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Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik. |
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     | Mission 257: Himmelsfelsenschacht - Verdauungsprobleme 18:04-21:04 [18:31-19:03]:
Das Gähnen war groß. Nicht erst am Loch, sondern schon ca. 2h vorher beim schwäbischen Schnitzel, welches in
einer Grabenstettener Lokalität einverleibt worden ware. Dieser Art von schwerer schwäbischer Kost nicht wirklich
gewachsen, wurde der Weg zum Himmelsfelsenschacht nur unter Murren angetreten.
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 | Die Zentral-Europa-Verschwörung Das CaveSeekers Vademecum erfordert für sein weiteres Fortbestehen beständig neues Blut in Form von Berichten.
Einige, teils von Kameraden halbfertig erstellte Konserven hatten sich auf dem Server gesammelt, unbeachtet verwesend - schon seit Jahren. Herr Wipplinger und Herr Konopac beschlossen endlich neues Leben zu spenden. So trafen sich die beiden im Arbeitslager um zu Texten, Bilder auszuwählen, zu Texten, Bilder auszuwählen und so fort. Herr Konopac investierte, da ein Abend nicht ausreichte, noch 5 weitere Nächte. Es bedarf schon schwerwiegender genetischer Defekte um derart viel Lebenssaft für Löcher voller Luft fliessen zu lassen.
Die Frage nach dem Sinn konnte auch Herr Wipplinger nicht beantworten. Es scheint, es gibt wichtigere Dinge als einen langen Schlaf. Entstanden sind 7 Beiträge aus Slovenien, 5 aus Österreich, 4 aus der Heimat, 2 aus Frankreich und ein Einsatzbericht zur Höhlenrettung. Auch sind 3 neue Erwähnungen von Unhöhlen geschaffen, aber deren Aufführung in der Liste ist völlig nebensächlich.
Die Zugabe dieser Fehlschläge ist jedoch eine Frage der Ehre. |   | Mission 255: Eiskapelle - Die Russen sind da! 06:30 - 19:35 [11:29 - 13:31]:
Eingeweihte wissen, Herr Wipplinger baut mit Kameraden heimlich an einem Bollwerk gegen die erwartete russische Invasion.
Während die Fraktion Franken also noch an der Befestigung der erschlichenen Rostnagelhöhle bastelt und deshalb im Eingangsbereich 680 KG Stahl
verbaut, konnte Herr Konopac bereits erste Eindrücke von der Front sammeln.
|      | Mission 254: Teufelshöhle Pappenheim - Allmächt, die Bullen! 17:00-01:38 [21:11-23:07]:
CaveSeekers unter Terrorverdacht. Endlich wurde ihre wahre Natur aufgedeckt.
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       | Fledermausleichen Fledermausführerschein auf CaveSeekers.com? Wer hätte gedacht, dass man sich durch nicht vom Amt finanzierte Fortbildung zum Träger eines solchen Papiers aufschwingen kann? Nun, die regelmäßigen Leser von CaveSeekers.com sicher nicht. Denn wer ist denn der größte Feind der Fledermaus in Franken? Klar doch.
Ungeachtet dessen, fand sich eine bedrohliche Menge an CaveSeekers am Samstag, den 06.10.07, in der bayerischen Landeshauptstadt ein, um sich in die Geheimnisse der Fledermäuse - die, wie wir nun sicher wissen, kein Deutsch sprechen - einweihen zu lassen.
Die Anreise gestaltete sich wie gewöhnlich eher spektakulär. Von den vielen Einzelschicksalen wird hier nicht weiter berichtet. Schlussendlich haben es alle - dem Handy und einer guten Hupe seis gedankt - entgegen jeder CaveSeekers-Tradition, pünktlich geschafft.
