| Höhle: |
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Mordloch Verknüpfung |
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| Mission: |
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76 - 's Gückerle |
| Datum: |
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vertraulich link [Dienstag] |
| Zeitrahmen: |
![Gesamtmissionszeit von Abfahrt bis Ankunft. [Kernzeit verbracht im Hohlraum].](../../../images/fragebollern.gif) |
8:30-18:54 [13:02-15:03] |
| Nettozeit: |
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2:01 Stunden |
| Prozentsatz: |
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2.1% |
| Mobil: |
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Höhlenpassat |
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| Mannschaft: |
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| Besprechung: |
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Damit einem eine unsägliche berufliche Aktion nicht den ganzen Tag verdirbt,
war entschieden worden, auf dem Rückweg das sagenumwobene Mordloch in Augenschein
zu nehmen. Schließlich ist der Traum vom Mordloch mit dem Durchtauchen des ersten
Siphons Ausgangspunkt für die Tauchversuche im mit Algen und anderen unappetitlichen
Schwebeteilchen versehenen Springerbecken in Stein.
Die zügige Anfahrt durch´s Roggental ohne sich an den Türgriff klammernde
Passagiere ist eine wirkliche Wohltat. Die in der Sonne glitzernden
Geschwindigkeitsbegrenzungen lächeln dazu.
Am Parkplatz wird mit vollem Mut zur Schiebung durch den Schnee bis zum
Ende des Parkplatzes gedriftet. In meinem früherem Leben als Alpinist gingen
wir sowas mit Skier, aber jetzt ist man ja CaveSeeker und daher in der Wahl
der Mittel nicht mehr ganz so stark eingeschränkt.
Man bleibt auch dann CaveSeeker, wenn es nichts zu suchen gibt. Besonders hier:
Steht doch eine große Hinweistafel unmittelbar vor dem Hohlraum. Nach dem in
der Literatur erwähnten Grillplatz mit Bänken hindes sucht man angesichts
der Schneelage vergeblich. Nach ersten Photos in Dienstkleidung vom mit Eiszapfen
bewehrten Höhlenportal streift man sich das Neopren über und nimmt den Eingang
näher unter die Lupe. Alles trocken. Die Sonne scheint bis weit in die Höhle.
Dann stehendes Wasser im Gang. Endlich.
Dann der Siphon: Bis jetzt unser längster und in Apnoe nicht
zu bewältigen? Die Neugier treibt mich um. Schnorchel aufgesetzt, Kopf unter
Wasser und ein paar Photos geschossen. Die Führungsleine verschwindet im Dunkel.
Schade. Aber die ersten paar Meter wird man ja erkunden können? Also Schnorchel weg,
Kamera weg, dritte Reservebeleuchtung weg. Hände frei, Kopf sowieso. Auf geht’s.
Unmittelbar nach dem Abtauchen ist eine größer glatte Wasserfläche zu erkennen.
Dies wird die erste Auftauchstelle. Hoppla. ´s einfacher als
erwartet. Unter Wasser sieht man das Seil entschwinden. Also Kamera geholt,
ein paar Photos geschossen. Kamera wieder zurück. Auf geht’s, dem Seil hinterher.
Diesmal eine kleine Stelle zum Auftauchen.
Die zweite Auftauchstelle: Der Hohlraum ist wesentlich kleiner
und kompakter als der erste. Wie lange reicht wohl die Luft? Hier ist auch der
Haken mit dem Ende der ersten Führungsleine. Die zweite Leine, diesmal in blau,
verschwindet rechtwinklig zur ersten im Wasser. Wieder zurück. Kamera geholt. Das Wasser bleibt trotz
dieser langwierigen Aktionen glasklar. Welch ein Genuss im Vergleich zum
Steiner Springerbecken.
Nach ein paar Photos und dann die Kamera am Haken befestigt. Jetzt also
Raspotin in blue. Tief Luft geholt und ab. Weiter hinten im Schein der beiden
Lampen schimmert die dritte Auftauchstelle. Sie anzutauchen wäre
entfernungstechnisch kein Problem, wenn man tatsächlich auftauchen kann?
Ansonsten wird der Rückweg haarig. Aber ohne Partner und Sicherungsleine lieber
doch nicht. Also wieder umgedreht, durch die zwei Auftauchstellen und zurück
gewatet.
Draußen lacht die Sonne, die Verkehrsschilder sowieso und dann ab nach Hause,
die Begeisterung heimwärts tragen.
Wir kommen wieder, keine Frage.
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| Bilder: |
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