Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik.

Jürgen WipplingerMichael HärtlDer Verkünder

Mission 237: Rohypnol in Blau
14:00-21:17 [16:34-18:31]: Abfahrt um 14:00 Uhr mit starkem Hunger. Kopfloses umherirren bis zum einzigen Wirtshaus in Franken, welches um kurz nach 14:30 Uhr noch bereit ist, Nahrung zu verkaufen - schließlich wirft die angeschlossene Subventionsbetrügerei - äh, Landwirtschaft genug Geld ab. Schäuferle mit Spezi, schlimmes Ranzenspannen. Herr Härtl jedoch ist anders. Er bestellt Erdbeerkuchen - krass die Oberpfälzer. Wie später bekannt wurde, waren wohl Drogen in den Erdbeeren.

Oliver WolframMichael KreilAntje HeidenreichHerr Anders

Erfrorenes oder ersoffenes Getier, rattengroß. Was ist es?Manche haben's trotzdem geschafft: Sau sein in 30 Minuten.

Das Blitztäschchen
Der Augsburger Kuhjunge mit der rosa Kajakfahrerseite hatte diese Mission organisiert. Es klang vielversprechend: 'Hi vertraulich Vertrauliche Informationlink! Nimm evtl. dünnen Neopren mit, als wir vor zwei Wochen dort waren, stand die Soße zehn cm tief im Eingangsschluf und ein dicker Wasserfall ist reingeplätschert. Bis vertraulich Vertrauliche Informationlink, Gregor.' Man konnte also annehmen Herr -vertraulich Vertrauliche Informationlinkhat die Mission ausrüstungstechnisch im Griff. Diese Erwartung wurde zunächst nicht enttäuscht. Schon vor der eigentlichen Befahrung, bei der Zusammenrottung der Beteiligten, konnte er den Beweis antreten.

Herr vertraulich Vertrauliche Informationlink war pünktlich. Auch Herr Anders aus Berlin war schon da, als die Franken eintrafen. Herr Konopac brachte zwei NachwuchsSeeker mit und Herr Wolfram eine Schönheit, ganz in blau. Um diese zu beeindrucken wurde das Automobil rasant eingeparkt, worauf das Gefährt erst mal im Feldweg steckte. Um das Problem zu vergrößern schüttete Herr Wolfram auch noch einen Sack Sand vor den Reifen. Es wäre nun ein leichtes gewesen, Herrn Wolfram der Einfachheit halber und aus erzieherischen Gründen stecken zu lassen, hätte sich nicht am Waldesrand der Traktor des Forstwirts abgezeichnet. Herr Wolframs Kleinwagen als Traktorsperre wäre wohl nicht wirklich ein Hindernis gewesen, doch es schlug die Stunde von Herrn vertraulich Vertrauliche Informationlink. Er hatte einen etwa 12m langen, garantiert LKWtauglichen Bergegurt dabei, den Herr Wolfram geübt befestigte. Sicher nicht die erste Bergung der beiden, so perfekt lief die Aktion ab.

Nach dieser doch recht unterhaltsamen Einlage konnte mit dem Umziehen begonnen werden. Herr Wolframs Freundin, wie gesagt, ganz in modisch blau, die Handschuhe und der Helm, alles farblich aufeinander abgestimt. Einzig bei den Gummistiefeln wurde eine andere Farbwahl getroffen, schwarz und weiss. Auch dies stimmig passend zur Gesamtkombination, welche von den Umstehenden hoch gelobt wurde. Die schicken schwarzen CaveSeekerSchlaze sind leider noch nicht über den Planungsstand hinaus, weshalb keiner der anderen ein Lob erhielt. Wie immer wurde die höchst bunte Ausrüstung verteilt, von allem war in Überfluss vorhanden. Seile. Karabiner, Wechselwäsche wurde in den Fahrzeugen zurückgelassen, aber auch eine komplette Fotoausrüstung, denn Herr vertraulich Vertrauliche Informationlink wollte seine Kamera samt Blitz mitnehmen. Letzteres sorgsam verpackt in einer Pelibox, geschätzt 20/35/45 cm, Herrn vertraulich Vertrauliche Informationlink Blitztäschchen. Nach der souverän durchgeführten Rettung des Wolfram-Mobils von zweifelte niemand an dieser Entscheidung.

