschönes Museumsstück, ein Wunderwerk der Technik für echte Liebhaber. Da will
man eigentlich schon, um wenigstens damit einmal im Gelände fahren zu können, gerettet
werden.
Vor Ort trafen sich dann nur bekannte Gesichter und der Messias um Flaschenzüge,
eine Seilbahn und viele Sicherungen einzubauen. Ach ja, gerettet und geborgen wurde
auch: Insgesamt 2 Personen. Die Rettung funktionierte jedoch so perfekt, dass dies
auf diesen Seiten keinen interessiert. Auf die seriöse Literatur des Schlaz
, der Presse des VHM sei verwiesen.
|        | Mission 275: Der Minibagger 09:00-21:03 [11:00-20:00]:
Ein herausragender Tag in der langen Geschichte
der Rostnagelhöhle war der von Herrn Weiss organisierte "Tag des Minibaggers". Um
11:00 Uhr rückte ein mit Hänger beschwerter Neuwagen an, auf dem sich ein Miniplastikkettenbagger
befand. Herrn Wolframs Freude war groß: Schaufel zurück ins Auto, mehr Platz für
Bier auf der Baustelle.
|          | Mission 274: Ägyptisch 10:17-19:21 [11:18-18:12]:
Hin und wieder fragt man sich in diversen
poplärwissenschaftlichen Printmagazinen - aber auch im ZDF und in 'Der Spiegel' -
wie es die alten Ägypter geschafft haben, ihre tollen Pyramiden zu basteln.
|       | Mission 273: Der Fledermaustunnel 9:55-21:11 [10:57-20:07]:
Primärziel war - wie eigentlich schon immer
- die endgültige Fertigstellung der Maurerarbeiten. Eklatanter Steinmangel
und die physikalische Präsenz vereinzelter fettleibiger Kameraden in unmittelbarer
Mauernähe hatten oftmals dazu geführt, dass Herr Weiss nur sehr eingeschränkt seiner
Kunst nachgehen konnte.
|     | Mission 272: Der Bömbel des Todes 06:45-20:31 [10:51-16:34]:
Es hat zwar ein wenig länger gedauert, aber endlich konnte
die finale Befahrung des Todsburger Schachtes in Angriff genommen werden. Bepackt
mit Laschen und Seilen im Überfluss ging es auf ins Nachbarbundesland - ungeachtet
der Fledermaustollwut.
|          | Mission 271: Der Krüppelverein 10:17-19:21 [11:18-18:12]:
Von Motivationstief mag zunächst niemand
reden - aber es ist eindeutig in den verquollenden Gesichtern zu erkennen.
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     | Der traurige Barsch
Nach einer aberteuerlichen Anreise durch alle Teile der Oberpfalz und der panischen
Angst, am See vor Tauchern das Wasser nicht erreichen zu können, konnte in geliehenem
Fahrzeug nach einigen Stunden endlich das Wasser erreicht werden.
Der erste Eindruck des 'Strandes' war für die anwesenden Mittelfranken eine Art Offenbarung.
Auch ohne Flugreise kann sauberes, hellblaues Wasser erreicht werden.
Die zahlreichen Neon-Taucher und Flaschenzombies, die im und am Wasser umherwankten,
schmälerten den Ersteindruck dann aber dann doch recht eindrücklich.
Im Wasser angekommen konnte als erster Höhepunkt ein kleiner Flußbarsch beobachtet
werden, wie dieser sich völlig emotionslos dem davonschwimmen widmete - er sollte
das einzige beobachtbare, nicht menschliche Lebewesen unter Wasser bleiben. Weitere
Höhepunkte schlossen sich an, bis dann endlich - 8 Stunden später - der finale Höhepunkt
in Form von gegenseitigem ins-Tauchlog-Buch-geschreibe den Abschluss bildete.
Zwei Tauchgänge zu je 45 Minuten in unterschiedlichster Konfiguration bei verschiedensten
Atemgasen wurden überlebt.
|    | Mission 270: Nachfotografie 18:30-01:47 [20:11-00:33]:
Stress in der Arbeit und noch mehr Stress in
der Freizeit. Besonders viel Stress in den Zeiten, die der Gesetzgeber eigentlich
zur Erholung vorgesehen hat - im Urlaub.
|         | Mission 269: Frauenarbeit am Fenster 10:17-19:21 [11:18-18:12]:
Familie Arendt vor Ort. Mit Pavillion. Sonst
niemand. Noch ist es kalt. Noch regnet es nicht.
|    | Mission 268: Der Lehmsack 20:03-01:34 [21:31-00:44]:
Dunkel war die Nacht und der Mond schien helle als die CaveSeekers getarnt durch
Sonnenbrillen im Auto saßen, um die beeindruckende Schönheit eines Naturdenkmals
aus Fliegen, Lehm und Suizidübungsgängen unter Wasser zu erkunden. Alter Tradition
folgend schlazte man sich zügig an und vergaß dabei unwesentliche details - wie z.B.
die Kamera vor Ort. nachdem das Ritual der höhlenspezifischen Einkleidung und das
Neopren die Fettröllchen auf ein ansehliches Gardemass an Schönheit, irgendwo zwischen
Helga Federsen, Angela Merkel und Hella von Sinnen reduzierte. Dann kletterte man
enthusiastisch den Schlund an rostigen Eisenleitern mit Tauchflaschen am Rücken hinab
und der Großinquisitionhöhlenmeister und Darkroomphotograph Hr. Wipplinger gab sich
beim Fotografieren mit seinen Models sehr großzügig und lebensbehjahend nach dem
motto "jürgen ich kann mich nicht mehr halten - die eine Aufnahme noch dann kannst
abstürzen".
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