Treffpunkt war 17 Uhr. Die obligatorische viertel Stunde später ging die Fahrt
Richtung Altmühltal. Dank moderner Navigation verfuhren wir uns kein einziges Mal.
Das Anlegen des Kampfanzuges bei vertraulichlink konnte keinen der 4 Höhlenkriecher wirklich
begeistern. Langsam vorbeifahrende Autofahrer genossen sicherlich den außergewöhnlich
erotischen Anblick der halbnackten Kameraden mit den unfassbar geschrumpften vertraulichlink.
Am einladenden Eingangsspalt angekommen fuhren wir mit dem Höhlenaufzug 3
Stockwerke tiefer. Abwechslungsreiche Engstellen mit Kletterstellen gewürzt
führten uns tief in den Schlund der Höhle hinein.
Ohne echte Führungskraft, fehlte dann aber doch die nötige Motivation, so dass wir das Seil in der ersten
Halle liegen ließen. Wir machten uns auf, die vielen Abzweigungen etwas genauer
unter die Lupe bzw. Lampe zu nehmen. Das Glück blieb uns treu, wir fanden
sofort einen Klemmblock der uns den „schönsten“ Schluf bescherte. Es folgte
ein schön versinterter Raum aus dem wir in verschiedene Richtungen weiter
Vorstöße wagten. Soviel steht fest: Es gibt noch mehrere Stellen an denen
es nur mit Aufzug weiter runter geht. Also müssen wir doch noch mal
wiederkommen und uns die einladenden tiefer liegenden Spalten genauer
anzuschauen.