Als völlig unverständlich wird in Erinnerung bleiben, warum sich 15 CaveSeekers aus Franken und der Oberpfalz nach München begeben müssen, um dort zusammen mit ungefähr 6 Münchnern im Vereinsheim des VHM ein paar Stunden in gepflegtem Höhlenambiente ohne Licht und bei viel Luftfeuchtigkeit zu verbringen. An diesem zahlenmäßig doch recht großen Ungleichgewicht der Kräfte könnte man den Eindruck gewonnen haben, nur CaveSeekers interessieren sich für Fledermäuse.
Als Redner konnten die Biologen Dr. Andreas Zahn für die Koordinationsstelle für Fledermausschutz Südbayern und Hr. Matthias Hammer für selbige in Nordbayern gewonnen werden.
Schnell waren alle Sitzplätze an den Bierbänken besetzt, und so durften einige Kameraden ohne schlechtes Gewissen auf nebenstehenden Polstermöbel ausweichen und dort ein wenig Kuscheln.
Als dann alle Bierflaschen ordnungsgemäß geöffnet waren, konnte der Vortrag beginnen. Geplant war eine möglichst direkte Übertragung der Lerninhalte mittels Beamer. Beamer funktionieren im Dunkeln am besten. Und so mussten vereinzelt - durchweg etwas ältere und dem Verfasser unbekannte Teilnehmer - dabei beobachtet werden, wie ihnen diese Dunkelheit offenbar schwer zusetzte. Ihr Kopf flog hin und her, nach vorne und hinten - und sie stießen Schnarchgeräusche aus. Erst kurze, sehr helle optische Reize - ausgesandt von Herrn Wipplinger - ermöglichten es ihnen, ihre Aufmerksamkeit wieder ihrem Bier zuzuwenden. Doch nicht schnell genug - Fotos lügen nicht.
Nach einer umfangreichen Einführung in das Thema Fledermaus - Arten, Lebensraum, Lebensgewohnheiten, Sexualpraktiken und der Konsistenz von Fledermausscheisse - war eine Pause längst überfällig, in der sich noch niemand vorstellen konnte, wie es wohl weitergehen würde: Fledermausbestimmung für Hartgesottene.
Diese Bestimmung der einzelnen stark dehydrierten Fledermäuse, ähem Präparate - oder getrocknete Fledermausleichen, wie auf einem Massensarg, der diese Präparate enthielt, zu lesen war - erfolgte anhand des Bestimmungsschlüssels, der uns zuvor von Dr. Zahn zur Verfügung gestellt worden ist. Die Kameraden hatten im Team höchste Freude daran, sich an den leblosen Objekten zu versuchen, deren Nasen und andere markante Organe zu betrachten und um diese möglichst fachkundig zu benennen.
Bei dem abschließenden Test konnte im Ausschlussverfahren (Myotis oder nicht? Pipistrellus? usw.) mit einer Treffergenauigkeit von 99,9% genauestens jede an die Wand geworfene Art bestimmt werden. Besonders herausgestochen hat hierbei Kameradin Batgirl, alias Krannich - von nun an offizielle Beauftragte für Fledermausfragen der CaveSeekers.
Alles in allem ein sehr gelungener Vortrag, der uns CaveSeekers vielleicht zukünftig dazu anhalten wird, nicht nur '''noch mehr''' auf den Schutz und die Erhaltung dieser kleinen Tierchen zu achten, sondern auch die eine oder andere Fledermauspopulation zu bestimmen und an die Koordinationsstellen zu melden.
Im Anschluss wurde die Lernbereitschaft und Geduld der CaveSeekers dann mit rauen Mengen Fleisch und Bier belohnt. Zufrieden und satt trat man dann die Heimreise an, manche auf direktem Weg, manche auf Umwegen ...
