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Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik.

Mark WeissMichael KreilAntje Heidenreich

Mission 293: Tarnen und Täuschen
13:48-17:59 [14:48-16:59]: Es war wieder Sonntag. Und wieder war nichts geplant. Es oft Sonntag und es ist oft nichts geplant, es ist aber auch schwierig am Sonntag anständige Aktivitäten zu planen. Daher plant man besser bereits am Samstag - und alles wird gut! So viel zum Plan.

Jens NehlsMark WeissMichael KreilOliver ArendtMichael HärtlJürgen WipplingerAntje HeidenreichPeter Klampfl

Mission 292: Flüssiger Stahl
9:45-19:12 [11:02-18:34]: "Habe den Plan ein wenig geändert." - mit diesen unscheinbaren Worten führte Herr Nehls dem staunenden Altensportler zwei 2 Meter hohe Stahlflaschen vor, deren Inhalte ganz offensichtlich dazu dient, Metall zu schmelzen.

Roland KonopacStephan BunkFriedrich Schweikert

Mission 291: Arachnophobie
15:30 - 19:30 [17:10 - 18:00]: Gleich im Anschluß an die Mangfallbrückenhöhle wurde vorgefahren. Hr. Schweikert glänzte durch überragende Ortskenntnis. Kein Zweifel, er war nicht das erste Mal hier. Für den Autor unfaßbar. Denn die Befahrung der Höhle führte zu Begegnungen der besonderen Art: Spinnen im Gesicht, Spinnen im Schlaz, Spinnen überall! Nicht nur dies! Es fanden sich in den tieferen Höhlenteilen auch die Knochen zahlreicher kleineren Tiere und vermutlich deren verdaute Reste. Ausscheidungen auf Schritt und Tritt, eine wahrlich olfaktorische Höhlenforschung.

Roland KonopacStephan BunkFriedrich Schweikert

Mission 290: Die Drei unter der Brücke
15:30 - 19:30 [16:15 - 17:00]: "Überraschend geräumig", bemerkte Hr. vertraulich Vertrauliche Informationlink. "Selbst über den Geruch hinweg.". Abwesende Hartz 4 Wohnhöhlenbewohner hatten leider ihre Habseligkeiten liegen gelassen. Das schmerzt im Auge! Ob nun mit oder ohne Arbeit - das Aufräumen sollte in Zukunft zu einer weiteren Zuteilungsvoraussetzung erhoben werden. Derartige Kontrolle würde weiteren Beamten oder öffentlichen Angestellten die Arbeitsplätze sichern. Der Steuerzahler hat´s ja.

Jürgen WipplingerRoland KonopacNorman ZimmerStephan BunkPeter KlampflFriedrich SchweikertAndreas Meyer

Mission 289: Stahlwille
15:34-06:38 [19:51-22:07]: Wer von drei Gruppen zuerst ins Loch einfällt und nach 11 Stunden als letzter wieder auswankt, der hat bewiesen, dass ihm nichts an der eigenen Gesundheit liegt. Um fair zu bleiben, darf zu unserer Schande allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass wir nicht etwa weiter oder gar tiefer in die Höhle vorstießen als die anderen Gruppen. Nein, der Schweizer scheint im allgemeinen nur unerhört fit am Berg zu sein.

Roland Konopac

Rotwandreibn - Kümpflscharte: Ausbilder mit Höhlenrettungsanwärter

Rotwandreibn - Bergwacht München
Die Bergwacht ist in Bayern für die Höhlenrettung zuständig. Darum müssen alle an der Höhlenrettung Interessierten Prüfungen zu Ski und im Klettern über sich ergehen lassen. Wer also nicht am dynamischen Seil vorsteigt oder formvollendet mit dem Akja zu Tale fährt, rettet hierzulande offiziell nicht aus Höhlen.

Meine persönliche Ansicht: Ski sind in Höhlen hinderlich und dynamisch gesicherte Mehrseillängen im Vorstieg kennt der Höhlenforscher auch nicht - Stichwort Statisches Seil! Diese an der Praxis orientierten Überlegungen kümmern leider jedoch nicht! Abverlangt wird eine Skitour, meine Erste nach vielen Jahren. Schmerzhaftes Zwischenergebnis: Je zwei Blasen an den Schienbeinen und eine blutende offene Stelle am rechten vorderen Fußballen - keine Ahnung wie der Mediziner sagen würde. Die Nachbesprechung ergab, man solle allgemein mehr üben, so 20 Skitouren sollten es schon sein.

Wer möchte schon das Hobby wechseln? Ist es vielleicht schwierig mit der Höhlenrettung und dem Nachwuchs - ganz allgemein? Es nutzt niemanden, wenn die Anzahl der potentiellen Höhlenretter mit den geltenden Bergwachtprüfungen gegen Null konvergiert, der Bedarf jedoch in dekadischen Einheiten oder gar Hundertschaften am Untersberg gemessen wird. Wie wird eigentlich Herr vertraulich Vertrauliche Informationlink aus dem Styxsyphon befreit? Hat er den Obolus für Charon, damit er - im Fall des Falles - nicht als Schatten in der Höhle umherirrt?

Wahrscheinlich ist alles ganz anders und meine Bedenken sind unberechtigt, denn eine Skitour neben der Regel war schon ganz schön!

