| Höhle: |
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Mordloch Verknüpfung |
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| Mission: |
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128 - Schluck für Schluck |
| Datum: |
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[Sonntag] |
| Zeitrahmen: |
![Gesamtmissionszeit von Abfahrt bis Ankunft. [Kernzeit verbracht im Hohlraum].](../../../images/fragebollern.gif) |
13:00 - 02:00 [17:25-22:37] |
| Nettozeit: |
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5:12 Stunden |
| Prozentsatz: |
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60% |
| Mobil: |
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Höhlenkugelblitz |
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| Mannschaft: |
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| Auszeichnungen: |
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| Wiki: |
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| Besprechung: |
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In einer fünf s(t)ündigen Mission konnte im Mordloch der nördliche
Endsiphon erreicht werden. Das Labyrinth war dank des ausgeprägten Orientierungssinn
der beteiligten Kameraden ohne Karte und Kompass überlistet worden. Man(n) zückte
zwar die mitgeführten Höhlenabschnittspläne - immerhin 10 DIN A4 Seiten - doch die
beteiligten Herren konnten sich nicht einmal auf die entsprechende DIN A4 Seite einigen.
Daher war eine Standortbestimmung quasi nicht möglich, der Weiterweg blieb nebulos.
So wurde sogar der Irrgarten auf direktem Weg ohne Irrungen durchschritten, man wußte
ja schließlich nicht, dass man sich in einem solchen befand. Dementsprechend stand
man dann auch völlig überrascht unvermittelt vor dem Endsiphon.
Tauchversuche betätigten, dass es sich hierbei nicht um die
Siphonkette handelte. Der sogenannte "Kastengang" entpuppte sich auf dem Rückweg
als so kräftezerrend, mühselig, schmerzhaft, demotivierend, dass unsere beiden CaveSeekers
anschließend dankend auf die eigentlich bequeme Befahrung des Wassergangs zum südl.
Endsiphon verzichtet haben. Das lag wohl auch am niedrigen Wasserstand. Beim nächsten
Einfahren wird wohl der Staudamm am Schluckloch umgebaut und der Gang geflutet -
dann läßt sich zumindest ordentlich ausschwimmen.
Resümee: Herrn Kreil und Herrn Fitzner standen vor Glückseligkeit
die Tränen in den Augen ob dieses einzigartigen Wunders der Natur.
Zur Technik: Das nächste Mal sollten Pelibox und Sklavenblitz mit dabei sein. Das
UW-Gehäuse lassen wir dann in der Betahalle zurück. Mit UW-Gehäuse über Wasser zu
photographieren bringt nichts und das Mitführen - auch ohne Bleitarrierung - ist
eine ewige Schinderei. Unsere Provianttonne ließ sich wunderbar ohne Verringerung
des Auftriebs einfach durch den Siphon ziehen. Außerdem wurde sie in den Schwimmstrecken
gerne als Auftriebshilfe verwendet.
Nochmal eine eindringliche Bitte: Die etwas andere Art der Berichterstattung in CaveSeekers-Manier
darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei der Befahrung dieser Höhle um
eine sehr risikobehaftete Angelegenheit handelt. Nur bei sicherem Wetter, nie bei
Gewitterneigung. Der Siphon ist nur beim Eintauchen klar. Rauswärts sieht du nichts
mehr. Leinenverlust, Hängenbleiben, Panikattacke, Materialdefekte und keine Möglichkeit,
einfach aufzutauchen. Nur wer beim Lesen dieser Zeilen keine feuchten Hände bekommt
und eine Tauchausbildung hat, sollte das Mordloch in Betracht ziehen.
So, genug der Ansprache: Auf zum nächsten Schluck Karstwasser!
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| Erzeuger: |
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| Bilder: |
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