Herrn Konopac sei Dank für die Organisation dieses lehrreichen Abends. |        | Mission 253: Wassergrotte - Frankenperle 11:03-22:12 [13:12-17:44]:
Ein profanes Einfahrt-Verboten-Schild an unerwarteter Stelle sorgte zunächst für einige
Irritationen. Die Herren Heumann und Arendt plus vertraulich link versuchten bei der ortsansässigen Bauernschaft
- betont friedlich und daher auch erfolgreich - eine Einfahrtsgenehmigung zu erwirken, während die Restgesellschaft mit
eingezogenem Schwanz einen 100 Meter entfernten Parkplatz ansteuerte. Nach dem anstrengenden 100 Meter Rückmarsch zum
Schild des Anstosses, machte ein wie so oft lautstark und wild auf die Subventionsbetrügerbranche schimpfender Herr
Wipplinger zum alten Thema 'Wer hat denn die Strasse bezahlt?' beinahe das erzielte Verhandlungsergebniss zunichte.
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     | Höhlenrettung Es fand am letzten Wochenende im September eine Übung der Höhlenrettung Südbayern statt, auch die Höhlenrettung Nordbayern war eingeladen und schon am Tag vorher angereist. Der angekündigte Umstand führte dazu, dass die Nordbayern vor den Südbayern am Austragungsort und somit im Loch eintrafen.
Die Südbayern durften dafür einen alten Steyr-Puch Pinzgauer, Typ 716, fahren. Glatte 90km/h schnell, mit Anlauf den Irschenberg hinunter auch ein wenig schneller. Ein wunderschönes Museumsstück, ein Wunderwerk der Technik für echte Liebhaber. Da will man eigentlich schon, um wenigstens damit einmal im Gelände fahren zu können, gerettet werden.
Vor Ort trafen sich dann nur bekannte Gesichter und der Messias um Flaschenzüge, eine Seilbahn und viele Sicherungen einzubauen. Ach ja, gerettet und geborgen wurde auch: Insgesamt 2 Personen. Die Rettung funktionierte jedoch so perfekt, dass dies auf diesen Seiten keinen interessiert. Auf die seriöse Literatur des Schlaz, der Presse des VHM sei verwiesen. |      | Mission 252: Todsburger Schacht - Der Bömbel des Todes 06:45-20:31 [10:51-16:34]:
Es hat zwar ein wenig länger gedauert, aber endlich konnte die finale Befahrung des Todsburger Schachtes in Angriff
genommen werden. Bepackt mit Laschen und Seilen im Überfluss ging es auf ins Nachbarbundesland - ungeachtet der
Fledermaustollwut.
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     | Der traurige Barsch Nach einer aberteuerlichen Anreise durch alle Teile der Oberpfalz und der panischen Angst, am See vor Tauchern das Wasser nicht erreichen zu können, konnte in geliehenem Fahrzeug nach einigen Stunden endlich das Wasser erreicht werden.
Der erste Eindruck des 'Strandes' war für die anwesenden Mittelfranken eine Art Offenbarung. Auch ohne Flugreise kann sauberes, hellblaues Wasser erreicht werden.
Die zahlreichen Neon-Taucher und Flaschenzombies, die im und am Wasser umherwankten, schmälerten den Ersteindruck dann aber dann doch recht eindrücklich.
Im Wasser angekommen konnte als erster Höhepunkt ein kleiner Flußbarsch beobachtet werden, wie dieser sich völlig emotionslos dem davonschwimmen widmete - er sollte das einzige beobachtbare, nicht menschliche Lebewesen unter Wasser bleiben. Weitere Höhepunkte schlossen sich an, bis dann endlich - 8 Stunden später - der finale Höhepunkt in Form von gegenseitigem ins-Tauchlog-Buch-geschreibe den Abschluss bildete.
Zwei Tauchgänge zu je 45 Minuten in unterschiedlichster Konfiguration bei verschiedensten Atemgasen wurden überlebt. |     | Mission 251: Bauernhöhle - Nachfotografie 18:30-01:47 [20:11-00:33]:
Stress in der Arbeit und noch mehr Stress in der Freizeit. Besonders
viel Stress in den Zeiten, die der Gesetzgeber eigentlich zur Erholung vorgesehen hat - im Urlaub.
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