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Hohlraumbeschreibung - hier stehts.
Höhle:

Oswaldhöhle

[C6]
Lage: Forchheim, Ebermannstadt, Muggendorf
Koordinaten: N49°48.004' E11°16.349' [460m]
WGS84: World Geodetic System 1984. Einheitliches Koordinatensystem für den gesamten Erdball.
Typ: Wanderweg mit geräumiger Durchgangshöhle
Länge: ca. 110 Meter
Bewertung: 3
Anspruch: 1
Höhlenbuch: ---
Material: ---
Getier: ---
Verschlossen: nie
Gesamtzeit: 1:10 Stunden
Bekrochen durch: Jürgen WipplingerChristian BugelmüllerMichael HärtlOliver WolframClaudia Hirsnig
     
Spektakuläres:
     
Missionen:
     
Beschreibung:

Die Oswaldhöhle ist der - von Muggendorf her betrachtet - erste Hohlraum der Höhlenkombination „Oswaldhöhle, Wundershöhle, Witzenhöhle“ und ist für Menschen mit einer Körpergröße von weniger als 1,60 Metern wie geschaffen. Die kleinwüchsigen Exemplare unserer Gattung können die Oswaldhöhle in ihrer vollen Pracht aufrecht durchschreiten, ohne Gefahr zu laufen, sich den Kopf zu stossen.

Der Hohlraum selbst besteht aus einigen kleinen Nischen und Kammern die offensichtlich von Menschen auf der Suche nach Erleichterung begangen oder vielmehr beschissen werden. Ferner ist die Oswaldhöhle von Mutter Natur so angelegt worden, dass es schier unmöglich erscheint, vor ihnen "den Heumann" machen zu können. Wer in die Nähe kommt, der findet auch.

Der nördliche Eingangsbereich ist so ausladend gestaltet, dass man schon an einer hochgradigen Minderung des Sehvermögens leiden muss, um diesen beim Wandern zu übersehen. Einige Ortskundige haben es - wahrscheinlich aufgrund der einladenden Größe - schon ordentlich krachen lassen. Wir vermuten, dass das Eingangsportal an Wochenenden in Partylounge und Dancinghall mit mindestens zwei Bereichen verwandelt wird. Vorne Blasmusik - hinten Discofox.

Zurück zur Höhle. Der eigentliche Hohlraum ist unspektakulär. Es ist wenig bis kein Sinter vorhanden. Lediglich eine nachlässig versteckte Cachedose lässt sich finden. In den Bereichen, in denen Sinter aufgestöbert werden kann, tropft noch Wasser. Dies stellt aber die Ausnahme dar.

Die Oswaldhöhle ist eine klassische Durchgangshöhle. Die Betonung darf hierbei auf "Gang" - weil eben aufrecht gehend zu durchschreiten - und auf "Durch" liegen, weil nur wenige Meter hinter dem Eingang schon wieder der Ausgang lauert. Dennoch ist es im Bereich zwischen Ein- und Ausgang ohne Beleuchtung fast schon vollständig Dunkel.

Aufgrund der doch sehr zahlreich anzutreffenden Ausscheidungsprodukte, ist auf eine Beleuchtung nur im Ausnahmefall zu verzichten.

Am Ende des Durchgangs befindet man sich dann auf der südlichen Seite der Oswaldhöhle. Dem Pfad nach links folgend, stolpert man nach einem kleinen Aufstieg schon fast in die Wundershöhle - zumindest in deren Vorraum.

Zusammenfassend sei geschrieben, dass die Oswaldhöhle für klaustrophobisch veranlagte Höhlengeher bestens geeignet ist. Im Falle einer Panikattacke steht mehr als ein Ausgang bereit. Und das maximal einen Umfaller weit entfernt.

Text: Christian BugelmüllerText: Jürgen Wipplinger

 
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