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Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik. |
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   | Mission 293: Tarnen und Täuschen 13:48-17:59 [14:48-16:59]:
Es war wieder Sonntag. Und wieder war nichts geplant. Es oft
Sonntag und es ist oft nichts geplant, es ist aber auch schwierig am Sonntag anständige
Aktivitäten zu planen. Daher plant man besser bereits am Samstag - und alles wird
gut! So viel zum Plan.
|         | Mission 292: Flüssiger Stahl 9:45-19:12 [11:02-18:34]:
"Habe den Plan ein wenig geändert." - mit diesen unscheinbaren
Worten führte Herr Nehls dem staunenden Altensportler zwei 2 Meter hohe Stahlflaschen
vor, deren Inhalte ganz offensichtlich dazu dient, Metall zu schmelzen.
|    | Mission 291: Arachnophobie 15:30 - 19:30 [17:10 - 18:00]:
Gleich im Anschluß an die Mangfallbrückenhöhle wurde vorgefahren.
Hr. Schweikert glänzte durch überragende Ortskenntnis. Kein Zweifel, er war nicht
das erste Mal hier. Für den Autor unfaßbar. Denn die Befahrung der Höhle führte zu
Begegnungen der besonderen Art: Spinnen im Gesicht, Spinnen im Schlaz, Spinnen
überall! Nicht nur dies! Es fanden sich in den tieferen Höhlenteilen auch
die Knochen zahlreicher kleineren Tiere und vermutlich deren verdaute Reste. Ausscheidungen
auf Schritt und Tritt, eine wahrlich olfaktorische Höhlenforschung.
|    | Mission 290: Die Drei unter der Brücke 15:30 - 19:30 [16:15 - 17:00]:
"Überraschend geräumig", bemerkte Hr. vertraulich link. "Selbst
über den Geruch hinweg.". Abwesende Hartz 4 Wohnhöhlenbewohner hatten leider ihre
Habseligkeiten liegen gelassen. Das schmerzt im Auge! Ob nun mit
oder ohne Arbeit - das Aufräumen sollte in Zukunft zu einer weiteren Zuteilungsvoraussetzung
erhoben werden. Derartige Kontrolle würde weiteren Beamten oder öffentlichen Angestellten
die Arbeitsplätze sichern. Der Steuerzahler hat´s ja.
|        | Mission 289: Stahlwille 15:34-06:38 [19:51-22:07]:
Wer von drei Gruppen zuerst ins Loch einfällt und nach 11 Stunden
als letzter wieder auswankt, der hat bewiesen, dass ihm nichts an der eigenen Gesundheit
liegt. Um fair zu bleiben, darf zu unserer Schande allerdings nicht unerwähnt bleiben,
dass wir nicht etwa weiter oder gar tiefer in die Höhle vorstießen als die anderen
Gruppen. Nein, der Schweizer scheint im allgemeinen nur unerhört fit am Berg zu sein.
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 | Rotwandreibn - Bergwacht München
Die Bergwacht ist in Bayern für die Höhlenrettung zuständig. Darum müssen alle an
der Höhlenrettung Interessierten Prüfungen zu Ski und im Klettern
über sich ergehen lassen. Wer also nicht am dynamischen Seil vorsteigt oder formvollendet
mit dem Akja zu Tale fährt, rettet hierzulande offiziell nicht aus Höhlen.
Meine persönliche Ansicht: Ski sind in Höhlen hinderlich und dynamisch gesicherte
Mehrseillängen im Vorstieg kennt der Höhlenforscher auch nicht - Stichwort Statisches
Seil! Diese an der Praxis orientierten Überlegungen kümmern leider jedoch
nicht! Abverlangt wird eine Skitour, meine Erste nach vielen Jahren. Schmerzhaftes
Zwischenergebnis: Je zwei Blasen an den Schienbeinen und eine blutende offene Stelle
am rechten vorderen Fußballen - keine Ahnung wie der Mediziner sagen würde. Die Nachbesprechung
ergab, man solle allgemein mehr üben, so 20 Skitouren sollten es schon sein.
Wer möchte schon das Hobby wechseln? Ist es vielleicht schwierig
mit der Höhlenrettung und dem Nachwuchs - ganz allgemein? Es nutzt niemanden, wenn
die Anzahl der potentiellen Höhlenretter mit den geltenden Bergwachtprüfungen gegen
Null konvergiert, der Bedarf jedoch in dekadischen Einheiten oder gar Hundertschaften
am Untersberg gemessen wird. Wie wird eigentlich Herr vertraulich link aus dem Styxsyphon
befreit? Hat er den Obolus für Charon, damit er - im Fall des Falles - nicht als
Schatten in der Höhle umherirrt?