Endlich wurde in das Loch eingerückt. Herr vertraulich Vertrauliche Informationlink fotografierte noch ein vertraulich Vertrauliche Informationlink Tier im Eingangsbereich, bevor er als letzter den Eingangsschluf bewältigen wollte. Herr Kreil war schon mit seiner Kamera voraus, wartete am Fuss des 7m Schachtes auf den Blitz in der Pelibox. Der Schluf führte tatsächlich etwa 8 cm Wasser. Dies bedeutet, das das Gesicht schon mal in den Dreck fällt, denn der Gang windet sich an Stellen bis auf weniger als das vierfache dieser Höhe herab. An anderer Stelle ist der Schluf nur wieder hochkant passierbar. Für einen muskulösen Menschen mit etwa 1,85m ist das schon sehr eng, fast grenzwertig. Aber alle kamen hindurch, alle saßen dampfend oberhalb des Schachtes an dessen Fuss Herr Kreil wartete. Es wurde kalt, das Wasser hatte optimistisch geschätzt 10 Grad, Neo hatte keiner an. Neo und 185m Größe wäre sowieso nicht duch den Schluf gegangen. Und alle warteten auf den Blitz von Herrn vertraulich Vertrauliche Informationlink.

Es kam nur kein Herr vertraulich Vertrauliche Informationlink und auch der Blitz nicht. Kurzentschlossen entschied Herr Kreil den Abbruch der Mission. Der Rest stieg noch zum Sinterfall hinab. Herr Konopac drehte dort mit dem Nachwuchs um, alle waren bis auf die Knochen durchnäßt. Die anderen suhlten sich noch 20 Minuten in einem anschliessenden Schluf, doch dann setzte sich auch bei den Harten die Kälte durch. Immerhin wurde respektabler Dreck mit nach oben gebracht. Herr Kreil auf die Mission angesprochen: 'Mir fällt nix ein, ... nur schlimmes Gemecker ob der Tatsache, dass ich keinen Blitz hatte.' Das faßt treffend die ganze Mission in einem Satz zusammen, von der völligen Durchnässung abgesehen. Es blieb offen, ob Herr vertraulich Vertrauliche Informationlink, oder sein Täschchen, nicht durch den Schluf passten. Vielleicht tritt Herr vertraulich Vertrauliche Informationlink bei weniger Wasser zu einem erneuten Versuch an.

Immerhin der Nachwuchs und die Freundin von Herrn Wolfram, alle neu in Sachen Höhlerei, haben sich auf dieser Misson perfekt geschlagen. Herr vertraulich Vertrauliche Informationlink hingegen hat unsere Reihen inzwischen verlassen.

Jürgen WipplingerPeter WüstnerOliver WolframMichael HärtlMichael Andrich
Mark Weiss

Mission 236: Eine Stunde Heumann
18:15-01:12 [19:32-22:37]: Eigentlich war allen alles klar. Obwohl Kamerad Heumann - ein Garant für das Auffinden von Hohlräumen - wenige Tage vorher direkt am Eingang zu stehen gekommen sein soll, trat man in großer Besetzung am Treffpunkt an. Fehler.

Jürgen WipplingerMichael KreilAntje HeidenreichThomas LindnerMichael Härtl
Michael AndrichSandra SchnurerMark WeissOliver Arendt

Mission 235: Experimentalphysik im Nanoamperebereich
18:02-01:33 [19:51-21:47]: Das eigentliche Missionsziel war lediglich ein intimes Treffen der Herren Wipplinger und Andrich, um in einer großräumigen Höhle Experimente mit dem ersten funktionstüchtigen Prototyp des CaveSeekers Höhlenfeuer zu unternehmen. Schöner Plan. Es kam anders.

Oliver Wolfram

Mission 234: Sardinentechnik
16:00-17:30 [10:57-13:21]: Um den Frust des in's Wasser (bzw. Schnee) gefallenen ersten Ansturmes zur Frickenhoehle zu kompensieren, wurde das Team kräftig aufgestockt, der Schnee kurzerhand mit warmen Winden abgetaut und mit grösserem Zeitfenster angerückt.

Michael HärtlJürgen WipplingerOliver WolframMark Weiss

Grill im Wald. Bestückt mit einer dreistelligen Zahl an Bratwürsten. Klar, immerhin war man zu fünft. Der Boden ist übersäht mit verbranntem Magnesium.Hungerleider: Herr Härtl beim einhändigen Aufsteigen.Allerhand Seile noch recht locker am Baum.
Noch mehr Seile, aber schon ein bisschen Strammer.Der Alte: Wipplinger beim queren der Kurzstrecke.

Seilwald 2
Über hundert Bratwürste lagen im Wald. Daneben Senf des Herrn Zimmer. Ein Grill, ein paar Rollen Magnesium und eine Armbrust.

