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Missionsbeschreibung - so wars.
Höhle: Oswaldhöhle interne Verknüpfung.Verknüpfung
Mission: 283 - Der Kot der Wanderer
Datum: [Freitag]
Zeitrahmen: 18:22-02:37 [20:52-22:02]
Nettozeit: 1:10 Stunden
Prozentsatz: 100%
Mobil: Härtlmobil
Mannschaft:
Jürgen Wipplinger interne Verknüpfung.Verknüpfung
Oliver Wolfram interne Verknüpfung.Verknüpfung
Claudia Hirsnig interne Verknüpfung.Verknüpfung
Michael Härtl interne Verknüpfung.Verknüpfung
Christian Bugelmüller interne Verknüpfung.Verknüpfung
Besprechung:

Fünf CaveSeekers und ein Härtlmobil. Auf dem Programm stand zur Vervollständigung des „Oswaldhöhlen-, Wundershöhlen-, Witzenhöhlenkomplexes“ die Oswaldhöhle.

Nach tagelanger Vorbereitung und Planung konnte die Mission, diesmal mit deutlich mehr Personal, in die Tat umgesetzt werden.

„Pünktlichkeit ist die Kunst abzuschätzen, um wieviel sich die Anderen verspäten.“ Herr Bugelmüller wollte es diesmal wissen und musste feststellen, dass die gute alte CaveSeekers-Pünktlichkeit noch immer vollumfänglich gelebt und als solche beinahe vorausgesetzt wird.

Nachdem man sich gesammelt hatte, und der Aufschlagpunkt geklärt war, wurde das Härtlmobil unverzüglich mit sämtlichen Ausrüstungsgegenständen bestückt. Die Fahrt in die Fränkische Schweiz und der anschließende internationale kulinarische Gaumenschmauß ließ uns nur kurzzeitig Träge werden. Aufgesattelt und die letzten Meter gefahren – schon war man am Ziel!

Nach einer obligatorischen, aber diesmal recht kurzen Diskussion über Zecken, wurde sich eingeschlazt um sich wiederum anschließend dem schweren Aufstieg hinzugeben. Herr Wolfram erwies als Einzelkämpfer besonderen Ehrgeiz und bezeugte Interesse an "Nordic Walking" - einer weiteren Ausgleichssportart für älter werdende CaveSeekers.

Unser Späher nahm sofort die Witterung zur Oswaldhöhle auf, und führte uns im Eiltempo zielgerichtet zur selbigen. Dort angekommen wurde damit begonnen, in alle Richtungen auszuschwärmen, um das Loch schnellstens zu erkundigen. Höhlenbesucher die unter Koprophobie ( so bezeichnet der Fachman die übersteigerte, ja gar zwanghafte Angst vor der Berührung von Fäkalien ) leiden, sollten diese Höhle aufgrund der Notdurft diverser Wandersmänner meiden. Lediglich Dosensucher kommen in diesem Hohlraum voll auf ihre Kosten. Des Weiteren findet man neben zahlreichen unschönen und unspektakulären Steingebilden noch eine künstlerisch gestaltete Höhlenmalerei aus dem vierten Jahrhundert in Form einer Frühform des inzwischen stark aus der Mode gekommenen Reichsadlers.

Schnell wurde die Kamera gezückt um mit Hilfe von drei Blitzschlampen den Hohlraum schnellstmöglich abzulichten. Gesagt getan. Das Blitzlichtgewitter war erst wieder vorbei, als auch der letzte Haufen, abgelichtet war.

Fazit: Hervorragende Höhle für Familien mit Kindern. Für alle anderen stellt diese dann wohl eher einen buchstäblichen Griff ins Klo dar. Wenngleich Menschen mit Sprechdurchfall hier schnell Freunde finden werden.

Text: Christian BugelmüllerText: Jürgen WipplingerBilder: Christian BugelmüllerBilder: Jürgen WipplingerBildassistenz: Jürgen WipplingerBildassistenz: Oliver WolframBildassistenz: Michael HärtlBildassistenz: Christian BugelmüllerAnfahrt: Michael Härtl


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