Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik.

Herr Anders

Mission 65: Der Kurzbesuch
10:07 - 20:12 [11:57 - 14:31]: Nach dem man am Ausgangsort gegen 10 Uhr mutterseelenallein erwachte, dauerte es noch ganze zwei Stunden, bis der Arsch Richtung Höhleneingang geschliffen wurde. Nach einigen Umwegen und Abstechern gelang es Herrn Anders sogar wieder den Weg zu finden und, entgegen aller Erwartungen, gleich bis zur zweiten Halle vorzustoßen. Unterwegs wurde noch ein enger Gang beschluft, der an seiner Seite schöne Versinterungen aufwies und an seinem Ende sogar einen kleinen Raum mit Sinterbecken, welche jedoch leider nicht mit Wasser gefüllt waren. Anscheinend machte sich das Wasser, wahrscheinlich wegen der Anwesenheit von Herrn Gensler einen Juck, denn es triefte überall da, wo es letztlich eher recht trocken war, wo hingegen an den Stellen, an denen man sich beim letzten Mal einen nassen Arsch zu gezogen hatte, kaum ein Tropfen gefunden werden konnte.

Jürgen Wipplinger

Mission 66: Die entscheidenden 5cm
9:04 - 19:35 [12:04 - 16:47]: Von langer Hand geplant, fand sich die Fraktion der Caveseekers unerwartet pünktlich um 10:00 Uhr am Austragungsort ein, wogegen die missionsführende Kameradschaft erst nach erheblichen Verzögerungen einsatzfähig wurde - dafür jedoch mit reichlich Tabakwaren und Kaffee.

Jürgen WipplingerMichael KreilHarald FitznerHerr AndersAntje Heidenreich

Mission 64: Die Spritztour
21:00 - 03:35 [22:24 - 1:05]: Überrascht konnte zunächst ein extrem starker Zuspruch zu einer recht kurzfristig einberufenen Samstag-Nacht-Mission festgestellt werden. 7 Caveseekers, davon 3 mit Neoprenanzügen ausgestattet, versuchten zunächst dem Hohlraum mit zahlreichen Fahrzeugen möglichst nahe zu kommen. Dieses Ansinnen schlug jedoch nach einer 45 minütigen Irrfahrt endgültig fehl, und es wurde der bereits bekannte Platz zum Parken gewählt. Nach weiteren 30 Minuten des hilflosen suchens (Caveseekers halt) am Berg, war die Freude groß, als endlich der Einstieg gefunden wurde.

Harald FitznerJürgen WipplingerMichael Kreil

Mission 62: Die Flut
6:30 - 00:30 [10:53 - 13:25]: 6:30 Uhr, 5 Grad Celcius, regen, Gesicht diesmal bis zur Unkenntlichkeit verquollen, Motivation relativ hoch, Angstfaktor auf Rekordniveau - weil heute gibts keine Ausreden mehr - und der Kanzler verschenkt gönnerhaft das Geld unserer Urenkel mit vollen Händen um einen Krieg der Kulturen zu vermeiden, der schon längst verloren ist - zumindest in Nürnberg/Fürth/Erlangen.

Harald FitznerJürgen WipplingerMichael Kreil

Mission 63: Fitzner Extrem
6:30 - 00:30 [13:49 - 16:56]: Durch die stark verkürzte Missionsdauer zur Falkensteiner Höhle, bleib noch viel Zeit, um sich ein wenig um den Elsachbröller zu kümmern. Zunächst durch den rechten Eingang - immerhin bis zur "Autobahn", hier musste dann jedoch abgebrochen werden, weil Herr Fitzner (welcher zu diesem Zeitpunkt schon im EXTREM-MODUS operierte) glücklicherweise seine Neoprenhaube nicht parat hatte. Es handelt sich dabei um einen 15 Meter langen Schluf, der bis auf 5-10cm mit Wasser gefüllt ist, und daher mit der Nase nach oben bei null Sicht durchquert werden muss. Dahinter - so erfuhr man später - wirds erst richtig spannend. Es war also recht schnell klar, dass man ein tieferes Eindringen wohl besser erst am linken Eingang versuchen sollte.