Zunächst verlief alles eher schleppend - die ersten Stimmen wurden laut, sich heute vielleicht vollständig auf das vertilgen der Bratwürste zu konzentrieren. Dann aber gelang es Herrn Härtl vom Baum 2 aus eine angeleinte Taschenlampe über einen ansprechenden Ast des Baums 3 zu werfen.

Dank des Talents des Herrn Müllers - welcher am Boden alle zu Verfügung stehenden Seile korrekt miteinander Verband, und den Buben auf den Bäumen 1, 2 und 3 an ihre Aufstiegsseile hängte - konnte exakt um 23:00 Uhr die Fertigstellung des ersten Teiles des Seilwaldes bekanntgegeben werden. Nun kann zum Spass jederzeit auf 15 Meter auf- und abgeseilt werden. Für die ganz Harten auch hin- und her.

Als kleine Komplikation am Ende, musste sich jemand von Baum 2 zu Baum 3 überseilen, um eine Problemstelle auf Baum 3 zu beseitigen. Warum dies ausgerechnet der Gewichtigste tun musste, ist dem Autor schleierhaft...

Am nächsten Morgen spielten die Eichhörner völlig unbeeindruckt im Schatten der Seile.

Jürgen WipplingerOliver WolframMark Weiss

Wald bei Nacht, roter Helm und ein Spezialarmbrustumbau.Seil-auf-Baum-schiess-Armbrust.Schlecht zu erkennen: Herr Wolfram. Baum einfach zu hoch, um noch anständige Bilder zu ermöglichen. Trotz 750 Watt Scheinwerfer.
Schlank wie vor 4 Jahren: Wipplinger. Man beachte das gute, schwarze GSG9-Spezial-Abseil-Seil.Armseelig: Wer dem Seil nicht traut, der hält sich vorsichtshalber direkt am astlosen Baum fest.

Seilwald 1
Um den allgemeinen Trend zum Dönerrantzen zu brechen, und um am Schlangenschlund ein nicht allzu trauriges Bild abzugeben, fand man sich im Nürnberger Steckenwald ein, um ein paar Bäumlein mit Seilen zu behängen. An diesen Seilen soll dann in Zukunft vermehrt Auf-, Ab-, Hin- und Hergeseilt werden.

Niemand konnte damit rechnen, das es genügt, drei Wahnsinnige mit einem 750 Watt Strahler, einer Armbrust, ein paar neuen Seilen in dunkler Nacht in den Wald zu stellen, um eine mustergültige Verbindung zwischen zwei Bäumen auf 15 Metern Höhe herzustellen - auch wenn einer der gesteckten Achter nur unter peinlichsten Umständen glückte.

Aber nur einige wenige Gramm dünnflüssigen Kot später - zu finden in diversen Unterhosen - war es geschafft.

Noch müssen zwar ein paar weitere Bäume beseilt werden, bevor mit dem ernsthaften Training begonnen werden kann, aber es gibt Hoffnung - und noch viele Bäume.

Michael KreilOliver WolframMichael AndrichPeter Wüstner

Mission 233: Den Ranzen gespannt
14:15-18:27 [15:31-17:12]: Freitag Nachmittag - keiner hat was zu tun. Also gehts auf zur Hohlraumsuche - um unserem Namen gerecht zu werden. Den Wegepunkten auf dem GPS folgend, fand man sich ansatzweise pünktlich am ausgemachten Parkplatz ein. Noch ein wenig Geplauder über die üblichen Dinge - wie Sprengstoff und Stuhlgang - und schon gings auf zum Zielort.

Jürgen WipplingerMark WeissNorman ZimmerDer Verkünder

Mission 232: Der Fuchsbandwurm
19:01-23:14 [20:55-21:51]: Voller Tatendrang und Erwartungen fuhr man bis zur Meanderhöhle F., um dort die Hohlraummobile zu parken und sich in Schale zu werfen. Da eine lange Suchaktion bevorstand reduzierte sich der Tatendrang dann allerdings innerhalb kürzester Zeit auf ein 'DemVermeintlichKompetentestenHintergergeschlurfe'.

Jürgen WipplingerMichael KreilAntje HeidenreichMark WeissMichael Andrich
Oliver ArendtNorman ZimmerDer Verkünder

Mission 231: Das Vergessen
15:34-06:38 [19:51-22:07]: Der Weg zum Hohlraum gestaltete sich duch die professionelle Führung des Verkünders als sehr angenehm - sofern man von gelegentlichen Ausrutschern im nassen vertraulich Vertrauliche Informationlink absieht. Da man wusste wo es lang geht, liess es sich Herr Arendt nicht nehmen, diverese Minilöcher zu bekriechen um somit seinen Punktestand aufzubessern.