Norman ZimmerJutta Schwab

Mission 288: Schnitzelbauch durch Jungfernschluf
20:58-23:48 [20:58-23:48]: Die Fahrt zum Zwischenziel begann so wie es bei den Reichen und Schönen heute so üblich ist: Zwei Navis plus zwei Insassen gleich vier Meinungen. Für jede der vier Himmelsrichtungen wurde lautstark ein Plädoyer abgegeben. Letztendlich hat aber dennoch weibliche Intuition gesiegt - zumindest reichte es für eine erste, mit überschlagender Stimme angesagte Richtungsanweisung. Als das erste Ziel erreicht war, lauerte bereits das nächste Ungemach im schon bereitstehenden Transfer-Service-Mobil-Pendecho: Teile der Höhlenkluft wurden als noch 'nass' befunden: Inkontinenz kann grausam sein. Doch Dank kamaradschaftlicher Zweithöhlenkluft konnte auch diese Hürde genommen werden. Man fuhr weiter. Nach einer ca. einstündigen und zur Abwechslung mal sehr angenehmen Fahrt ins Zielgebiet, kam man endlich beim 'Felsenwastl' an. In dieser doch sehr gemütlichen, rustikalen und empfehlenswerten Wärdschafd, erwartete uns ein - im wahrsten Sinn des Wortes - atemberaubender Empfang - Totenstille! Zahlreiche Augenpaare - teils von grauem Star, teils von Alkohol getrübt - alle auf uns gerichtet!

Michael KreilOliver WolframPeter Klampfl

Mission 287: Ranzen unterwegs
19:45-02:23 [21:00-00:31]: Diesmal waren die Erwartungen eigentlich auch nicht höher als bei den letzten Missionen. Darum traf man sich wie immer an der Rakete, um bei wolkenverhangenen Himmel und vertraulich Vertrauliche Informationlink -schein erneut sein Glück zu versuchen.

Roland Konopac

Schwarzes CaveSeekers Mobil - offenbar mit Migrationshintergrund - und ein paar farbige VHM Rücksäcke.Im Föhnsturm oberhalb der HöhleWas mit Wasser geschehen kann - gar schönEisgebilde noch intaktStalagmit aus Eis

51 Fledermäuse
Guten Morgen, Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte! Wo kommen Sie her, wo fahren Sie hin? Fledermauszählen!? Dann fahren Sie bitte mal rechts raus!

Die erste Fledermauszählung und der erste offizielle Höhlen-Nissan Einsatz: Es wurden 51 Fledermäuse fünf unterschiedlicher Arten gezählt. Eine der Arten, das Große Mausohr, schien wie ein dicker Hamster an der Decke zu hängen. Auch eine Mopsfledermaus war gesichtet. Am häufigsten gesehen wurden Kleine Bartfledermäuse. Diese hingen zum Teil in dicken Paketen an der Decke.

Die Aktion für die Koordinationsstelle Südbayern hat unerwartet viel Spaß bereitet - nächstes Jahr wieder!

Roland Konopac

Gegenüberstellung - Wahrlich schlimm! Wer erkennt Mr. Foster aus Falling Down?

Besuch in der Mühlbachquellhöhle
Auf Wunsch der KGM: Keine Bilder und kein Bericht.vertraulich Vertrauliche Informationlink dbreak -- Völlig übermüdet - daher recht frierend - rein in den Neo: 3mm und ein 7mm Oberteil, mein natürlichlicher Biopren reichte nicht aus. Im Zugangsstollen war es dann sehr warm. Bei einem Querschnitt von etwa 50 cm Breite auf 80cm Höhe ging es zum Teil schlufend, recht komfortabel auf Brettern rutschend, in die Tiefe. Mit dem Stollen wurde ein Seitenarm der Quellhöhle angefahren. In diesem gelangt man teils recht schlammig - zum Abschluß noch über eine abwärtsführende Leiter - in den wasserführenden Teil. Ein eindrucksvoller Tropfstein ist Torwächter. --dbreak -- --bold --Surreal!--dlob -- Die Höhle wurde erst 2001 entdeckt, das ist sichbar: Unberührte Sandbänke, zumeist schneeweißer Sinter. Eine Kreuzung aus der Falkensteiner Höhle und der slowenischen Kreuzberghöhle - Krizna Jama. Die Mühlbachquellhöhle ist überaus sehenswert. Die Wassertemperatur hatte angenehme 9,4 Grad Celsius. Der Anspruch an die Befahrung ist dem der Falkensteiner vergleichbar. Wer es dort bis nach den dritte Siphon geschaft hat, wird auch in der Mühlbachquellhöhle keine Probleme haben. Trittsicher sollte jeder sein. Fehltritte oder -griffe hinterlassen auf Jahre Spuren. Dies wäre schade, denn noch stellt sich in der Mühlbachquellhöhle das Gefühl einer Erstbefahrung ein. Die --bold --Terra Incognita--dlob --, geschätzte 100 einsehbare Quadratmeter unter einem Schlot ist wirklich noch völlig unbetreten. --dbreak -- In der Höhle finden sich sprichwörtlich Tropfsteine aneinander gereiht. Spuren von Röhren fossiler wurmartiger Lebewesen ragen aus der Decke - letzteres ist mir sonst noch nie aufgefallen. Zwei Wasserfälle wurden überklettert, durch Seen und Pseudosiphone auf dem Rücken liegend geschwommen. Der Wasserstand war nicht sonderlich hoch, wir hatten meist 10 Zentimeter Luft. Die Sandbänke umgingen wir auf den Außenseiten des Bachlaufes, denn schon einzelne Fußspuren auf den Sandbänken verändern den Wasserlauf. Teilweise bestehen die Anschwemmungen auch aus Treibsand - schauen fest aus, sind jedoch nicht belastbar. Fester Boden befindet sich 2 Meter tiefer. --dbreak -- Unser Umkehrpunkt war der etwa 5 Meter lange Siphon im Nordgang, dahinter liegt der größte bisher gekannte Höhlenteil. Der Rückweg - raus, wie rein - gestaltete sich deutlich schneller. Trotzdem waren wir über 4 Stunden in der Höhle.--Schön!