Jürgen WipplingerJens NehlsSandra SchnurerAnnett Nehls

Eisbrecher MS Wipplinger - Schlank, Elegant und durchaus Schnittig.Die Wirkung von 0-Grad-Wasser im Gesicht ist schön zu erkennen.

Neujahrsbaden 2005
Einer neuen Tradition folgend, wurde die sonst übliche Neujahrträgheit durch ein erfrischendes Bad in unserem Baggerweiher überwunden. Nicht einmal die bis zu 16 Millimeter dicke Eisschicht konnte Herrn Wipplinger aufhalten. Das Sekundärziel, nämlich das Erproben einer neuen Tauchtechnik, wurde leider verfehlt, dafür ging aber eine Taschenlampe und ein Schnorchel unter. Die Taschenlampe konnte in 21 Meter Tiefe jedoch wiedergefunden werden.

Harald FitznerJürgen WipplingerMichael Kreil

Mission 61: Der zweite Sturm
7:00 - 00:40 [10:48 - 19:49]: Sonntag, 7:00Uhr, -4 Grad Celcius - die Gesichtszüge sind verquollen, die Motivation hält sich stark in Grenzen - schließlich weiss man bereits was einen erwartet.

Dummerweise brach just am Sonntag der Winter ein, und die Strassenverhältnisse sorgten für einige harmlose Blechschäden, die im Vorbeifahren begutachtet werden konnten. In BW fiel an diesem Tag soviel Schnee, wie in Franken den ganzen Winter über wohl wieder nicht.

Harald FitznerJürgen WipplingerMichael Kreil

Mission 60: Die Karbidgesichter
15:10 - 23:44 [17:09 - 21:10]: Der dritte Vorstoß ins Windloch stand unter dem Motto: "Findet die zweite Halle.".

Bei der letzten Mission wurde bereits ein relativ starker Luftzug im Bereich der großen Halle festgestellt. Da aber unsere Berliner Kollegen bereits die Hosen voll hatten, konnte nicht weiter vorgedrungen werden. Dies sollte heute nachgeholt werden.

Herr Anders

Mission 58: Der Auslandsausflug
10.10.04 - 16.10.04: Mission 56 „Das lange Laufen“ (Mo):

Nachdem man bereits am Vorabend bis nach Österreich eingedrungen war, wurden die letzten Einkäufe erledigt, bevor man den Ausgangsparkplatz ansteuerte, um dort der Zivilisation für ein Weilchen Lebewohl zu sagen. Von hier aus folgten wir einem Wanderweg, welcher direkt an zwei Höhleneingängen vorbei führt. Diesen schenkten wir jedoch wenig Beachtung. Zunächst steuerten wir ein Dolinenplateau an, welches wir bereits im Sommer aufgesucht hatten. Am Rande dieses Dolinenplateaus gibt es einige sehr enge, gut bewetterte, teils verstürzte Höhlen mit geringen Eisbildungen. Diese waren aber nicht unser Ziel, sondern der rund 100m höherliegende Eingang zur Schwarzmooskogeleishöhle (kurz SMK-Eishöhle), welcher nach ca. 3 stündiger Suche auch gefunden wurde. Jedoch sahen wir aus Zeitgründen von einer Befahrung ab, ließen unser Material am Eingang zurück und begaben uns wieder zum Auto, welches in völliger Dunkelheit erreicht wurde.

Harald FitznerJürgen WipplingerHerr Anders

Mission 59: Der Schmerz
15:55 - 01:36 [17:56 - 23:20]: Unser geplanter Ausflug nach Hamberg fiel, wie so oft, aufgrund beständiger Unlust aller angeschriebenen Kameraden, aus. Soweit nichts besonderes. Ausser vielleicht, dass in Zukunft einfach keine Mails mehr versendet werden. Selber Schuld.