Wahrscheinlich ist alles ganz anders und meine Bedenken sind unberechtigt, denn eine
Skitour neben der Regel war schon ganz schön!
|   | Mission 288: Schnitzelbauch durch Jungfernschluf 20:58-23:48 [20:58-23:48]:
Die Fahrt zum Zwischenziel begann so wie es bei den Reichen und Schönen heute so
üblich ist: Zwei Navis plus zwei Insassen gleich vier Meinungen. Für jede der vier
Himmelsrichtungen wurde lautstark ein Plädoyer abgegeben. Letztendlich hat aber dennoch
weibliche Intuition gesiegt - zumindest reichte es für eine erste, mit überschlagender
Stimme angesagte Richtungsanweisung. Als das erste Ziel erreicht war, lauerte bereits
das nächste Ungemach im schon bereitstehenden Transfer-Service-Mobil-Pendecho: Teile
der Höhlenkluft wurden als noch 'nass' befunden: Inkontinenz kann grausam sein. Doch
Dank kamaradschaftlicher Zweithöhlenkluft konnte auch
diese Hürde genommen werden. Man fuhr weiter. Nach einer
ca. einstündigen und zur Abwechslung mal sehr angenehmen Fahrt ins Zielgebiet, kam
man endlich beim 'Felsenwastl' an. In dieser doch sehr gemütlichen, rustikalen und
empfehlenswerten Wärdschafd, erwartete uns ein - im wahrsten Sinn des Wortes - atemberaubender
Empfang - Totenstille! Zahlreiche Augenpaare - teils von grauem Star, teils von Alkohol
getrübt - alle auf uns gerichtet!
|    | Mission 287: Ranzen unterwegs 19:45-02:23 [21:00-00:31]:
Diesmal waren die Erwartungen eigentlich auch nicht höher als
bei den letzten Missionen. Darum traf man sich wie immer an der Rakete, um bei wolkenverhangenen
Himmel und vertraulich link -schein erneut sein Glück zu versuchen.
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     | 51 Fledermäuse
Guten Morgen, Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte! Wo kommen Sie her, wo fahren
Sie hin? Fledermauszählen!? Dann fahren Sie bitte mal rechts raus!
Die erste Fledermauszählung und der erste offizielle Höhlen-Nissan Einsatz: Es wurden
51 Fledermäuse fünf unterschiedlicher Arten gezählt. Eine der Arten,
das Große Mausohr, schien wie ein dicker Hamster an der Decke zu hängen. Auch eine
Mopsfledermaus war gesichtet. Am häufigsten gesehen wurden Kleine Bartfledermäuse.
Diese hingen zum Teil in dicken Paketen an der Decke.
Die Aktion für die Koordinationsstelle Südbayern hat unerwartet viel Spaß bereitet
- nächstes Jahr wieder!
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 | Besuch in der Mühlbachquellhöhle
Auf Wunsch der KGM: Keine Bilder und kein Bericht.vertraulich link
dbreak -- Völlig übermüdet - daher recht frierend - rein in den Neo: 3mm und ein
7mm Oberteil, mein natürlichlicher Biopren reichte nicht aus. Im Zugangsstollen war
es dann sehr warm. Bei einem Querschnitt von etwa 50 cm Breite auf 80cm Höhe ging
es zum Teil schlufend, recht komfortabel auf Brettern rutschend, in die Tiefe. Mit
dem Stollen wurde ein Seitenarm der Quellhöhle angefahren. In diesem gelangt man
teils recht schlammig - zum Abschluß noch über eine abwärtsführende Leiter - in den
wasserführenden Teil. Ein eindrucksvoller Tropfstein ist Torwächter. --dbreak --
--bold --Surreal!--dlob -- Die Höhle wurde erst 2001 entdeckt, das ist sichbar: Unberührte
Sandbänke, zumeist schneeweißer Sinter. Eine Kreuzung aus der Falkensteiner Höhle
und der slowenischen Kreuzberghöhle - Krizna Jama. Die Mühlbachquellhöhle ist überaus
sehenswert. Die Wassertemperatur hatte angenehme 9,4 Grad Celsius. Der Anspruch an
die Befahrung ist dem der Falkensteiner vergleichbar. Wer es dort bis nach den dritte
Siphon geschaft hat, wird auch in der Mühlbachquellhöhle keine Probleme haben. Trittsicher
sollte jeder sein. Fehltritte oder -griffe hinterlassen auf Jahre Spuren. Dies wäre
schade, denn noch stellt sich in der Mühlbachquellhöhle das Gefühl einer Erstbefahrung
ein. Die --bold --Terra Incognita--dlob --, geschätzte 100 einsehbare Quadratmeter
unter einem Schlot ist wirklich noch völlig unbetreten. --dbreak -- In der Höhle
finden sich sprichwörtlich Tropfsteine aneinander gereiht. Spuren von Röhren fossiler
wurmartiger Lebewesen ragen aus der Decke - letzteres ist mir sonst noch nie aufgefallen.
Zwei Wasserfälle wurden überklettert, durch Seen und Pseudosiphone auf dem Rücken
liegend geschwommen. Der Wasserstand war nicht sonderlich hoch, wir hatten meist
10 Zentimeter Luft. Die Sandbänke umgingen wir auf den Außenseiten des Bachlaufes,
denn schon einzelne Fußspuren auf den Sandbänken verändern den Wasserlauf. Teilweise
bestehen die Anschwemmungen auch aus Treibsand - schauen fest aus, sind jedoch nicht
belastbar. Fester Boden befindet sich 2 Meter tiefer. --dbreak -- Unser Umkehrpunkt
war der etwa 5 Meter lange Siphon im Nordgang, dahinter liegt der größte bisher gekannte
Höhlenteil. Der Rückweg - raus, wie rein - gestaltete sich deutlich schneller. Trotzdem
waren wir über 4 Stunden in der Höhle.--Schön!
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