Erneuter Einfall ins Schwabenländle, um den bereits lange anvisierten Rossgallschacht anständig aus dem
Dunkel zu reißen.
Überpünktlich traf man in Grabenstetten ein und fand vor einem Gasthaus einen desorientierten Herrn Bunk vor, der
Einen sogleich verleumdnete und als "Nichhöhlengänger" beschimpfte. Lag es an der Brille, oder an der Vorfreude auf den Schacht -
man wird es nie herausfinden.
Herr Müller und der einheimische Gaststar waren schon vor Ort und so vermutete man, sie wären bereits mit dem Seileinbau beschäftigt.
Da sie aber alle Tricks und Kniffe aus ihrem Sicherheitsseminar zur Schau stellen wollten, kam es dann zu längerer Warterzeit
im Eingangsschluf - bei Spinnen und trockener Luft.
Dann konnten aber doch die ersten Leute abseilen und es waren so manche Freudenschreie zu hören - aufgrund der Tiefe und
Schönheit des Schachtes.
Dann folgte gemütliches aber planloses umhersitzen, ein paar Fotos, und dann die logistische Aufteilung der Aufsteigreihenfolge
und Blitzverteilung - immerhin waren 6 Blitze im Gepäck.
Phototeam blieb zurück und ließ sich Zeit. Was den Schwaben doch sehr verwundert: Die Foto-Performance der CaveSeekers-Kerntruppe hat
bisher noch jeden beeindruckt.
Anschließend wurde zunächst ein Zwischenschnitzel mit Bratensoße vertilgt und hernach sofort ein zweiter Schacht angesteuert.
Fazit: Sehenswerter Schacht, kann man nur jedem empfehlen. Wären Salamander vor Ort gewesen, hatte eine 9 vor dem Komma stehen können.