Familie Arendt vor Ort. Mit Pavillion. Sonst niemand. Noch ist es kalt. Noch regnet es nicht.
Nach wenigen Stunden hat sich das Bild für die staunenden Radfahrer und Oberpfalztouristen
geändert. Seit ca. 60 Jahren auf dem Gebiet von Restdeutschland nicht mehr gesehen. Seit
1968 vollständig vergessen: Frauenarbeit im buchstäblichen Sinne des Wortes.
Mehrere Kubikmeter Geröll wurden auf diese, für den staunenden Beobachter doch recht entspannte Art
der Arbeit, aus dem Vorraum zum 'Labor' auf den Schutzwall verlagert.
Dann der Gegenschlag: Die Herrenfraktion unter der Führung des Herrn Arendt schwang die Spitzhacke
mit äußerster Brutalität gegen den widerspenstigen Stein, nur um ein weiteres Mal das Problem der
Außentür nicht lösen zu können. Geht sie nun nach außen oder innen auf? Man weiß es nicht - noch nicht.
Im Rausche des berstenden Gesteins gebahr Herr Kreil die Idee, fehlende Steine durch selbst
Gebrochenes zu ersetzen. Voller Erfolg. Die Herren Weiss und Heumann konnten nicht abseits stehen, und
brachen ebenfalls. Gleichzeitig wurde entschieden eine parallele Steinquelle aufzutun. Eine sehr
erfolgreiche Expedition in die nähere Oberpfalz war die Folge.
Schließlich waren nur 10 von 26 Sack Zement verbaut. Dafür aber das Fenster schon fast fertig eingemauert.